Mittwoch, 8. September 2010

Neubau Wohn- und Geschäftshaus | Schandauer Straße

Auf der Brachfläche Schandauer Straße/Ecke Bärensteiner Straße ensteht seit letzter Woche der Neubau
eines Wohn- und Geschäftshaus. Bisher ist auf dem ehemaligen Pentaconareal die Baugrube ausgehoben,
die Fertigstellung ist für Oktober 2011 vorgesehen. Neben Wohnungen sollen auch diverse Dienstleistungen
Einzug erhalten.





Kommentare:

THE WOERTH hat gesagt…

Ich kenne die Ecke gut, dort habe ich gewohnt. Da haben sich Architekten und Stadtplaner ja mal wieder selbst übertroffen, aber die Schandauer ist über weite Strecken sowieso nicht mehr zu retten - die Verantwortlichen haben ganze Arbeit geleistet und das Potential nicht genutzt.

gmargtrader hat gesagt…

DDR Neubau in Striesen, geil. Jungs das passt doch nicht rein. Warum Flachdach und nicht schräg und alles wär gut.

>> Aber was sollen die Jungs auch gelernt haben.
Quelle: http://www.zdr-architekten.de/Buero-p.htm


Die Büroinhaber
DR.-ING. JÖRG DÜSTERHÖFT, Architekt BDA

* 1959 geboren in Dresden
* 1979-1984 Architekturstudium an der TU Dresden / Diplom
* 1984-1988 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrtätigkeit an der TU Dresden Gesellschaftsbauten
* 1988 Promotion bei Prof. Trauzettel / TU Dresden
* 1988 - 1990 Angestellter Architekt im Wohnungsbaukombinat Dresden und Bauakademie
* 1990 Freischaffender Architekt, AKS 0246-91-1-a
* ab 1992 Partnerschaft im Büro ZUMPE-DÜSTERHÖFT-RICHTER



Die Büroinhaber
DIPL.-ING. HARTMUT RICHTER, Architekt

* 1956 geboren in Dresden
* 1977-1982 Architekturstudium an der TU Dresden
* 1982-1988 Kombinat Bau und Modernisierung Abt. Forschung und Projektierung
* 1988-1992 Hoch-, Tief-und Ingenieurbau Ottendorf-Okrilla /Dresden Forschung und Projektierung
* 1992 Freischaffender Architekt, AKS 1218-91-1-a
* ab 1992 Partnerschaft im Büro ZUMPE-DÜSTERHÖFT-RICHTER


P.S. In Dresden Laubegast will ich Euch nicht sehen.

gmargtrader hat gesagt…

Ne mail an der Herren und sich beschweren. Abriss in Prohlis der Plattenbauten und Aufbau dann wieder in Dresden, was ist denn das für ein Mist:

http://www.dresden.de/de/08/01/c_040.php

Anonym hat gesagt…

Beim den vorhergenden Kiommentaren gibt es kaum was hinzuzufügen. Striesen ist noch eine der best erhaltensden Gegenden Dresdens mit den für Dresden bekannten "Kaffeemühlenhäusern".

UND DANN SOWAS.

Noch schlimmer ist das für dieses Ding ein altes (zwar heruntergekommen aber schöner, man häts auch renovieren können) Gebäude abgerissen wurde.

Gruß
Christian

Darki hat gesagt…

Tja, es scheinen sich für diesen langweiligen DDR-Neubau tatsächlich Mieter gefunden zu haben. Wieder ein Bau, der von seiner Umgebung lebt und schmarotzt und nichts zur Verbesserung derselbigen beiträgt. Gruselig. Mit Baukunst hat das nichts zu tun, das ist Produktion von der Stange. Bravo!

gmargtrader hat gesagt…

Vorallem was so aufregt ist, das die Planer selber wissen das es nicht passt. Sonst würden sie ja nicht auf dem Bauinfo-Schild die hinteransicht zeigen. Und die Ansicht zur Strasse oben LINKS im KLEINEN Bild.
So sieht ideale sanierte Platte aus. Wahnsinn und das zur Strasse.

Da müssen die Striesener sich doch beschweren.

ChriSGD hat gesagt…

Wie die Axt im Walde, kein Bezug zur Umgebung und das Eckhaus soll/ist tatsächlich weg? Da wäre doch auch ne interessante Integration möglich gewesen. Hier in Berlin hat man einem ansonsten absolut hässlichen Supermarkt durch Entkernen eines Altbaus mitsamt der Geschossdecken eine relativ stilvolle Eingangssituation verpasst, indem man in dieser Fassadenhülle unten eine Gestronomie untergebracht hat.

Wenn schon ein Vollsortimenter im EG, dann wäre eine am Umfeld orientierte Gliederung des Baukörpers ab dem 1. oder 2. OG angemessen.

Sagt mal, baut die TLG überhaupt auch mal was Schönes?

Petersburg hat gesagt…

Ich kann Herrn Woerth nur zustimmen - vor allem was das Potenzial betrifft. Das hat Dresden nämlich zweifelsohne sogar an den Stellen, die hoffnungslos erscheinen. Aber wenn man sich alle Mühe gibt, aus einer besonderen Stadt eine Art Hannover oder Kassel zu machen, so wie die Stadtplanung das tut, dann hat man natürlich mit dieser gewollten Inkompetenz irgendwann auch "Erfolg".

Was ich mich ernsthaft frage, beim Betrachten des Entwurfs auf dem 2. Bild von oben:

Wieso versucht die Dresdner Stadtplanung eigentlich konsequent, sämtliche Fehler der 1960er Jahre zu wiederholen? Nirgendwo in Deutschland fällt das so sehr auf wie in Dresden.

Die Dresdner Stadtplanung übrigens besteht aus haufenweise Wessis, die im Westen niemand haben wollte....die wurden "weggelobt". Ich finde dass das Dresden grossen Schaden zufügt.

architektonische Randgruppe hat gesagt…

Ich finde es unerträglich wie selbstgefällig gmargtrader hier öffentlich die Leute diffamiert. Will er uns sagen, das man im Osten nichts lernen konnte oder was?? Unglaublich schlechter Stil und ein weiteres Zeichen für die bodenlose Diskussionskultur die manche der hier agierenden für ihr besonders Recht halten. Peinlich und erbärmlich zugleich.

Ich finde das Projekt so übel nicht, obwohl die TLG sicherlich ein schwieriger Kunde ist.. (nicht umsonst stehen gleich mal zwei Architekten auf dem Bauschild..) Trotzdem ist die Mischung aus Wohnen und Gewerbe das Richtige für die Stelle, die schon immer mit Gewerbebauten besetzt war. Also kriegt Euch wieder ein Jungs und arbeitet mal zur Abwechslung am eigenen Stil.. der hat es wirklich nötig.

THE WOERTH hat gesagt…

Falls jemand seine Kritik nicht nur in Blogs oder Foren äußern möchte:

http://www.dresden.de/de/02/or/or_struktur/strukturelemente/stadt_dresden_6642.php

Klickt man auf die Mailadresse des Stadtplanungsamts, öffnet sich ein wunderbares Kontaktformular - einfacher geht es nicht. Ich halte es für sinnvoller, sich direkt an die Verantwortlichen zu wenden - in Foren ist man unter sich und kann nicht viel bewirken.

Übrigens sitzen in den Ämtern der Stadt Dresden keineswegs nur "Wessis". Ich halte es für wenig zielführend, das Ost-West-Klischee zu bemühen, gerade, weil diese Denkweise in Dresden stark verbreitet ist. Die Liste der modernistischen Architekturbüros ist in Dresden nicht weniger ausführlich als in West-Städten und für die regionalfremde Autobahnbrücke im Welterbe haben nicht Menschen in Hannover oder Stuttgart gestimmt. Es ist immer einfach, die Schuld bei Anderen zu suchen.

Anonym hat gesagt…

Super, wie auf der Visualisierung nur noch die Dachspitzen der Villen zu sehen sind und der Rest kompromisslos verbaut wird mit einer neuen DDR-"Wohnwand" … Das ist doch einfach nur unterirdisch! Aber klar. Architekten, die wirklich die gesamte DDR mitgemacht haben und diese Kästen als das Nonplusultra erblicken.