Sonntag, 17. Oktober 2010

Busmannkapelle

Seit längerem ruht die Baustelle. Momentaner Stand der Arbeiten:


Kommentare:

bb hat gesagt…

Oh ein Applestore für Dresden? Wobei, dann wär der nicht so versteckt.

Anonym hat gesagt…

Das macht was her,anstatt der Sophienkirche ein paar weiße Betonsäulen...
Dann ist das sogenannte Denkmal schön versteckt zwischen 2 Betonkuben! Es ist einfach nur Mist,hätten sie auch ganz weglassen können,das ist meine Meinung!!

Gruß Ronny

Thomas hat gesagt…

Was für ein Stadtbild!
Elend und Schande.

ChriSGD hat gesagt…

Die Kohle für die Gedenkstätte wäre besser in vorbereitenden Maßnahmen für dem Wiederaufbau angelegt. Der Riegel kann nur einen Zwischenzustand hin zur Rückgewinnung der Vollkommenheit vergangener Tage darstellen. Mich erinnern die Pfeiler an eine übergroße Abbildung eines Grenzzaunes, es fehlt nur noch der Stacheldraht. Naja, ein paar Schritte weiter verläuft ja auch meine persönliche Grenze des guten Geschmacks ...

reli hat gesagt…

Das sieht deshalb so aus, weil auch hier die Spenden fehlen !
An dieser der Stelle hat die willkürlich zerstörte neugotische Sophienkirche wesentlich besser ausgesehen als die halbrunde Mauer, welche alle Touristen und Besucher des Zwingers jetzt sehen.
Es wäre besser zu spenden, um den Blick auf die Blockflucht ein bißchen angenehmer zu gestalten.
Bei obigen Kommentatoren scheint aber dazu kein Interesse vorhanden zu sein.

reli hat gesagt…

@ChriSGD : Die Kohle für diese Gedenkstätte für den Wiederaufbau
sind Spenden und diese sind leider sehr gering ! Es gibt in diesem Land mehr als zehn Rekonstruktions-Projekte, bei welchen wegen mangelnder Spendenbereitschaft kaum etwas geht. Der einzige Glücksfall war bisher die bekannte Frauenkirche vor Ort. Das ist im Vergleich zum Nachbarland eher traurig. Was glauben Sie, wieviel würde denn ein Wiederaufbau kosten.
Woher sollte das Geld herkommen ?

reli hat gesagt…

@ChriSGD : Am besten, Sie kommen nach Dresden mit 10 bis 60 Mio, kaufen etwas und bauen dort ein schönes Gebäude wieder auf.
Sie können auch gleichzeitig das
BMVBS im Laufe von Jahrzehnten dazu bringen, sich im Wiederaufbau zu (finanziell) zu engagieren.
Manche Städte hierzulande könnten wirklich schöner aussehen.

ChriSGD hat gesagt…

@reli
Mir liegen GHND, Rampische 29, Frauenkirche oder BUND deutlich mehr am Herzen, so dass meine Spendenbereitschaft für dieses Projekt nicht sehr ausgeprägt ist. Ich hätte das Gefühl mein Geld zu ~80 Prozent in Beton und Glas zu investieren. Ich wünsche trotzdem viel Erfolg - der ~20 Prozent Außenmauer der Kapelle wegen.

ChriSGD hat gesagt…

@reli
ich wünschte wirklich ich hätte ihre 10-60 Mio. um was Nettes in Dresden zu realisieren. Zum Finanzierungsvorschlag abseits von Spenden idealistischer Bürger:

- jeder Dresdner zahlt pro Jahr 0,1 Prozent seines Einkommens in einen Fond zum Erhalt und Wiederaufbau historischer Bausubstanz
- die diskutierte Kultursteuer für Touristen sollte in gemäßigter Höhe eingeführt werden
- jeder, der auf der Straße einen Kaugummi ausspuckt, zahlt die Reinigungskosten von 1m² Fußwegfläche und zusätzlich 100 Euro Strafe
- Sandsteinbearbeitung im Rahmen des Strafvollzuges

reli hat gesagt…

@ChriSGD : Immer noch besser, als wenn zunächst gar nichts an die Sophienkirche erinnert.
Vwermutlich fehlt es am Platz,
bzw. Raum, um das zu schließen
und somit wiederaufbauen zu können.
Der Entwurf für die Kapelle ist zu finden unter :
www.busmannkapelle.de
Dort ist auch eine Addresse für
e-mail zu finden.
Dresden hat leider ca. 20 schöne Kirchen verloren.

reli hat gesagt…

Diese extreme Blockflucht der vorhandenen Gebäude wird durch die Gedenkstätte unterbrochen und besser und ein wenig erträglicher.
Dies ist ein freiwilliger und ehrenmatlicher Beitrag zur Stadtreparatur, falls noch möglich.

ChriSGD hat gesagt…

@reli
Okay, der Blick vom Postplatz in den 'längsten Hinterhof der Welt' wird durch die Gedenkstätte unterdrückt und ihr Hinweis, dass es damit wenigstens einen Ort zum Gedenken an die Kirche gibt, möchte ich nicht wiedersprechen.
Mir ging es nur darum, dass ich die zwischen Beton eingezwängte Gedenkstätte nicht als Endzusatnd betrachte. Mag der Wiederaufbau zum jetzigen Zeitpunkt völlig illusorisch sein, es ist nie zu spät! Aber ich habe Sie auch so verstanden, dass Sie dies bei Vorliegen der Möglichkeit befürworten würden.

reli hat gesagt…

@ChriSGD : Ich stimme Ihnen voll zu (zu Ihrem Kommentar von 19:01).
Da sind wir uns einig. Vielleicht
und hoffentlich gibt es irgendwann einen Weg, solche Gebäude wieder kleiner zu machen.
Danke für die Diskussion.
Übrigens hat Bausituation-Dresden
unter Busmannkapelle (links) bereits 10 Labels, unter anderem
mit Projektion der Gedenkstätte
in die Sophienkirche hinein.
Die genaue Situation ist nicht leicht zu verstehen.
Vielleicht erklärt Jemand vom Förderkreis das.

Petersburg hat gesagt…

Der Advantariegel ist zum Teil gar nicht schlecht. Was den Baustil betrifft jedenfalls, auf dem untersten Bild sieht man das. Das Problem ist nicht dass der Stil nicht in die Altstadt passen würde, sondern das Gebäude ist mit fast einem Viertekilometer Länge einfach zu GROSS. Hätte man das Gebäude in mehree kleine verteilt, wäre das eine ganz brauchbare moderne Architektur.

Und zur Bussmannkapelle: Ich finde das dermassen krank, einen GEDENKSTEIN bzw. GRABSTEIN für eine Kirche.....ich finde das fast schon unverschämt den Dresdnern gegenüber, die mehr als genug verloren haben. Man hätte einen Plan erstellen sollen auf dem das gesamte Viertel zwischen Sophienstrasse (West) , Wilsdruffer (Süd) und Kurländer Palais (Ost) genau so rekonstruiert würde wie es vor dem Krieg war (was ja nun witziger auch ohne Plan geschehen ist, GHND sei dank), aber auf diesen Plan hätte die SOPHIENKIRCHE selbstverständlich mit drauf gehört! Dass sie nicht rekonstruiert wurde, ist ein FREVEL und unverzeihbar!

Ich wette , sie wird eines Tages doch noch zurückkommen - und wenn es erst dann ist wenn wir nicht mehr leben werden, mir völlig egal. An den Wiederaufbau der Frauenkirche hat bis vor wenigen Jahrzehnten auch niemand geglaubt, "Spinner und Träumer" hiess es...... heute steht sie . Das selbe ist mit der Sophienkirche möglich, ich prophezeie sie wird kommen, denn sie ist das einzige Bauwerk das an dieser Stelle einen Sinn ergibt. Auf KUBUS und konsorten können wir gerne verzichten! Glück auf, Dresden - die Stadt wird über die angeblich "moderne" Architektur siegen .

Anonym hat gesagt…

Ich denke, man kann den Wiederaufbau der FRauenkirche nicht mit dem der Sophienkirche vergleichen.
Wenn auch die Sophienkirche städtebaulich bedeutend war, weil architektonisch reizvoll, so hat sie trotz allem nicht die Symbolkraft einer Frauenkirche!

Mit der FK verbinden sich idealistische Worte wie "Mahnmal gegen den Krieg","Versöhnung", "Völkerverständigung" usw.
Mit diesen Worten läßt sich eher eine internationale spendenbereite Interessengemeinschaft finden, als mit einem Aspekt, der "lediglich" städtebauliche Bedeutung hat.

Ich bin ein großer Befürworter des Wiederaufbaus der SK, ebenso des Berliner Stadtschloßes.
Doch beiden Gebäuden fehlt anscheinend der gewisse "Mehrwert", der den Funken der Begeisterung in alle Welt trägt.
Hier sind die Medien gefragt! Hier stehen sie in der Pflicht der Allgemeinheit gegenüber.
Ohne das Engagement des ZDF wäre die FK nicht in dieser relativ kurzen Zeit wieder erstanden.

der Wolf hat gesagt…

der letzte Beitrag kam von mir....sorry wegen dem "anonymus"...

der Wolf hat gesagt…

zwei gute Meldungen:

Die Schloßkapelle entsteht bis 2011 in altem Glanz, und: Prisco und Blobel haben sich zusammengetan, um die offene Flanke des Neumarktes mit einer Reko zu schließen. (dadurch daß Blobel nun mit von der Partie ist, denk ich, kann viel Reko drin sein).

Jetzt bleibt nur zu hoffen, daß das Amt für Stadtentwicklung, namentlich aber Herr Baubürgermeister Marx, dem ganzen nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht.
Es muß jetzt mal endlich dort gebaut werden!

ChriSGD hat gesagt…

@der Wolf
Blobel baut auf seinem Grundstück wohl keine Reko (vermutlich zu wenig Unterlagen), wohl aber mit Architekturwettbewerb. Wenn man seinen Geschmack kennt, so denke ich, dass man sich keine großen Sorgen zu machen braucht. Prisco/von Döring wollen ja auch ohnehin viele Rekos, sie brauchen also keinen Druck von Blobel, höchstens Beistand gegen den von Ihnen erwähnten Herrn Marx.

Die Schloßkapelle wird wieder aufgebaut, aber wie ich das auf den Fotos sehe zwar mit dem sogenannten Schlingrippengewölbe aber ohne die Ausmalung, dafür jedoch mit Bestulung wie im Kongresszentrum.
Für die Ausmalung existieren wohl zu wenige Vorlagen, als dass man Sie relativ am Original orientiert ausführen könnte.

>> Zufriedenheitsfaktor 60%

Carlo von Wedekind hat gesagt…

An alle Spender dieses Mahnmals! Für Spenden an den Turm der Lukaskirche bekommt ihr mehr Dresden!

THE WOERTH hat gesagt…

@Chris: Woher hast Du die Info?

Das würde ich absolut nicht verstehen, da Blobel IMMER schon von einer originalgetreuen Rekonstruktion auf seinem Grundstück gesprochen hat. Sogar die benachbarten Parzellen wollte er rekonstruieren. Zu wenig Dokumentation? Das Eckgebäude ist doch auf zahlreichen hervorragenden Abbildungen zu sehen und Hummel hat es demgemäß auch detailliert visualisiert.

Der Beitrag in der SZ zum Thema war (wie so oft) äußerst verschwommen und unklar.

Sollte ausgerechnet Blobel auf eine Rekonstruktion verzichten, wäre ich doch schon sehr enttäuscht. Es ist sowieso lustig, dass gerade die wichtigen Parzellen zum Neumarkt hin von der Stadt nicht als Leitbauten eingestuft wurden, dafür aber fast alle Bauten in den versteckten Gässlein des Quartiers.

THE WOERTH hat gesagt…

Zudem würde mich interessieren, warum Blobel gerade mit diesem Architekten zusammenarbeitet:

http://www.kaiser-architekt.de/

Vielleicht bekommen wir ja statt Gewandhaus bald so eine nette "Produktionshalle" serviert:

http://www.kaiser-architekt.de/pagep/halle.jpg

der Wolf hat gesagt…

Die neuen Fotos sind wunderschön, vielen Dank!

Was diese dämliche Garageneinfahrt betrifft: sie wird fallen! Wir müssen uns nur zusammentun!

Ich habe seit der Fertigstellung des Quartiers QF eine klare Vorstellung von dem, was es heißt, wenn Prisco baut:
Kulissenarchitektur zur Neumarktseite, Industriearchitektur in der Töpferstraße (dort keine einzige Reko!) und dann der "Prisco-Bunker", dieses völlig aus dem Rahmen fallende Doppelgebäude mit Glas-Staffeldach. Und hinter allem eine drittklassige Einkaufspassage, die an dieser Stelle zudem völlig fehl am Platze ist! Ja diesem Mann ist alles zuzutrauen!
Ich bin wirklich froh daß Blobel nun mit von der Partie ist; somit bestehen wirklich reelle Chancen auf eine große Reko (mit Erlmayerscher Ladenfront) an der Südseite des Platzes.
Der werte Herr Marx wird natürlich ALLES dran setzen, daß den Reko-Fans die Suppe wieder versalzen wird, jede Wette! Aber das müssen wir ja nicht hinnehmen! Dieser Mann ist genauso fehl am Platz, wie die "Experten" der "Gestaltungskommission".

ChriSGD hat gesagt…

@The Woerth:
Ich hab auch geschluckt als ich das gelesen habe, im gleichen Artikel wie du, SZ vom 14.10.10:

>>
Wenn es keine Leitbauten gibt, sollten die Häuser modern gestaltet werden. „Aber sie müssen harmonisch dazu passen“, sagt Kaiser. Auch auf dem Blobel-Grundstück gibt es keinen Leitbau. Über einen Wettbewerb sei die beste Gestaltung zu suchen.
<<

Ich verstehe es leider so, dass Blobel modern baut, obwohl, wie Sie schon sagen, zwei Fassadenmodelle von vor und nach 1851 durch Herrn Hummel erstellt wurden. Vielleicht meinen sie aber doch nur das Innere. Vielleicht hat Frau Klemm einfach nur was nicht richtig verstanden, sie hat auch kürzlich das Hotel de Saxe mit dem Stadt Rom verwechselt.

Zum Architekt:
Die Wahl erscheint aufgrund der Architektursprache abwegig, ich möchte aber nicht vorschnell urteilen. Auch ein Holzfäller kann nach Feierabend zum einfühlsamen Pianisten werden.

Petersburg hat gesagt…

Bei Herrn Blobel hab ich überhaupt keine Bedenken, das ist ein ganz toller Mann, der Dresden bestimmt nicht schaden will. Im Gegenteil, ich glaube der ist fast so Dresden-Fanatisch und verrückt wie wir alle....also über Blobel würd ich mir am allerwenigesten Gedanken machen.

Welche Gebäude sind denn jetzt eigentlich genau gemeint, die Sempersche Ladenfront? Es gab ja am Neumarkt einige Gebäude die galten NICHT als künstlerisch wertvoll, und sind tatsächlich auch kein allzugrosser Verlust (auf einigen alten Aufnahmen kann man sehen dass da tatsächlich einige Hütten waren zwischen den Barockbauten deren einziger Bonus die Patina war ). UND, bei dem Objekt Sempersche Ladenfront/Elimeyer etc. waren auch einige "wertlose" Gebäude die nicht rekonstruiert werden, also Füllbauten. Möglicherweise meint Blobel *die*? Ich weiss es nicht, aber wenn Blobel "modern" Baut, dann klingt das für mich sehr viel weniger bedrohlich als wenn das Dresdner Stadtplanungsamt von "historisch" spricht.....!!! (Remember: Bei der ECE-Altmarktgalerie wurde exakt der "historische" Strassenverlauf wiederhergestellt.....) Da habe ich vor Blobels "Moderne" sehr viel weniger Angst als vor Marxen's "historisch", lach!!

ChriSGD hat gesagt…

@Petersburg
Zitat:
"aber wenn Blobel "modern" Baut, dann klingt das für mich sehr viel weniger bedrohlich als wenn das Dresdner Stadtplanungsamt von "historisch" spricht.....!!!"

Der war gut, ist was Wahres dran!

Blobel hat das Eckgrundstück Neumarkt 13 / Frauenstraße erworben, also gleich links der schönen Ladenfront.

http://www.neumarkt-dresden.de/neumarkt13-14.html

Ich bin eigentlich bisher absolut davon ausgegengen, dass sowohl die 13 als auch die 14 (mit oder ohne die nachträglich eingebaute Ladenfront) nach alten Vorbildern errichtet werden.

THE WOERTH hat gesagt…

@Chris: Da waren im selben Artikel dann aber auch wieder Aussagen, die das glatte Gegenteil bedeuten könnten. Wie gesagt: Völlig unbrauchbar, die SZ.

@Wolf: Die Gestaltungskommission ist viel gefährlicher als Marx, weil sie konkret am Neumarkt "mitbaut". Marx hat ja eher die "repräsentative" Rolle, während die Kommission seit Jahren aktiv im stillen Kämmerlein regiert, von sämtlichen Dresdnern unbehelligt.

Und Priscos Q1 ist vor allem wegen seines damaligen Partners, dem planenden und ausführenden Architekten KAI VON DÖRING (man nennt ihn auch "Die Arroganz in Person") so missraten.

der Wolf hat gesagt…

Auf der Seite der GHND ist zu lesen:
"1840 erfolgte am Dresdner Neumarkt ein Umbau der Erdgeschosszone des Gebäudes Neumarkt 14. Gottfried Semper entwarf für die neue Ladenzeile des Hofjuweliers Elimeyer kostbare Neorenaissanceformen.
Reichlich zehn Jahre später schien der Druck nach Ladenflächen an dieserm herausragenden Innenstadtplatz weiter zu steigen, so daß 1851 der Bauherr Joseph Meyer auch einen Umbau des Gebäudes Neumarkt 13 durch den Architekten Heinrich Hermann Bothen in Auftrag gab. Als eines der ersten Kaufhäuser Deutschlands wurde im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss der "Au petit Bazar" eingebaut - mit relativ großen Glas- und Schaufensterflächen. Das 2. OG erhielt einen umlaufenden Balkon, der eine horizontale Betonung erzeugte. Die fünf Fenster im 3. OG erhielten separate kleine Balkone, ebenfalls aus kunstvoll geschmiedeten Eisen. Die barocke Dachzone wurde durch den Einbau eines zusätzlichen Geschosses überformt. Diese Fassung bestand bis 1945."

In der SZ ist zu diesem Thema zu lesen:
"Wenn es keine Leitbauten gibt, sollten die Häuser modern gestaltet werden. „Aber sie müssen harmonisch dazu passen“, sagt Kaiser. Auch auf dem Blobel-Grundstück gibt es keinen Leitbau. Über einen Wettbewerb sei die beste Gestaltung zu suchen."

So, und was ist nun die "beste Gestaltung" für diese wichtige Stelle? Definitionssache!
Mir schwant schon schlimmes,
wenn es trotz der guten Dokumentation durch Herrn Hummel an dieser Stelle kein Leitbau geben soll. Das kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen! Die in der Visualisierung gezeigten Häuser sind doch ein Traum!

Also ich persönlich finde das Eckgebäude (im klassizistischen Stil), so wie es Herr Hummel visualisiert hat, am schönsten. Vor allem die Fensterreihe mit den plastischen Figuren wäre bestimmt traumhaft! Ebenso die Sempersche(!!) Ladenfront, mit ihrer feinen Gliederung! Sie verleiht der gesamten Südseite etwas mondänes, elegantes, daß beim barocken Urzustand nicht so vorhanden ist.
Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck.

Auf jedenfall hoffe ich, daß die GHND über Herrn Blobel ein Mitspracherecht bei der Gestaltung bekommt! Und wenn die Entwürfe der "Gestaltungskommission" nicht passen, dann wird solange ein und der selbe GHND-Entwurf eingereicht, bis er durch ist! Da heißt es zäh bleiben und NICHT nachgeben!

@The Woerth: welche Wege sehen Sie diese "Gestaltungskommission" umzubesetzen? Wer ernennt und entläßt diese Mitglieder? Geht das Auswahlverfahren nach Kompetenz, oder nach Parteibuch?

THE WOERTH hat gesagt…

Auch hier gilt wieder: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Und umgekehrt lässt sich im geheimen und unbehelligten Stübchen wunderbar in Sicherheit wiegen.

Demgemäß müssten zunächst mal die Dresdner über die KONKRETEN AUSWIRKUNGEN DER GESTALTUNGSKOMMISSION AUF IHREN NEUMARKT informiert werden. Flyer, auf denen die Entwürfe abgebildet werden, die von der Kommission verhindert wurden - und im Vergleich dazu jeweils die von der Kommission präferierten und letztlich verwirklichten. Die arroganten Herrschaften wiegen sich (zurecht) in Sicherheit - das ist das größte Problem. Im Anschluss (oder parallel) dann Unterschriften sammeln für eine Umbesetzung der Gestaltungskommission.

Nur wer machts? Die Mehrheit diskutiert nunmal lieber vor dem PC sitzend...

THE WOERTH hat gesagt…

@ "Au petit Bazar": Das wäre auch mein absoluter Favorit gewesen, aber es stand leider immer schon fest, dass Blobel die barocke Vorgängerversion rekonstruieren würde. Was ja jetzt auch schon wieder fraglich scheint...