Mittwoch, 1. September 2010

Neubau | Erich-Ponto-Straße

Neubauvorhaben Erich-Ponto-Straße/Ecke Hospitalstraße in der Inneren Neustadt, sowie Bilder aus der
unmittelbaren Umgebung mit vereinzelt erhaltener Vorkriegsbebauung:




Kommentare:

robsondd86 hat gesagt…

Die Fassade der Visualisierung auf dem Bauschild erinnert mich eher stark an einige renovierte Platten in Dresden, als an einen Neubau...

Anonym hat gesagt…

Wenn ich die Bautafel sehe, frage ich mich, was zum Teufel das für ein Baustil sein soll. Als kleines Kind (ist schon etwas länger her, war in den 60er des letzten Jahrtausends) hatte ich mal einen Plastikspielkasten (hieß damals noch Plaste), mit dem man sich aus Platten Häuser zusammen bauen konnte. War so eine Art Vorgänger von WBS70. Sahen genauso scheußlich aus. Aber vielleicht liegt's bei mir und ich habe einen schlechten Geschmack.

Holger

Anonym hat gesagt…

Hi,

ich finde diese Form der Blockrandbebauung zwar gut weil somit wieder etwas urbanität in das Zentrum kommt aber wenn ich mir das Werbeplakat ansehe, erinnert mich das Haus an die Plattenbauten auf der Albertstraße bzw. am Albertplatz.

Die äußerliche Gestaltung sieht mir auf dem Plakat zu einfach aus.

Na mal schaun wie es dann fertig aussieht.

Gruß
Christian

Annette hat gesagt…

positiv: Baulücke wird gefüllt

noch verbesserungsfähig: Farbgestaltung (bisher: überwiegend mausgrau).

Darki hat gesagt…

Positiv ist der Lückenschluss, die Fensterformate immerhin nicht liegend und nicht verschoben, das ist schon mal was wert. Das Dach, naja, zumindest kein Flachdach der herkömmlichen Art. Leider erinnert der Bau, wie schon erwähnt, sehr stark an sanierte Plattenbauten und warum der Bau schon wieder im typischen "Modernistengrau" (der Begriff ist leider völlig berechtigt, da immer wieder anzutreffend)daherkommt, frage ich mich auch. Mal sehen, wie es fertig aussieht, aber schon durch die Farbe allein sicherlich trist.

Grüße

Petersburg hat gesagt…

Aus der Ferne sieht es gut aus. Beim näher herangehen allerdings viel zu grob und plumpe Formen. Aus meiner Sicht: nicht sonderlich gut. Warum muss alles so plump, grob und scharfkantig sein? Früher konnten Architekten philigrane Formen erschaffen, diese Eigenschaft haben zeitgenössische Architekten verlernt. Wenn es kein Kubus ist, so ist es dennoch meist grob. Warum kann unsere Epoche das nicht mehr?

Bei den kürzlich hier vorgestellten Berliner Townhouses gab es zwei Gebäude in etwa der gleichen Grösse, die fand ich sehr viel besser. Eines vermutlich von Kollhoff, Baumeister des andern weiss ich leider nicht. Aber dort herrschten philigranere, feinere Formen vor - das wirkt sehr viel eleganter. Schade dass in Dresden fast nichts gutes Modernes entsteht.

ji hat gesagt…

Das Ding sieht genauso zum Schreien aus wie das Ding auf dem Areal des Neustädter Rathauses. Absolut unterirdisches niveau diese Fassade. Und die Dachgestaltung erst … Wie kann man sowas ernsthaft noch bauen? Zumal noch in Dresden, wo der Bürger und Besucher garantiert was anderes sehen will. Das einzig positive an dem Teil ist die Baulückenschliessung am Blcokrand entlang. Ansonsten hässlich bis zum Himmel …

THE WOERTH hat gesagt…

Diese Art von Architektur liefert m.E. keine adäquate Antwort auf die spezfische Situation dieser Stadt. Mehr zum Thema in einem langen Kommentar unter "Stadthäuser - An der Herzogin Garten".