Donnerstag, 19. August 2010

Altmarktgalerie




Kommentare:

Petersburg hat gesagt…

Ich kann mich mit diesen Kassenbon-Fenstern nicht anfreunden. Besonders auf dem ersten Foto wird deutlich, wie chaotisch und völlig konfus das wirkt.

Bei der Wilsdruffer gilt das gleiche wie beim Altmarkthotel von Pfau Architekten: mit nur wenigen Änderungen, vor allem Harmonisierung der unpassenden Fenster, hätte man auch diese Häuserzeile zu einer beinahe schönen Architektur gestalten können. Wenn ein Architekt nicht in der Lage ist zu sehen, dass das wirre & wilde Durcheinanderwerfen von Fenstern eine mangelnde Begabung nicht kompensieren kann, sollte er seinen Beruf aufgeben und lieber Buchhalter werden. Da kann er seine Akten wild durcheinander werfen wie er will, ohne der Allgemeinheit zu schaden.

Die Strichcode-Unsitte greift um sich wie ein sich ausbreitender Tumor: Israel-Hotel an der Könneritzstrasse, wenige Meter weiter die neue B&B Leichenhalle mit verzogenen Fenstern, nun kommt die Wilsdruffer dran.

Noch 10 Jahre, dann sieht die amerikanisierte Dresdner Innenstadt aus wie Dallas/Texas, mit einem kleinen Europäisch-barocken Viertel in der Mitte. Absolut grotesk.

THE WOERTH hat gesagt…

Die Strichcode-Fenster unterstreichen nur die Identitätlosigkeit regionaluntypischer Trendarchitektur. Ein Strichcode nach Dresden, einer nach München, einer nach Hamburg - die Nivellierung deutscher Städte nimmt ihren traurigen Lauf. Gerade an dieser Stelle sehr schade, denn die Materialwahl des Zwischengebäudes scheint vorbildlich.

Anonym hat gesagt…

@Petersburg

Mein Gott, wie oft müssen wir das noch lesen? Irgendwann hängt es einem echt zum Halse raus! Und Sie beklagen sich immer über die abgedroschen Phrasen der "Modernisten", dabei sind die keinesfalls besser! Benutzen Sie eigentlich vorgefertigete Bausteine, die Sie immer wieder "kopieren" und "einfügen"?
Billiger geht's echt nicht...

Darki hat gesagt…

Wieder ein "Anonym", benutzen Sie lieber einen Nick. Tss, anonym, billiger geht's echt nicht.

The Woerth gilt wie so oft meine volle Zustimmung. Dachte mir Ähnliches.

Petersburg hat gesagt…

...ach sieh an. Wieder ein "Anonym". Und kommt noch mit mahnendem Zeigefinger daher. Wenn Sie sich nicht lächerlich machen.

Ich freue mich, dass selbst Sie als Gegner qualitätvoller Architektur die Substanz meiner Kritik erkannt haben und meine Texte für wertvoll genug erachten, kopiert zu werden. Aber: Nein, meine Texte stammen alle von mir. Im Gegensatz zu Ihnen, mein Herr, habe ich mehr zu bieten als Ihre substanzlose Giftspritzerei.

Es verwundert niemanden, dass unsere Städte kaputt gehen wenn Kubus-Prediger wie Sie in den Stadtplanungsämtern sitzen. Viel Spass noch bei Ihrer hasserfüllten Baulobby-Propaganda.

mit freundlichen Grüßen

Luik hat gesagt…

Liebe Leute!

Das Thema mit "Anonym" hatten wir doch schon... Klar, kann man sich mit einem Namen direkt an die entsprechende Person wenden aber was bitte ist an Darki, The Worth oder Petersburg nicht anonym? Hier kann ebenso wenig jemand nachvollziehen wer dahinter steckt..

THE WOERTH hat gesagt…

Scheint ja wirklich komplizert zu sein...

Dann wiederhole ich mich also abermals: "Doch, der Nickname ändert etwas: Man kann sich namentlich auf Dich beziehen und, wenn Du immer denselben Nick benutzt, Dich bei künftigen Diskussionen auch besser einschätzen, weil es eine "Vorgeschichte" gibt und nicht aus dem nichts heraus anonym gepostet wird!“

Man lernt eine „Nick-Person“ im Laufe der Zeit kennen und nimmt von deren grundsätzlicher Einstellung Notiz. Das hilft bei Einschätzung und Reaktion. Nicht zuletzt ist es auch eine Form von Seriösität und Höflichkeit, die für mich eigentlich selbstverständlich sein müsste.

ChriSGD hat gesagt…

Ganz genau so ist es. Es geht nicht um die Aufgabe der Anonymität sondern um eine Unverwechselbarkeit und den Wiedererkennungswert im Rahmen der Diskussionen. Ich versteh auch nicht, warum man sich so vehement gegen die Angabe eines Namens sträubt.

Zum Thema:
Diese Gleichmacherei der Strichcodes ist schon eine überflüssige Mode, das soll wohl der Stuck der Neuzeit sein. Es fehlt nur noch ein Preis und 'Made in Betonia'.
Schlimmer finde ich aber den untypischen Dachabschluss und die beiden zu wenig gegliederten Hauptgebäude. Während sich das Zwischengebäude wenigstens an einer kleinteilgen Parzellenstruktur orientiert, ist der Rest mal wieder maßstabssprengend.

Schade auch, dass das von mir nach der Wende erhoffte Gassensystem um die Tuchmachergasse wohl nur ein lebloses Etwas aus Personaleingängen und kühlen Wänden wird. Was war hier früher nur für ein Leben rund um die Bärenschänke.

ChriSGD, 32 Jahre, geboren in Dresden, wohnhaft in Berlin und Dresden

Horst Kohle hat gesagt…

So eine dumme Diskussion - wenn man die Identität tauschen kann, wieso dann nicht als Anonym auftreten? Wenn der eine sich mal PeterBln nennt und dann Petersburg ist das doch das selbe.
Warum habt ihr eigentlich nicht Architektur studiert und macht es jetzt besser anstatt hier gelangweilte Diskussionen zu führen? Der Qualitätsmangel ist doch außerdem ein Resultat gestiegener Einkommen und fehlender Investitionen. Kein Bauherr will heute noch die Manpower bezahlen wie vor 100 Jahren. Die Diskussion ob "modern" oder historisierend ist völlig am Ziel vorbei. So viele gelungene Gebäude in europäischen Städten beweißen das es geht, egal ob mit oder ohne Dekorelementen.
Zum Glück sitzen so Leute wie PeterBln nicht im Stadtrat, dann hätten wir ja erst ein Las Vegas Chaos in der Stadt. ... oder ne Diktatur zurück :-)
smile Baby
Horst Kohle

Mike hat gesagt…

Petersburg

Haben Sie nichts besseres zu tun als sich über alles aufzuregen?
Wenn Sie zuviel Freizeit haben oder Ihnen lngweilig ist,gehen Sie die Elbwiesen sauber machen! Ihr sinnloses gerede kann hier bald keiner mehr hören!

Alles worüber Sie sich immer aufregen ist bald fertig und Ihre Meinung ändert NICHTS mehr an dem Gebäude! Wann verstehen Sie endlich das Ihre Meinung niemanden der Bauherren oder Investoren interessiert!!!

Wenn Ihnen Dresden nicht gefällt,dann ziehen Sie auf das platte Land.

Aber dort wird es Ihnen sicher langweilig,da es nichts zu meckern gibt,oder?

THE WOERTH hat gesagt…

Keine sehr durchdachten Beiträge, Herr Kohle und Mike. Und konstruktiv schon gar nicht...

Anstatt aufs platte Land zu ziehen, gäbe es z.Bsp. noch die Möglichkeit, sich als Bürger aktiv in die Dresdner Stadtpolitik einzumischen. Und Herrn Kohles "Argumente" hatte ich bereits im Vorfeld mehrfach widerlegt, das kann ich mir jetzt sparen. ;)

Horst Kohle hat gesagt…

@ The Worse - na wenn sie die Beiträge von Peterbln konstruktiver finden, dann haben sie schon viel über ihr Urteilsvermögen deutlich gemacht. Diese grundsätzlichen Pauschalisierungen und diese unsachlich und aggressiv geführte Dikussion zieht das Niveau und die eigentliche Absicht dieses Blogs auf ein Niveau herunter, daß es nicht wundert, daß uns gemeinsam mit der GHND bei der Absicht eine Diskussion über eine qualitätsvolle Architektur in der Stadt anzuregen, gar nicht mehr zugehört wird. Das wird von vielen Stellen als kontraproduktiv registriert. Dessen sollten Sie sich bewußt werden

THE WOERTH hat gesagt…

Es ging mir weniger um Kritik an Personen als um Ihre Ausführungen zum Thema Anonymität, Architektur und Finanzen. Um Sachthemen also. Lästerstunde ist weniger mein Fall, da versuche ich mich rauszuhalten. Aber "The Worse" ist gut! :)

Peter's Burg hat gesagt…

Es scheint ganz so, als kämen Herr Luik, Herr Mike, Herr Modernist und nun auch noch ein neuer namens Herr Kohle nur in dieses Forum, um ordentlich Unfrieden zu stiften?

Meine Herren, eine Frage bitte:

Wo sind eigentlich Ihre Beiträge zur Architektur? Ich sehe keine. Ich sehe Sie hier nur andere User beleidigen und angreifen. Zum Thema Architektur ist das einzige was Sie in den letzten drei Beiträgen bisher vorgebracht haben, die berühmte "es liegt nur am Geld, niemals am Baukünstler" -Apologetik, ich zitiere: "Der Qualitätsmangel ist doch außerdem ein Resultat gestiegener Einkommen und fehlender Investitionen (...)"

Ja, ich glaube auch. Der "Künstler" hat natürlich keinerlei Verantwortung für sein misratenes Gebäude, der arme, arme (millionenschwere) Baulobbyist sowieso nicht. Abgesehen von dieser Weisheit ist bisher alles, was Sie sagten, themenfremd. Darf ich Sie bitten, beim Thema zu bleiben? Sie haben Glück dass der Webmaster tolerant ist und sogar Ihre Beleidigungen veröffentlicht. Ich würde das an Ihrer Stelle aber nicht übertreiben.

@Woerthie: die Tatsache dass wir hier von einigen Provokateuren angegriffen werden, musst du positiv sehen: Die unsachlichen Angriffe kommen ja von Apologeten anti-urbaner Architektur, also müssen wir irgendetwas richtig machen ;-)


mit freundlichen Grüßen

PS:
Warum die Nicknakes "Luik, Mike und "Horst Kohle" übrigens so auffallend gleich klingen und eine so auffallend ähnliche Diktion haben, ist nicht schwer zu erraten.

Horst Kohle hat gesagt…

Stimmt Peter, Sie haben mich entlarvt - ich bin all die anderen, wir sind nur zu zweit im Forum, sind Sie jetzt enttäuscht? Ihnen hört nur einer zu und der nicht mal wirklich! :-(

THE WOERTH hat gesagt…

Mein Tipp:

Weniger Spekulation, weniger Persönliches, weniger Aggression, weniger Polemik, weniger Pauschalität.

Mehr sachbezogene Diskussion, mehr Reflektion, mehr Differenzierung, mehr konstruktive Kritik, mehr fundierte Argumentation.

ChriSGD hat gesagt…

Manchmal ist Demokratie schon antrengend!!! So ein überflüssiges Gelaber und sachfremde Angriffe von allen Seiten, egal ob meiner Meinung nahestehend oder fremd.
Ausnahme: die gute Seele THE WOERTH

Habt ihr keine Meinung? Wie findet ihr die langen Fassadenfronten? Hätte es eine echte Gasse dazwischen geben sollen? Was haltet ihr von innerstädtischen Einkaufszentren? Freut ihr euch auf den Eingangsbereich im alten Intecta-Gebäude? Müsste sich die Altmarktgalerie mehr in Richtung Tuchmachergasse öffnen? Hätte man nicht wenigstens die Front an der Wilsdruffer Straße etwas auflockern und kleinteiliger gestalten sollen? Wie wirkt die Zentralhaltestelle mit der neuen Bebauung? usw.

Muss ich mir wieder alles selbst beantworten?

THE WOERTH hat gesagt…

Hallo Chris,

innerstädtische Einkaufszentren lehne ich ab, da sie das Leben vom originären öffentlichen Raum (Stadt Dresden) in eine abgeschlossene "Kontrawelt" (Center A, X und Y) verschieben. Der öffentliche Raum wird zum Durchgangsort degradiert, an dessen Ziel die Einkaufsgalerie steht. Filialisten, die sich zum öffentlichen Raum hin öffnen, beleben diesen und stärken die Identität einer Stadt. In meiner Wahlheimat Freiburg ist dies vorbildlich und stringent umgesetzt. Das Leben spielt sich hier auf der Straße ab, der öffentliche Raum wird von den Menschen bespielt und unbeabsichtigt inszeniert.

Zum Thema Architektur habe ich mich etwas allgemeiner bei den Herzogin-Garten-Townhouses geäußert.