Mittwoch, 14. April 2010

Rampische Straße

Bilder von der Maurerarbeiten an den Häusern Rampische Straße 23-29








Kommentare:

djoerg hat gesagt…

Und im Erdgeschoß wird bereits die Stuckdecke aus Weißenfels eingebaut...

Anonym hat gesagt…

Die Rampische wird mal ganz schick! Den Hotelkasten in der Mitte muß man nach Ablauf der Plannutzungszeit wieder abreißen, der ist ja bewußt als austauschbare Wegwerfarchitektur mit beschränkter Lebensdauer geplant. Man sollte alle angehenden Architekten durch diese Straße führen, damit sie den Unterschied zwischen schön und häßlich erkennen können. Danke für die schönen Bilder!
Heiner

Anonym hat gesagt…

Ich frage mich wann man mit dem Kopfbau beginnt?...was die USD und GHND baut wird ein richtiges Vorzeige Objekt!...bloß das triste Plattenhotel versaut die Straße:(

eine Teilreparatur würde ganz gut tun
http://data6.blog.de/media/243/4555243_1907faf583_l.jpeg

Benny

Anonym hat gesagt…

Erstaunlich finde ich die unterschiede im Baufortschritt zwischen USD und British Hotel (Beichlinger Palais). Während die einen noch Ziegel stapeln sind die anderen schon am Feiern :-p

PeterBerlin hat gesagt…

Ich finde das Hotel von Wörner & Partner für eine Altstadtstrasse generell nicht schlecht. Zwar viel zu grosse Fenster , aber ansonsten sehr schön, fast wie ein Altbau.

Problem:

Das Ding ist für die zierliche, kleinteilige Rampische Str. einfach viel zu groß! Ich habe noch heute eine Wut auf Fessenmayr, dieser unfähige Mensch hat sich in meinem Gedächtnis für alle Zeiten verewigt - aber sicher anders als ihm lieb ist. Dieser Mensch hat so viel zerstörerischen Unfug getrieben mit Dresden, es ist ein Unding dass solche Leute frei herumlaufen und nicht bestraft werden für ihre Schandtaten. Wenn es die GHND nicht gäbe, ich hoffe ihr wisst wie die Rampische und der Neumarkt dann aussehen würde? KUBUS LANDSCHAFT mit GLAS-überdachung.

Ich betone aber noch mal, dass ein solcher Bau für weniger berühmte Altstadtstrassen als die Rampische (wie bspw. Töpfergasse oder Seitenstrassen um den Altmarkt herum) wunderbar wären. Mehrere dieser Bauten wären auch für die Wilsdruffer nicht schlecht, hier wären sie auch nicht zu groß. Gemessen an dem, was uns nun dort in Kürze droht (ekelhafte Strichcode-Fassaden) wären mehrere dieser Wörner-Bauten dort fast schon ein Traum. Immerhin schön, dass die Architekten durch den Neumarkt mal gezwungen waren, zu LERNEN und mit Ihrem Kubus-/Strichcode Unsinn in die Schranken gewiesen wurden. Der Baustil selber wäre auf jeden Fall akzeptabel, beinahe GUT. Das Dach & Gauben sind übrigens hervorragend, da kann man nichts sagen. Erdgeschosszone auch schön. Fazit: Baustil finde ich akzeptabel bis "gut" (diese Beurteilung gebe ich höchst selten bei Füllbauten). Leider halt nur viel zu groß für die Kleinteiligkeit der Rampischen.

Thomas hat gesagt…

Peter: man muss aber auch noch dazu sagen, dass die GHND eine Überarbeitung des Entwurfs begünstigt hat. Sonst sähe dieser Bau noch wuchtiger und dominanter aus als er es ohnehin schon tut.

Trotzdem kann auch ich mit ihm leben. Gerade wenn alles bebaut ist wird er nicht mehr als störend/gobschlächtig empfunden. Wie gesagt, die EG-Zone hat sogar Vorbildcharakter.

ChriSGD hat gesagt…

Volle Zustimmung, Peter und Thomas. Die unvorteilhafteste Ansicht ist derzeit die von der Landhausstraße, aber zum Glück nur noch derzeit.
Das schlimmere Übel ist meiner Meinung nach das "Neues Palais". Wer jetzt fragt, was damit gemeint ist: Der Neubau neben dem Coselpalais! Ein Euphmismus aller erster Güte.
Zitat der Architekten KMSP (Kann Man Scheiße Planen): "Dialog zu Fassadenstrukturen der angrenzenden 'Bürgerstadt' mit einer maßstäblich strukturierten klaren Rasterung"

Die gehören doch in die Anstalt! Wie kann man nur so eine verzerrte Wahrnehmung haben?

Wenn jemand ne Lenkwaffe zuhause hat, kann er oder sie zu Testzwecken mal das Ziel 13.74309 Ost, 51.05208 Nord eingeben. Vielen Dank!

Anonym hat gesagt…

Haha, ich finde dieses tuerkise Klettergeruest toll. Da sieht man direkt neben der Kunstakademie zu was fuer einem Schrott man heutzutage faehig ist. :p

Luik hat gesagt…

Hat eigentlich irgendjemand mal darüber nachgedacht, dass die Gestaltungskommision auch Kompromisse eingehen muss, damit sich überhaut was bewegt am Neumarkt? Hier wird immer davon geredet, dass der Investor historisch und kleinteilig bauen wollte. Sollte das wirklich stimmen? Ich habe bisher keine Alternativentwürfe zur jetzigen Bebauung gesehen. Kann sich eigentlich niemand vorstellen, dass die Gestaltungskommision dem Hotelbau in dieser Form zugestimmt hat, gleichzeitg den Investor dazu "verplichtet" hat (so weit das überhaupt geht), den Rest der Rampischen Straße historisch aufzubauen, so wie das jetzt gschieht?

Winson hat gesagt…

An Luik: Hast du dir schon mal überlegt, dass es verschiedene Investoren sein könnten, die dort bauen? Insgesamt gibt es vier Investoren in diesem Quartier und einer davon hat dieses Hotel errichtet.
Zweitens gibt es eine Gestaltungssatzung für den Neumarkt, der von den Dresdener Bürgern erarbeitet wurde und für dessen Umsetzung eine Gestaltungskommission ins Leben gerufen wurde, die die Bautätigkeiten absegnen soll. Wenn du dir diese Gestaltungssatzung ansiehst, fällt dir auf, dass auf dem Gebiet des Hotelkomplexes vier Rekonstruktionen geplant waren, aber nur zwei tatsächlich entstanden sind! Das heißt A: die Gestaltungskommission hat mutwillig einen Entwurf gewählt, der die Vorgaben der Dresdener Bürger missachtet hat, und B: ich finde, dass sie für den Schaden, den sie verursacht haben, vor ein Gericht gehören!

Luik hat gesagt…

@Winson
Das ist mir bekannt! Was dir aber offensichtlich nicht bekannt ist, dass es sich bei dem Hotel und den weiteren Bauten in der Rampischen Straße (Ausnahme: Nr. 29) um den gleichen Investor handelt, nämlich Jürg Köllmann aus Taunusstein und der Fibona Investmentgesellschaft! Was ich mit meinem Kommentar meinte, ist dass die Gestaltungskommission dem Hotelbau zugestimmt hat, dafür aber eine historische Bebauung (Nr. 21-27 und 31+33) bekommen hat. Zwar sind zwei Leitbauten weggefallen, aber es gibt auf dem Neumarkt auch "historische" Bauten, die in der Gestaltungssatzung nicht als Rekonstruktion ausgewiesen wurden, z.B. das Hotel de Saxe, An der Frauenkirche 17 und Neumarkt 6. Sicher wäre eine kleinteiligere Bebauung besser gewesen, aber dann muss man auch jemanden finden der so etwas baut!

PeterBln hat gesagt…

"ChriSGD hat gesagt…

Volle Zustimmung, Peter und Thomas. Die unvorteilhafteste Ansicht ist derzeit die von der Landhausstraße, aber zum Glück nur noch derzeit.
Das schlimmere Übel ist meiner Meinung nach das "Neues Palais". Wer jetzt fragt, was damit gemeint ist: Der Neubau neben dem Coselpalais! Ein Euphmismus aller erster Güte."

------------

Ich nenne das Ding nur "Kaplan-Palais", oder "Kaplanbunker", benannt nach Walter Kaplan, Dresdenzerstörer und aggressiver Modernist Nr. 1. (Wobei ich ich noch lieber "Kaplan-Palais" zu dieser formensprachlichen Müllkippe sage, ganz einfach deswegen weil das die Komik erhöht: Da dieses vergitterte Betonmonster zweifelsohne mit einem Palais rein gar nichts zu tun hat, bekommt jeder Mensch, der "Palais" hört und dann dieses Terroristending sieht, entweder einen Herzinfarkt, oder, so er die Attacke überlebt, lacht sich tot. Daher ist der Begriff "Kaplan-Palais" noch wesentlich verächtlicher als "Kaplanbunker"....weil es den Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit so drastisch darstellt. Da bleibt nur noch Lachen übrig - oder, so wie ich es tue, wegsehen und 50 Jahre warten.)

Achtung: und unser Baulobbyistenfreund Luik wird nun gleich wieder Schaum vorm Mund bekommen, da ja meine Spezialität ist, ganz dezent darauf hinzuweisen ob ein Architekt so lebt, wie er predigt:

Und der gute Herr Kaplan - es ist kein Witz - ratet mal wo er sein Büro hat? Nein, nicht im Modernistenbunker, nein, nicht im "modernen" Betonklotz:

Der gute Walter Kaplan aus Salzburg, dessen mega-abartig hässliche Architektur die Gründung der GHND auslöste, residiert (bzw. arbeitet) in einem Denkmalgeschützten Ballsaal mit Stuck, erbaut in der 19./20. Jahrhundertwende).

Hahaha, ich finde das ist zu köstlich! :-D

Das sind die Leute, die tagsüber laut "rückwärtsgewandt" brüllen - aber sie selber leben alle kaum "vorwärtsgewandt".

Kein Wunder dass unsere Städte so kaputt sind, wenn man bedenkt von was für verlogenen, selbstherrlichen und korrupten Leuten sie gemacht werden.....Schande hoch drei!

Luik hat gesagt…

@PeterBln
"Achtung: und unser Baulobbyistenfreund Luik wird nun gleich wieder Schaum vorm Mund bekommen, da ja meine Spezialität ist, ganz dezent darauf hinzuweisen ob ein Architekt so lebt, wie er predigt:"

Ich muss Sie enttäuschen! Im Gegenteil, ich musste eher lachen über so viel Mist, den Sie hier verzapfen! Aber es ist ja auch eine Spezialität von Ihnen jeden, der nur ein wenig von Ihrer Meinung abweicht, gleich als Modernistenfreund oder Bauloppyisten abzustempeln, so wie in diversen anderen Foren bereits geschehen! Wie kommen Sie überhaupt zu so einem Urteil! Sie wissen rein gar nichts über mich...

Schade, ich dachte, dieses sei mal ein Forum, in den man mal sachlich diskutieren kann über für und wider von Rekonstruktionen und moderner Architektur, stattdessen wieder nur Anschuldigungen und Beschimpfungen!