Mittwoch, 24. Februar 2010

Altmarkt 7 | Abrüstung Südseite

Beim Hotel am Altmarkt fallen die ersten Gerüste. So hat man heute damit begonnen, die Südseite abzurüsten.






Kommentare:

Anonym hat gesagt…

War damals etwas enttäuscht das dieser Entwurf den ersten Platz beim Wettbewerb erhalten hatte. Im nach hinein muss man doch zugeben, sieht in natura sehr viel besser und hochwertiger aus als auf allen bisherigen Zeichnungen und Computerdarstellungen. Edel und modern und passt sich sehr gut ins Umfeld ein. Man kann doch zufrieden sein was hier entsteht.

Hans hat gesagt…

Stimmt, das sieht wirklich genial aus! Ich war sehr skeptisch aber ich muss zugeben, dass das dieses Ergebnis wirklich bombastisch ist! Wenn jetzt noch die Altmarktgalerie fertig wird kann mann mit Fug und Recht wieder vom Elbflorenz sprechen, wenn nicht besser! Glückauf

Hain hat gesagt…

Hier hatte die Moderne Architektur wieder eine Chance gehabt, sich an exponierter Stelle zu beweisen. Das Ergebnis ist mittelmäßig, da der Bau in einem Gebiet ist, wo eh viel verloren scheint. Man fragt trotzdem den Rekogegner ab das hier nun das non+plus ultra des Bauens ist? Neuesten Zeitungsartikeln scheint ja Dresdens Innenstadt mit vielen Barockbauten, die "müffeln" gesegnet zu sein?!

Grüße Hain

Anonym hat gesagt…

Protzig, häßlich, clean! Könnte auch Dortmund, Frankfurt oder Wiesbaden sein...

Hans hat gesagt…

Das Gebäude hat wirklich Vorbildcharakter. Da ist nun wirklich alles dabei was dem kunstbegeisterten Bürger und Tourist das Herz höher schlagen lässt. Wände, ein Dach und Fenster! Keine unnötigen Bauplastiken oder gar übermäßiger Anspruch. Hut ab!

Anonym hat gesagt…

Es ist eigentlich gar nicht so schlimm wie befürchtet. Das wirklich Üble ist der Lichtmast auf dem Altmarkt. Gibt es keinen Weg, das Mistding wegzubekommen und wenigstens wieder die (meinetwegen auch zeitgenössisch modernisierten) Kandelaber aufzustellen? MK

Santa in Exil hat gesagt…

Ahh, der neueste Avantgarde-Hochbunker, da lacht das Herz...

Anonym hat gesagt…

Mir scheint, dass der Entwurf noch stark verändert wurde. Die Fassade ist viel regelmäßiger und die Fensterformate vertikaler. Es ist kein Schmuckstück, aber allein die städtebauliche Wirkung ist enorm. Mit dem Gebäude kann ich meinen Frieden schließen. Erkläre mir mal einer, warum an der Hauptstraße so ein Schrott geplant ist, wenn am weniger bedeutenden Altmarkt ein Haus mit Dach und Maßstäblichkeit gebaut wird.

Anonym hat gesagt…

Naja es geht, ich hätte es interessant gefunden hätten sie den Typ der Architektur der ja am Altmarkt/Seestraße schon vorhanden ist und dort in den 90er Jahren entstand weiterentwickelt und modern interpretiert. Man sieht nicht, dass die Zeit seit dem C&A Neubau etc. schon etwas vergangen ist, es imitiert die Architektur aus dieser Zeit. An den Kommentator der meint, das das auch in Dortmund, Frankfurt oder Wiesbaden hätte stehen können: Die altbauden der Gründerzeit, die des Barock oder der Fachwerkbau in vielen Städten ist genauso austauschbar. das Fachwerkhaus in Quedlingburg könnte genauso gut in Celle stehen. oliver aus dresden

Lipsius hat gesagt…

(Das Fachwerkhaus aus Quedlinburg kann eben nicht in Celle stehen, da beide Städte einen eigenen Fachwerkstil haben, der nur dort zu finden ist, siehe "Quedlinburger Sonderstil" etc. Nur mal so am Rande :) )

Anonym hat gesagt…

Das was aus der Zeit des Historismus in diesem Bereich der Stadt mal stand war sicher einmalig und nicht austauschbar, ich sag nur Victoriahaus etc.

Anonym hat gesagt…

Endlich hat der Platz wieder seine geschlossene Form erhalten. Natürlich ist dieser Bau eher unspektakulär. Aber er sieht dennoch tausendmal besser aus als sein Lego-Nachbargebäude. Insofern kann man nicht meckern.

Willi hat gesagt…

Ein ziemlich einfallsloses Gebäude. Aber man ist ja aus Dresden schlimmeres gewöhnt.

THE WOERTH hat gesagt…

Das liest sich hier alles so schön... Ist Euch eigentlich mal aufgefallen, daß wir hier die RÜCKSEITE des Gebäudes betrachten? Die Seite zum Altmarkt hin erhält eine Flachdachkubusnase und eine andere Fensteranordnung.

Anonym hat gesagt…

Nicht schön, aber häßlich!

Nicky hat gesagt…

Ich hätte mir gewünscht, dass man sich mehr an die Ost- & Westseite des Altmarktes orientiert.

Georg hat gesagt…

Nicky: Die Ost- und Westseite des Altmarktes sind das, was Dresden an stalinschem Zuckerbäckerstil übrig hat. Sicher inzwischen auch historisch, aber es ist noch nicht soweit, dass man das historisierend übernehmen müsste...

Ansonsten: Jawohl, so langsam werden aus den Freiflächen zwischen Elbe und Hauptbahnhof wieder eine Stadt, ein urbanes Erlebnis. Sehr schön.