Montag, 16. März 2009

Quo Vadis Altmarkt?

Die Gestaltung des Altmarktes neigt sich dem Ende entgegen - das Ergebnis ist leider sehr ernüchternd! Die wesentlichen Gestaltungselemente sind fünf Wasserbecken im östlichen Platzbereich sowie ein völlig überdimensionierter Flutlichtmast. Die Wasserbecken sollen dabei die historische Platzkante des Altmarktes markieren. In der Mittelachse des Platzes befinden sich die nördliche und die südliche Treppenanlage sowie ein verglaster Aufzug. Im südlichen Teil des Altmarktes wurde mit Original-Pflastersteinen ein Erinnerungsort für die Opfer der Bombenangriffe 1945 geschaffen. Dafür wurde an der Rückseite des südlichen Treppenaufgangs auch eine Gedenktafel angebracht (siehe Foto). Im östlichen Bereich ist eine Neupflanzung von Baumgruppen vorgesehen und im südlichen Bereich ensteht derzeit ein Hotel.




Kommentare:

Stefan hat gesagt…

Ja, da stimme ich zu. Der Platz ist wirklich ziemlich öde gestaltet. Das reißen die alten Pflastersteine und Wasserbecken auch nicht raus. Der Platz ist zu weit, um mit eintönigen Pflaster belegt zu werden, außerdem fehlt Grün fast völlig. Auch Kunst hätte ich mir auf dem Platz vorstellen können. So ist er halt nur einfältig und funktional - im wahrsten Sinne ein "Platz der Platz bietet" und seine Besucher nicht zum Verweilen einlädt.

Sandford hat gesagt…

Das Ergebnis ist in der Tat ernüchternd! Eine Aufwertung wären eventuell Pflanzenkübel an jeder Ecke. Große Pflanzenkübel mit zwei Metern Höhe oder so? Vielleicht muß man auch den Sommer abwarten, um zu sehen wie der Platz von der Bevölkerung angenommen wird.