Freitag, 8. Januar 2010

Schloss Übigau

Wir sehen den aktuellen Zustand des Schloss Übigau. Bis zur Wende wurde der prächtige Bau als Verwaltungs-
trakt des VEB Dampfkesselbau Übigau genutzt. Nach der Wende verfiel das Gebäude zunehmend, nachdem es
ab 1991 leer stand. 1999 schließlich wurde es an einen Investor verkauft, der aber bis zum heutigen Tag keine
Aktivitäten zum Erhalt des Gebäudes zeigt, außer ein paar von der Stadt Dresden geforderten notdürftigen Si-
cherungsarbeiten. 2005 gründete sich aus diesen Umständen heraus die Bürgerinitiative Schloss Übigau e.V.
welcher sich leider Ende 2009 wieder auflöste. Erbaut wurde das Schloss in den Jahren 1724-1726 durch Eo-
sander von Göthe in barocken Formen. Zur Elbseite wird die Fassade durch das sächsisch-polnische Wappen,
flankiert durch Herkules und Mars bekrönt. Zum Schloss gehörte ebenfalls eine wunderschöne Parkanlage
nach französischem Vorbild.









Kommentare:

Harry hat gesagt…

Schade, so ein wunderbarer Bau, das er so verfällt!
Was sagen da die Verfechter des Weltkulturerbes?
Nur gut, da wird vielleicht die Hufeisennase nicht gestört !

Anonym hat gesagt…

Ich als Verfechter des Weltkulturerbes engagiere mich schon seit Jahren für das Schloss, von dessen Existenz Sie ja offensichtlich erst jetzt erfahren haben.

randOM hat gesagt…

Und, wie geht es hier nun weiter?

PS: Ich war immerhin schon ein paarmal drin :-)

Harry hat gesagt…

Vielen Dank Herr Anonym vom 11. Januar, daß Sie mir so nett auf die Sprünge geholfen haben ! Die Existenz dieses Anwesens ist mir u. meinem Freudeskreises sehr wohl seit langem bekannt, nur der Verfall u. die Machenschaften sind störend!!! Über die Waldschlösschenbrücke wurde u. wird weiterhin heiß diskutiert, aber das Schloß in der schönen Elblanschaft verfällt!!! Selbst bei den Kommunisten war das Schloß noch in einem halbwegs gutem Zustand! Nun, werder Experte des Weltkulturerbes, lasst die Brücke bauen u. geht mit voller Kraft an das Projekt - Schloß !!!
Gruß Harry

Darki hat gesagt…

Mein lieber Herr Harry, unter Anderem ist der Verlust des Welterbetitels durch eben jene Brücke daran schuld, dass Gelder für die Instandsetzung des Schloss' Übigau, wie auch für andere Projekte im Ex-Welterbegebiet nicht in Anspruch genommen werden konnten. Übrigens hat man das Schloss zu DDR-Zeiten nur genutzt...heruntergekommen war es schon damals...denn daran gemacht wurde nur das Allernötigste. Das ist aber kein alleiniges Phänomen am Übigauer Schloss, sondern ein Generelles.

Gruß Darki

Paul hat gesagt…

Harry's Aussagen erscheinen mir sehr verwirrt! Was hat denn das Schloß mit der Waldschlößchenbrücke zu tun??? Das sind doch zwei unterschiedliche Baustellen??? Also Harry, denk nochmal drüber nach bevor du hier so einen Quatsch verzapfst!

Harry hat gesagt…

O.O.O.O.O.Paulchen!!
Wer ist verwirrt??
Das Gespräch bzw. Kommentar (Diskussion) betrifft doch den Weltkulturerbebereich, dazu gehört eben das obere u. untere Elbtal! Beginnend am Brennpunkt Waldschlösschenbereich u. endet im Gebiet des Übigauer Schlosses u. gerade da liegen die strittigen Baustelle(n)bzw.(Ruine)!
Gruß Harry

Paul hat gesagt…

Harry ist verwirrt, Harry ist verwirrt, Harry, Harry, Harry ist verwirrt!! Harry, Harry, Harry ohohohohoh!!! :-)

THE WOERTH hat gesagt…

Goldener Schorsch, die Dresdener Selbstherrlichkeit schlägt wieder zu... Eure peinliche Brücke wird Euch nun nicht mehr genommen werden, dementsprechend kann man sich seine trotzigen und unreflektierten Spitzen langsam sparen. Das Schloß Übigau ist in Privatbesitz und ausschließlich der Besitzer ist für den erbärmlichen Zustand verantwortlich.

Anonym hat gesagt…

Aber der Retter naht - die Bockwurschtbude steht und mit Schloss geht es nun aufwärts!