Montag, 30. Mai 2011

Busmannkapelle

In der Busmannkapelle sollen zum Kirchentag Anfang Juni die ersten Konzerte und Andachten stattfinden.Seit letzter Woche erichtet man nun die ersten Rohbauteile der ehemaligen Kapelle.
Diese sollen dann später durch Originalteile ergänzt werden.



Kommentare:

Carlo Wedekind hat gesagt…

Erst die Kapelle, irgendwann einmal die Türme!

Dr. Schubert hat gesagt…

Hier zeigt sich das ganze Fiasko am Postplatz- völlige Planlosigkeit oder gewollte Verhinderung einer Gesamtlösung.
Der Advanta-Riegel hätte so nie kommen dürfen, allenfalls in abgewinkelter Form, platzlassend für einen späteren Wiederaufbau der Sophienkirche. Anscheinend wird er auch gar nicht gebraucht.
In Dresden fehlt ganz einfach ein fähiger Stadtplaner, der das Ganze im Blick hat. Dieses gesamte Schürmann-Konzept hätte nie die Grundlage sein dürfen für die Gestaltung des Areals in unmittelberer Nachbarschaft zum Zwinger und zum Schauspielhaus. So sah Architektur der 60ger und 70er Jahre aus, zu besichtigen in jeder westdeutschen Großstadt. Und jetzt noch dieses architektonisch nichtssagende neue Hotel. Es ist alles eine Schande für das ehemals schöne Elbflorenz ! Woher kommt nur dieser schmückende Beiname ?

the woerth hat gesagt…

@Carlo: Aus Beton?

Arwed hat gesagt…

Das wird ein absolutes Schmuckstück. Ich bin begeistert. Die Qualität der Betonfertigteile ist erste Klasse.
Schön finde ich auch, dass schon bei den ersten Elementen Originalteile der alten Kapelle mit verwendet werden konnten.
Jetzt bin ich gespannt, ob die äußere Fassade, die Vitrine, den Qualitätsstandard hält, den die Wandelemte vorgeben.

Carlo Wedekind hat gesagt…

@ the woerth

Ne eher Ziegel, aber durchaus mit modernen Elementen ... den anschließenden Riegel könnte man umbauen und aus dem Gesamtkomplex ein Kulturkaufhaus mit angeschlossenem Cafe und eventuell einer kleinen Ausstellungsfläche machen.

Ähnlich diesem Maastrichter Vorbild, aber in einer hellen modernen Variante:

http://4.bp.blogspot.com/-V0XbxCcI8Mk/TZrg6RVIX8I/AAAAAAAAALY/cl3YcsjoOK8/s1600/DSC01227.JPG

Hans-Hubert hat gesagt…

Nunja sieht lustig aus, würde ich mal sagen. Da läuft eh niemand vorbei, kann man also nicht allzuviele Leute damit erschrecken...Buhhhhhhhhhhhhh

petersburg hat gesagt…

Ich habe auch einen Kommentar geschrieben, in dem ich schrieb dass ich der Meinung bin dass die Sophienkirche wieder kommt - und in der ich die abstoßenden sterilen Betonfassaden kritisiert habe. Was ist daran verkehrt? Der Beitrag ist nämlich einfach verschwunden.

Sorry, aber das ist schon zum wiederholten Male dass meine Beiträge einfach zensiert werden, obwohl keine Beleidigungen, keine Schimpfwörter, nichts dergleichen darin standen. Andere dürfen das aber scheinbar.

Auf dieser Website sind zwar immer sehr gute Fotos, aber wenn man seine Meinung nicht mehr sagen kann dann wäre mir ehrlich gsagt der Preis dafür zu hoch, und dann müsste man sich überlegen ob man so eine Website wirklich noch besuchen will.

Was mir wirklich auffällt ist, wie die Modernisten hier regelmäßig über andere herfällt und ihre Beleidigungen abladen kann wie sie möchte, aber normale Kritik von der Gegenseite ist nicht erlaubt. Das ist nicht in Ordnung.

PS:
Eine "Gedenkstätte" für eine Gebäude, anstatt das Gebäude wieder aufzubauen, ist das falsche Signal. Dabei bleibe ich, und wenn jemand meine Meinung nicht gefällt soll er mich sachlich von seiner eigenen Meinung überzeugen. Aber einfach andere zum Schweigen bringen, weil man die Meinung nicht hören möchte, ist absolut daneben.

Bausituation Dresden hat gesagt…

In letzter Zeit wurde jeder Kommentar veröffentlicht. Da liegt der Fehler woanders!

Ich finde es auch immer wieder schade, dass mir hier irgendeine Parteiigkeit unterstellt wird. Jeder, der den Blog länger verfolgt, kennt meinen Standpunkt.

Mir ist bewußt, dass es hier viele unterschiedliche Meinungen zu den einzelnen Projekten gibt. Und der Blog soll als Austauschsplattform dienen, um sich sachlich damit auseinanderzusetzen. Meine Einstellung ist die, dass man manchmal "miteinander" zu einem besseren Ergebnis kommt, als wenn man sich gegenseitig beschimpft.

Außerdem soll es Freunden der Stadt dazu dienen, immer auf dem aktuellsten Stand (vorallem hinsichtlich des Neumarktgebietes) zu sein. Denn aus vielen Zuschriften weiß ich, dass sich sehr viele Leser darüber freuen.Zur Erinnerung sei gesagt, dass ich das alles in meiner Freizeit ohne großartige Kostendeckung mache, denn die Werbung klickt eh kaum jemand an.

Also, poste einfach den Kommentar nochmal.

Grüße

the woerth hat gesagt…

Dass Kommentare ab und an nicht erscheinen, passiert halt - die Gründe dafür sind eigentlich nicht so wichtig. Einfach immer alles vor dem Absenden kopieren und bei Nichterscheinen erneut absenden. Relativ unproblematisch. ;)

Nemo hat gesagt…

Bei aller Sympathie für das Projekt Busmannkapelle verstehe ich nicht, weshalb es unbedingt grau sein muss. Ich habe nichts gegen grau, aber vor grauem Riegel und grauem SAP-Würfel hebt es sich nicht ab, wird quasi unsichtbar. Wären (rote) Ziegel zu teuer gewesen oder hätte man den Beton vielleicht (dezent) färben können?

the woerth hat gesagt…

Grau ist die Farbe der Modernisten, schon vergessen?

Wobei es in diesem Fall ein recht warmes Grau ist - zumindest in der Sonne.

der Wolf hat gesagt…

"hätte man den Beton vielleicht (dezent) färben können?"
Ja, hätte man schon können, wenn man denn GEWOLT hätte. Und GENAU DA liegt das Problem:
da sind Leute am Werk, die ihren Auftrag darin sehen, zu provozieren, weh zu tun, in dem sie (den Gesamteindruck bewußt) zerstören!
Das ist nicht Unvermögen, das ist böser Wille, verpackt in bester Absicht...

Peter S. Burg hat gesagt…

Webmaster: Da ja einige meiner Kommentare absichtlich nicht gepostet wurden, musste ich ja davon ausgehen dass es auch dieses mal so war.

Ich hatte ihn ärgerlicherweise ausgerechnet dieses Mal nicht gespeichert. Ich würde ihn gerne noch mal posten, einfach um andern zu ermöglichen einen Standpunkt zu sehen der nicht mit der herrschenden Meinung konform geht. Leider aber weiß ich die einzelnen Punkte nur noch im Groben.

Ich finde z.b. eine Gedenkstätte für ein Bauwerk, was einem Grabstein gleichkommt, das völlig falsche Signal. Der "Mensch", in diesem Falle die Sophienkirche, ist nämlich noch lange nicht tot.

Die Dresdner lassen sich zu schnell mit Krümeln abspeisen. Es gibt einen Sophienkirchenverein, die Vorsitzende ist Frau Hermann. Soweit mir bekannt, hat dieser Verein nie auch nur eine Sekunde eine Forderung gestellt, war stattdessen immer mit allem zufrieden was Politiker und Elite ihnen zugestanden und nickten stumm und brav zu den Politikerentscheidungen. Das ist ein schwerern Fehler - wer nichts fordert, bekommt auch nichts. Siehe GHND. Die mischt richtig den Laden auf, Politiker und Architekten hätten keinerlei Skrupel gehabt, um die Frauenkirche herum eine ECE-Landschaft zu errichten.

So was können nur die Bürger selber verhindern, die GHND beweist, dass man hier viel bewirken kann. Im Falle Sophienkirche hat der Verein jedenfalls völlig versagt. Hochgradig absurd, einen Grabstein für ein Bauwerk zu errichten, anstatt das Bauwerk wiederaufzubauen.

Nemo hat gesagt…

"Grau ist die Farbe der Modernisten, schon vergessen?"

Vermutlich deshalb sind die beiden Häuser rechts und links davon grau. Aber eigentlich will der "typische Modernist" sein Elaborat doch nicht verstecken?

Könnte mir eher vorstellen, man will wegen des Charakters der Gedenkstätte optisch "den Ball flachhalten".

danzwoot hat gesagt…

Ich denke man sollte den Riegel schnell wieder abreissen und die Sophienkirche bauen. Jetzt müsste jede erkannt haben, das dies ein Fehler war. Es ist alle nur eine Frage des Geldes. Man muss eben so viel Geld sammeln, dass man diesen Schandfleck der Investorenarchitektur teilabreissen kann und die geweihte Erde ihrer Bestimmung zurückführen. Der Atomaustieg zeigt was alles geht, wenn der politische Wille vorhanden ist. Die Sophienkirche in Kombination mit dem Zwinger ist ein Traum wie man auf alten Bilder sehen kann.

Anonym hat gesagt…

Ich bin auch für den Wiederaufbau der Sophienkirche,aber das kostet viel Geld und dafür müßte man ein Konzept für die Nutzung sowie die Kosten aufstellen.
Deshalb wird das ein langer Weg werden siehe Frauenkirche!

Gruß R.Helbig

Arwed hat gesagt…

Meiner Meinung nach beruht die Bedeutung der Sophienkirche einzig und allein auf ihrer Rolle in der Stadtgeschichte (Klosterkirche) und Landesgeschichte (evangelische Hofkirche).
Ich finde, daß die Sophienkirche nach Ihrem neogotischen Umbau kein architektonisch besonders wichtiges oder schönes Gebäude war.
Aus diesen Gründen macht ein Wiederaufbau keinen Sinn, wie etwa bei der Frauenkirche, der ein genialer Entwurf zu Grunde liegt.
Die Forderung nach einem kompletten Wiederaufbau der Kirche nach Abriss des Riegels kommt in meinen Augen kompletter Realitätsverweigerung gleich.

Carlo Wedekind hat gesagt…

@ Arwed

Der Riegel steht größtenteils leer und ist heute bereits baufällig - man muss sich nur die oberste Galerie anschauen. Ich gebe diesem Bau noch maximal 20 Jahre, dann ist er abrissreif!

Der Teilaufbau der Kirche (eine Hälfte und Türme) mit nichtkirchlichen Nutzungen (wie Buchhandlung, hochwertigem Kulturkaufhaus, Galerieen, Lounge, Cafe oder ähnlichem) würde das Gesamtareal inklusive Postplatz massiv aufwerten.

Ich könnte mir vorstellen, dass sich um das Jahr 2035 jemand finden wird, der sich hier - auch zum Wohle der Stadt - ein Denkmal schaffen will. Wichtig ist, dass die Erinnerung an die Kirche wachgehalten wird.

Ole hat gesagt…

Was eine Alibi-Veranstaltung. Hier hätte man die Kapelle wiederaufbauen können. So schafft man Fakten und verhindert dies. In meinen Augen eine sinnlose Geldverchwendung. Und häßlich obendrein, wer soll da verweilen?

ji hat gesagt…

So eine Kirche kann man auch gut als Museum nutzen oder sonstwas ausstellen. Oder Konzerte geben oder heiraten. Auch touristische Anzieuhngskraft haben diese Dinger (siehe Köln) und eine gothische Kirche inmitten des barock anmutenden Stadtkerns kann da schon einige Laufkundschaft bringen, die wiederum Geld da lässt. Auch gibt der Aufbau Menschen in der Region Arbeit. So eine Kirche wie die Sophienkirche ist allemal besser für die Gesamtentwicklung als ein dämlich platzierter Bürokomplex.

Und ja, der Schürrmannplan ist einfach schlecht!

Carlo Wedekind hat gesagt…

@ ji

Eine Ausstellungshalle (Museum) finde ich eine gute Idee.

danzwoot hat gesagt…

Ich habe gehört, dass es in der Frauenkirche ein Problem mit "zu viel Besuchern" gibt. Lasst doch einfach alle Besucher der Frauenkirche für den Wiederaufbau der Sophienkirche spenden. Als was sie genutzt werden soll, das ist doch klar, als Kirche natürlich. Ich habe lange wirklich nicht verstanden, wie wichtig die Sophienkirche ist, bis ich ein Foto aus dem Zwinger auf die Sophienkirche gesehen habe, dann war es für mich klar, dass diese Kirche wiederstehen muss und der Advantaschandfleck abgerissen gehört.

Matthias hat gesagt…

Es wäre phantastisch wenn die Sophienkirche wiederentstehen würde.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8e/Dresden_Zwinger_Kronentor_Sophienkirche_1880.jpg

danzwoot hat gesagt…

Nein, diese Perspektive des Fotos gibt einen falschen Eindruck davon, wie gut diese Sophienkirche mit dem Zwinger zusammenpasst. Ich habe es auch erst verstanden, als ich es auf einem Foto gesehen habe.

Man muss auch verstehen, dass eine Stadt sozusagen über ihre Skyline orientiert ist. Diese beiden Spitzen der Sophienkirche gehören zur Dresdner Skyline dazu.

ProDresden hat gesagt…

@Arwed

Diesen Standpunkt vertrete ich auch. Auf Zwang eine Kirche wieder aufzubauen ohne jegliche Konzepte ist äusserst fragwürdig.

@Carlo Wedekind @ji

Ein Wiederaufbau einer Kirche, die dann dem Zweck eines Museums, Konzertraums oder ähnlicher kommerzieller Inhalte dienen soll? Hier suche ich noch immer den Sinn!? Zu einem werden hier geldgierige Investoren beschimpft zum anderen schreit man nach dessen Hilfe!

Welchen Menschen soll der Wiederaufbau eine Arbeit geben?

ProDresden hat gesagt…

@danzwoot

"Als was sie genutzt werden soll, das ist doch klar, als Kirche natürlich." ist schonmal eine logische Nutzung :) im Vergleich anderer fragwürdiger Nutzungswünsche (Museum, Buchhandlung etc.)

Ich habe keine Ahnung ob diese "benötigt" wird? Würde es aber bezweifeln. Klar war die Situation schöner mit der Sophienkirche. Aber mit aller Gewalt diese wieder zu errichten finde ich recht fragwürdig.

danzwoot hat gesagt…

Das Recht der Sophienkirche auf Existenz ergibt sich aus der jahrhundertelangen Existenz vor ihrer Zerstörung. Es ist ein hervorragend dokumentierter Bau, große Teile der Inneneinrichtung sind erhalten. Die Skyline Dresdens 45 umfasst eben auch die beiden Türme der Sophienkirche. Ich wäre dafür die beiden Türme äußerlich "modern" zu gestalten, und zwar "farbig". Die Sophienkirche wurde ja immer durchaus weitergedacht, man hat sie umgebaut und angepasst ohne ihre Identität in Frage zu stellen. Sie passt nicht in eine "reinrassige" Dresdner Barockkulisse, aber gerade das verleiht dem wiedererstandenen Dresden Echtheit. Die Kombination Zwinger und Sophienkirche ist eine Wucht.

Steve hat gesagt…

Wenn es um die Skyline und den reinen optischen Gesamteindruck geht, so wäre ich dafür, das ehemalige Heizkraftwerk hinter dem Zwinger wieder aufzubauen. Nicht nur war es imho deutlich ästhetischer und architekturhistorisch wertvoller als die mehrmals stark umgestaltete Sophienkirche, sondern hatte durchaus ebenfalls einen stadtbildprägenden Turm.

@danzwoot: Welche Sophienkirche meinen Sie denn, wenn Sie von jahrhundertelanger Existenz reden? Die Kirche des Franziskanerklosters? Das Gebäude mit dem seitlichen Turm? Das mit den zwei Portaltürmen? In neogotischer oder kupfergedeckter Form?
Und welche davon hätten Sie denn gerne wieder aufgebaut?
Wenn es um die gedachte Anpassung der Kirche an heutige Verhältnisse geht, so kann man doch einfach einen Andachtsraum auf dem Dach des Riegels erstellen, passt wunderbar in die heutige Zeit.

Carlo Wedekind hat gesagt…

@ ProDresden

Gegen das Geldverdienen mit Immobilien habe ich nichts!!!

Die Sophienkirche war für mich ein identitätsstiftender Bestandteil der Dresdner Innenstadt/Silhouette. Und sie fehlt.

Wäre in Dresden der Bedarf für eine zusätzliche Nutzung als Kirche, den ich momentan noch nicht sehe, wäre ich für eine solche. Anderenfalls kann das Gebäude auch anders (uU auch kommerziell) genutzt werden, warum nicht. Ich vertrete hier auch keinen anderen Standpunkt als die Kirchen selbst, die Kirchengebäude umwidmen können und dies auch tun. Eine solche Abstrahierung, die mir anfangs selber etwas befremdlich war, hat meines Erachtens etwas sehr Aufklärerisches!

@ Danzwoot
Ich kann mir auch einen modernen Wiederaufbau vorstellen. Statt bunt angemalter Türme würde ich eine Variante mit verschiedenen bunt zusammengewürfelten Backsteinsorten vorschlagen (von gelb über braun bis tiefrot, außerdem auch glasierte - ich komme aus Norddeutschland) - allerdings unter Beibehaltung der gotischen Form. Allerdings müsste man darauf achten, dass berühmte Sichtachsen (zB aus dem Zwingerhof), dann nicht zu unruhig werden. Als gewisses Vorbild könnte das Richter (geb. Dresdner) - Fenster im Kölner Dom dienen.

http://www.kirche-straelen.de/assets/images/Richter-Fenster_Koelner_Dom_2.jpg

the woerth hat gesagt…

"außerdem auch glasierte - ich komme aus Norddeutschland"

Wie Du schon sagst, NORDdeutschland. Die Sophienkirche stand aber in Dresden und nicht in Lübeck. Eigentlich sollte es reichen, wenn die Modernisten die Stadt immer austauschbarer machen - umso mehr sollte man sich dafür einsetzen, im Krieg zerstörte Gebäude auch angelehnt an ihre frühere Identität und Ausstrahlung wiederzuerrichten. Die Sophienkirche war zwar - isoliert betrachtet - schon damals nicht dresdentypisch, komplettierte aber genau wie das Kraftwerk (das ob seines den Stadtraum bereichernden Schornsteins durchaus dresdentypisch war und zudem hervorragend die vorbildliche Baupolitik des Vorkriegsdresden verkörpert) eine weltweit einmalige Skyline, deren komplette Wiedergewinnung diskussionswürdig ist. Wird aber nicht geschehen, dazu gehen die Interessen zu weit auseinander und die Stadtplanung DD setzt sowieso komplett andere Prioritäten.

danzwoot hat gesagt…

Die echte Problematik der Sophienkirche ist, dass der Förderverein Geld in Betonstelen investiert und nie an einer Wiedererstehung ernsthaft interessiert war. Ich meine, man sollte für die Sophienkirche einfach anfangen zu sammeln. Wenn es dann 50 Mio kostet den Advantariegel zum Abriss zu kaufen oder 30 Jahre, nun denn. Die Frauenkriche kostete 180 Mio. Die Sophienkirche Kirche ist städtebaulich wichtig für Dresden, und erlaubt durchaus mehr "Experimente". Ich glaube, dass man die Sophienkirche durch Spenden von Besuchern der Frauenkirche bezahlen könnte. Vor allem ergibt sich bei der Sophienkirche die Möglichkeit einer Rekonstruktion der Silbermannorgel. Eine weitere Nutzungsmöglichkeit wäre in der Sophienkirche die Sixtinische Madonna auszustellen. So ein Gemälde gehört ja in eine Kirche, nicht in eine Gemäldegalerie.