Dienstag, 24. August 2010

Görlitz

Verschiedene Bilder aus Görlitz:








Kommentare:

THE WOERTH hat gesagt…

Nach der Flut? Der Karstadt sieht leergeräumt noch imposanter aus. Die deftigen Polen-Platten müssten ganz dringend weg, ich denke aber, dass die uns mittelfristig erhalten bleiben. Mir persönlich sind zu viele Grautöne in Görlitz - das tiefgraue Pflaster und die überall in der Stadt verstreuten dunkelgrauen Anstriche sind nicht so mein Fall. Da ist mir die Elbtalregion um Dresden sympathischer, weil für meinen Geschmack insgesamt eine wärmere Atmosphäre vorherrschend ist. Ich freue mich aber sehr über das polnische Rekoprojekt, dass nun endlich Formen anzunehmen scheint...

Anonym hat gesagt…

An The Woerth:
Ich empfehle Ihnen einen Besuch
dieser wunderschönen Stadt.
Von grau kann keine Rede sein bei
diesen herrlichen rekonstruierten
Fassaden mit alten Schmuckelementen. Und das Karstadt-
Haus sieht nicht so nach der Flut aus, sondern "hausgemachte" Insolvenz seit der Übernahme durch
Hertie. Was der Krieg und die DDR
nicht fertig gebracht werden, das
lehrt uns die Marktwirtschaft.
Schade um dieses herrliche Haus!

THE WOERTH hat gesagt…

Anonym hat mich ein wenig missverstanden. Ich weiß sehr genau, warum der Karstadt leergeräumt ist und keine Angst, ich kenne Görlitz persönlich und habe mir diese Stadt bei mehreren Besuchen intensiv angeschaut. Ich weiß, dass sie von Hinz und Kunz geliebt und gerühmt wird und ich es mit ein paar kritischen Tönen schwer habe. Selbstverständlich gibt es in Görlitz vergleichsweise viele dunkelgraue Farbanstriche, ist ja nicht zu übersehen, wenn man mit offenen Augen durch die Stadt läuft. Und auch die Pflasterung hat einen sehr eigenen Ton. Ändert ja alles nix dran, dass es ne einzigartig schöne Stadt ist...

Wegen der Flut hatte ich eigentlich bzgl. der Neiße-Bilder gefragt. Man sieht keine allzu großen Schäden.

Lars hat gesagt…

Ich dachte der Autor äußert sich selber zum Zeitpunkt der Fotos, aber ja, es handelt sich um Bilder nach der Flut. Auf Bild 9 (in Polen) sieht man am unteren linken Rand wie die Bodenplatten fehlen und das Geländer Richtung Neiße kippt. Auch auf Bild 7a hat die Neiße noch einen hohen Wasserstand (es gab ja 2 Wochen Hochwasser nach der Flut). Ansonsten sind die Schäden in der Altstadt relativ gering, da die Straßen ab dem Ufer steil nach oben gehen, daher sind nur die Straßen direkt an der Neiße (Ufer- und Hotherstraße) betroffen. Schlimmer hat es den polnischen Teil und die Ortsteile Hagenwerder und Weinhübel getroffen. Die sind aber weiter außerhalb und daher kaum im Blickfeld der Öffentlichkeit.

THE WOERTH hat gesagt…

Danke, Lars!