Donnerstag, 7. April 2011

Kunstwerk Seetor

Am Dr.-Külz-Ring errichtet man derzeit den Zugang zum "Kunstwerk Seetor". Die Künstlerin Franke Hörnschemeyer will damit einen Einblick in die Dresdner Unterwelt geben. Hintergrund: Dresden war im
19. Jahrhundert die erste deutsche Großstadt mit einem modernen Kanalisationsnetz.




Kommentare:

Hans-Hubert hat gesagt…

Naja bei diesem Projekt scheiden sich die Geister. Vielleicht hätte man über dem Eingang gleich noch eine Toilette bauen sollen, da könnte man dann sehen was für eine Sch... man fabriziert hat :) Ansonsten gibt es dazu nichts weiter zusagen. Es soll wohl Kunst sein, ich habe keine Ahung von Kunst. Daher halte ich mich raus....

Petersburg hat gesagt…

Wievel Geld kostet das? Wer zahlt das? Warum wird der Bürger nicht informiert?

"Einblicke in die Dresdner Unterwelt", ich denke mir geht die Hutschnur hoch. Für einen solchen Blödsinn ist Geld da, aber für die Wiederherstellung der wichigsten Plätze in Dresden wie z.b. Pirnaischer Platz etc. ist kein Geld da.

Liebe Dresdner, ich kann Euch nur sagen: Wenn ihr Eure Politiker weiterhin walten und schalten lasst wie sie wollen, und alles stumm schweigend akzeptiert, dann seid ihr selbst schuld wenn nur noch Katastrophen kommen. Ihr habt die Chance Euch einzumischen und Eure Stadt selbst zu gestalten, aber leider sehe ich in Dresden NULL Interesse der Bevölkerung daran. Sie erwarten dass uswärtige alles erledigen (der Vorstand der GHND sind fast alles Westdeutsche die sich für Dresden einsetzen), wollen selber nichts dazu beitragen. Ich hoffe Euch allen ist klar wie der Neumarkt heute aussehen würde, wenn die GHND sich nicht lautstark eingemischt hätte? So wie die ECE-Leichenhallen-Galerie.....

Wir brauchen kein Blumenkübel am Postplatz, um die hässliche Betonarchitektur zu verstecken, und wir brauchen auch keine unsinnigen teuren "Kunst"-Projekte. Was wir brauchen ist Wiederherstellung der Strassen und Plätze einer noch immer zerstörten Stadt.

the woerth hat gesagt…

Zitat Petersburg: "Ich hoffe Euch allen ist klar wie der Neumarkt heute aussehen würde, wenn die GHND sich nicht lautstark eingemischt hätte?"

Ich fürchte, das ist den wenigsten Dresdnern klar. Aber dass es jetzt nen Weltstadt-Apple-Store gibt, weiß bestimmt fast jeder. ;)

b100010111010 hat gesagt…

Manche mögen es ja als Geldverschwendung ansehen, aber imho ist das Seetor ein interessantes Projekt, etwas nicht alltägliches, was ich so noch in keiner anderen Stadt gesehen habe. Selbstverständlich fährt niemand deswegen nach Dresden, und ich werde es mir höchstwahrscheinlich auch nur einmal anschauen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Ort in den Sommer-Touristenmonaten gut besucht sein wird.

Als angehender Verkehrsingenieur kann ich es darüber hinaus nur unterstützen, der Bevölkerung auf diesem Wege die Stadttechnik näher zu bringen, die meisten Passanten wissen doch gar nicht, was so alles unterhalb der Straße verbuddelt ist. Das Projekt wäre durchaus ausbauwürdig.

(Den Eintrag über mir habe ich selbstverständlich nicht gelesen.)

Horst hat gesagt…

Kunst ist immer relativ, aber DD verträgt auch kleine Installationen wie diese. Nicht gleich alles verdammen was nicht in den persönlichen Horizont reinpasst....

Horst hat gesagt…

Kunst ist immer relativ, aber DD verträgt auch kleine Installationen wie diese. Nicht gleich alles verdammen was nicht in den persönlichen Horizont reinpasst....

Thomas K. hat gesagt…

Ich denke auch, dass man dieses Projekt nicht so schlecht reden sollte. An dieser Stelle tut es nicht weh und außerdem nimmt es einen geschichtlichen Bezug auf. Klingt doch spannend und sollte nicht in einem Atemzug mit Postplatz un der Teppichstange genannt werden. Das hier ist nämlich was ganz anderes!

An dieser Stelle Danke für die Bilder - schöner Blog!

ChriSGD hat gesagt…

Da das Projekt offenbar durch einen privaten Sponsor (WC-Ente?, Rohrfrei?) finanziert wird, soll es mir recht sein, da es zwar keinen besonderen Nutzen hat, aber auch nicht wirklich schadet. Anders wäre es gewesen, wenn der Abgang im Hof des Zwingers hätte gebaut werden sollen.

Mmmh, so kann man wenigstens die ganze Scheiße, die tagtäglich im Rathaus verzapft wird, auf ihrem Weg nach Kaditz mal mit eigenen Augen erleben.

lorenz hat gesagt…

Ich finde es auch wunderbar, daß kunst im öffentlichen raum gefördert wird. und solch ein kreatives objekt trägt sicherlich dazu bei, den leeren platz zwischen "alter galle" und prager straße zu beleben.

zudem möchte ich noch anmerken, daß ich dieses unsägliche gerede, westdeutsche und auswärtige zerstören dresden, nicht mehr hören kann.

b100010111010 hat gesagt…

Außerdem passt das Seetor doch zum Hygienemuseum und dem überdimensionalen Badewannen-Abfluss auf der Verkehrsinsel am Ferdinandplatz, der mir nach fast fünf Jahren in Dresden vor ein paar Wochen zum ersten mal aufgefallen ist.
Wenigstens kann man den Eingang zu dieser Installation nicht übersehen.

Sebastien hat gesagt…

U-Bahn Eingang ?

ji hat gesagt…

Ich finde die Stelle unglücklich.

ji hat gesagt…

Ah, vergessen: Fällt denen nichts anderes ein als immer wieder diese bescheuerten Betonmauern? Warum nicht ein stinknormales, etwas verschnörkeltes Geländer? Jedes fünfte Einfamilienhaus hat sowas (auch mein Elternhaus) … …