Sonntag, 24. Januar 2010

Dresden Hauptbahnhof

Die Fassade des Dresdner Hauptbahnhofs bekommt in diesem Jahr eine neue, energiesparende Isolierschicht.
Dazu wurde bereits im Herbst letzten Jahres die Fassade abgeschlagen und das darunter liegende Mauerwerk
freigesetzt. So erkennt man am Nordausgang Prager Straße die alten Eingangssäulen, die im Südteil schon re-
stauriert bzw. ersetzt wurden. Der stark verfallene Königspavillion soll ebenfalls mit in die Sanierung einbe-
zogen werden. Die Sanierung kostet 5,5 Millionen € und stammt aus dem Konjunkturpaket des "Sonderprog-
ramm Personenbahnhöfe" der Deutschen Bahn. Die Fertigstellung des Bauvorhabens ist für den 30.12.2010
geplant.










Kommentare:

robsondd86 hat gesagt…

Das war ja wieder mal ein produktives Wochenende von dir. Danke für die Bilder!
Sollen denn in die Nordfront noch Geschäfte oder Durchgänge rein oder wird das einfach wieder zugemauert?

Bausituation Dresden hat gesagt…

Hallo Robson! Ja, da sollen meines Wissens auch Geschäfte rein.

Außerdem sollen auch die ursprünglichen Fassadenplatten wieder angebracht werden, obwohl dass mit dem Originalsandstein schon schöner wäre! Mal abwarten, ändert sich ja eh immer alles wieder.

Grüße

Anonym hat gesagt…

Die schöne Bahnhofsarchitektur kommt wieder gut zur Geltung. Ist die Südseite abgeschlossen? Die Sandsteinverkleidung sieht etwas unvollständig aus. Sehr schöne hochauflösende Bilder.
-- DSt

Anonym hat gesagt…

Wird ja auch allerhöchste Zeit, daß die gläsernen Vordächer wieder über die nördlichen Eingänge kommen.

Anonym hat gesagt…

Was am Bahnhof furchtbar ist, ist die Tatsachse, dass der Wiener Platz nicht am Kopf ist, sondern an einer Seite des Kopfbahnhofes. So gibts hinten eben ultrawenig Laufkundschaft und der Platz ist leer.

btw: Da sie ja momentan recht beäugt werden: Knerer und Lang: "Nebenan haben die Architekten in einem gründerzeitlichen Fabrikbau Quartier bezogen." Gründerzeitlich, soso. Ein Glück, die haben den Bahnhof nicht angefasst. Dabei harmoniert die alte Fassade mit dem modernen Membrandach richtig gut! Die alte Formensprache wurde schliesslich nicht aufgebrochen.

Mirko P. hat gesagt…

Mir gefällt der umgebaute Hauptbahnhof überhaupr nicht. Wenn man bedenkt, wie viele Millionen hier investiert wurden, finde ich das Ergebnis mehr als dürftig.
Da hat uns Leipzig mal wieder voll den Rang abgelaufen. Das ist ja nicht das erste Mal. Und gegen den Dresdner Hauptbahnhof ist jeder S-Bahnhof in Berlin (z.B. Alexanderplatz oder Friedrichstrasse) um Welten besser gestaltet worden. Dresden bleibt eben nicht nur bahnverbindungsmäßig tiefste Provinz.

robsondd86 hat gesagt…

Mirko, wie sollte denn der Hauptbahnhof nach deinen Wünschen aussehen? Die Vergleiche mit Leipzig und Berlin finde ich unpassend. Leipzig liegt in Deutschland zentraler und wird von vielen Fernverkehrstrassen tangiert, während Dresden in Deutschland wie du sicherlich weißt in Randlage liegt. Da Berlin auch nur unwesentlich größer und einwohnerreicher ist, werden dort natürlich auch größere Bahnhöfe gebraucht. Der schlechte Zustand der meisten Strecken von und nach Dresden tut dann sein übriges. Kannst ja nen Brief an die DB Netz schreiben und um Verbesserung bitten. Am Hauptbahnhof liegt es jedenfalls nicht

HK hat gesagt…

Deshalb lasst uns mal hoffen, dass die Bahn wieder mehr an Bedeutung gewinnt... und das wird sie auch, der Trend zeichnet sich bereits in anderen europäischen Ländern wie Italien ab. So 'n Zug ist auch viel effizienter als 500 Autos.

Vielleicht kommt dann doch noch eine Hochgeschwindigkeitsverbindung von Berlin über Dresden nach Prag, die nach japanischem Modell ihre eigene höherliegende Trasse bekommt, welche durchweg mit 300 bis 350 km/h befahren werden kann... das Potenzial Tschechiens wird allzu oft verkannt in Sachsen

Anonym hat gesagt…

was soll dieser unsinn eigentlich bedeuten??? ::

zitat: btw: Da sie ja momentan recht beäugt werden: Knerer und Lang: "Nebenan haben die Architekten in einem gründerzeitlichen Fabrikbau Quartier bezogen." Gründerzeitlich, soso. Ein Glück, die haben den Bahnhof nicht angefasst. Dabei harmoniert die alte Fassade mit dem modernen Membrandach richtig gut! Die alte Formensprache wurde schliesslich nicht aufgebrochen.