Donnerstag, 28. Juli 2011

Quartier VIII | Aktuell

Das Haus Schloßstraße 36 zeigt sich nun erstmals ohne Gerüste.





Kommentare:

peter s. burg hat gesagt…

Whaaaaou! KLASSE!!!Ich meine das Haus Ecke Schlossstrasse-Kanzleigasse, endlich ohne Gerüst. SUPER !! Dresden bekommt so langsam wieder ein Gesicht. Besonders gut ist auch der Giebel auf den weiteren Fotos. Zu so was wären die verbildeten "Modern"-Architekten (die in Wahrheit total unmodern sind und nur hässlich bauen können) gar nicht in der Lage! BRAVO REKONSTRUKTION! Ganz Dresden müsste mal so aufbauen , genau so wie es war vor der Zerstörung! Technisch und finanziell wäre das übrigens möglich, das einzige was dem konsequenten Wiederaufbau Dresdens im Wege steht, ist die Korruptheit unserer Politiker und Dummheit unserer Architekten.

Übrigens, die Tiefgarageneinfahrt ist ja wohl eine Unverschämtheit! Ich wusste gar nicht dass hier noch eine hinkommt, wir haben doch bereits eine MEGA-HÄSSLICHE Einfahrt in der Salzgasse? Was soll das? Soll der Neumarkt nicht den Dresdnern und der Welt dienen, sondern neuerdings als Werbeplattform für die Autokonzerne?

So ganz nebenbei, da wir von Autokonzernen sprechen: Wer das Geld hat, hat die Macht im Staat, und komischer Zufall dass hier UNESCO-zerstörende Autobrücken, Altstadt-zerstörende Autogaragen gebaut werden die ein echter Dresdner OB niemals zulassen würde.....seht ihr hier ein Muster? Ich denke, es ist selbst für den Naivsten klar zu sehen welche Stadt sich die mächtige, milliardenschwere Konzernlobby (ADAC, Volkswagen AG etc.) als Opfer ausgesucht hat. Ausgerechnet die Stadt,die im Krieg am meisten gelitten hat ! Und manche Dummköpfe glauben noch immer noch, die ADAC-Brücke sei der "Wille des Volkes", weil man durch aggressive Public Relation-Kampagnen und durch gefälschte Bürgerbegehren eine "demokratische Entscheidung" vortäuscht . Es ist schon erstaunlich, wie verblödet die Menschen sind. Die Politiker übrigens, die A) bei dem Bürgerbegehren zur Elbtalzerstörung den Bürgern die volle Information vorenthielten und B) bei dem Bürgerbegehren zum Neumarkt die Umsetzung des Dresdner Bürgerwillens verweigerten, machen sich strafbar und gehören sofort aus dem Amt entfernt und ins Gefängnis. Es ist schon erstaunlich, wie das Volk sich von einer verbrecherischen Clique ohne jegliches Murren regieren lässt.

Was diese abartige Tiefgarage betrifft, die sollten die Dresdner mit Beton zugiessen.

BaumeisterHans hat gesagt…

...ich mag besonders die barocken Kippfenster, die haben so was lustvoll spielerisches.. echt dresdnerisch eben..

BaumeisterHans hat gesagt…

...upps.. da hat glatt jemand vergessen, den Petersburg zu fragen, ob er was gegen die Tiefgarageneinfahrt hat? Sofort einsperren die Leute!!!

Anonym hat gesagt…

Ich kann mich meinem Vorredner im ersten Teil nur anschließen. Die Fassade ist prinzipiell recht simpel, weißt in meinen Augen eine gute Gliederung auf und wirkt elegant und zurückhaltend.
Moderne Architekten tuen sich schwer mit gegliederten Fassaden, da dies aufwendiger wäre in CAAD Programmen zu zeichnen. ;)

Zu den Tiefgaragen muss man aufklärend sagen, dass es bei Neubauten sowohl Wohnen als auch Gewerbe rechtliche Vorgaben der Stellplätze gibt.
Dresden kann sich Glücklich schätzen, dass im Kernstadtbereich dies mit zahlreichen - und wesentlich teureren - Tiefgaragen realisiert wird. In anderen Städten geschieht dies mit billigen und unästhetischen Parkhäusern.
Wenn ruhender Verkehr in der Stadt - und der lässt sich heute nicht mehr vermeiden - dann ist er in einer Tiefgarage schon am stilvollsten aufgehoben!
In diesem Sinne.

Hans-Hubert hat gesagt…

Zuerst einmal nehme ich mit Wohlwollen den Baufortschritt zur Kenntnis. Das was man bis jetzt so sieht ists chon beeindruckend.

@peter s. burg
Ich rate Ihnen dringend, lassen Sie sich unbedingt einen Termin bei einem Psychologen geben. Ihre Wahnvorstellungen müssen behandelt werden. Glauben Sie selbst was Sie schreiben? ADAC-Brücke, gefälschte Bürgerbegehren blablabla..einfach nur lächerlich. Mehr möchte ich dazu aber auch nicht sagen, da es mir zu schade ist noch mehr Zeit einem so lächerlichen Kommentar zu widmen.

HelgeK hat gesagt…

Diese Gebäude werden per Kredit finanziert von privaten Unternehmern errichtet. Mit ihnen muß Geld verdient werden. Mit einem Hotel ohne Parkmöglichkeit kann man nicht genug Geld verdienen für eine Refinanzierung. Also, ohne die Tiefgerage gäbe es die schönen Fassaden nicht.

R.B. hat gesagt…

Ich muss auch sagen, das Eckhaus ist echt gelungen! So langsam kommt wieder Struktur zwischen Zwinger und Frauenkirche.

Die Tiefgarageneinfahrt ist sicher nicht optimal, aber wohl notwendig. Irgendwo müssen die Autos hin. Und ohne Garage findet man keine Mieter.

Und nun noch zu "peter s. burg":
Was soll man dazu noch sagen? Egal ob er kritisiert oder lobt - am Ende sind doch wieder alle Politiker korrupt, alle Architekten geisteskrank und wir - die wir das alles nicht merken - verblödet. Ich kann nur hoffen, dass sich Ihre Agressionen auf das Schreiben dieser Texte beschränkt. Ansonsten schließe ich mich meinem Vorredner an - gehen Sie zum Psychologen!

Nemo hat gesagt…

"Zu den Tiefgaragen muss man aufklärend sagen, dass es bei Neubauten sowohl Wohnen als auch Gewerbe rechtliche Vorgaben der Stellplätze gibt... Wenn ruhender Verkehr in der Stadt - und der lässt sich heute nicht mehr vermeiden"

Ich möchte nicht bestreiten, dass ein Hotel genügend Stellplätze braucht. Aber es ist falsch, dass der ruhende Verkehr nicht zu vermeiden ist. Es stimmt zwar, dass es (in den Bauordnungen) Richtwerte für die Anzahl Stellplätze pro Flächeneinheit einer bestimmtem Nutzungsart gibt. Aber weniger autofixierte Städte erlassen gerade in den Kernbereichen Stellplatzbeschränkungssatzungen, d.h. Investoren zahlen Ablösebeträge für die entfallenden Stellflächen. Mit diesen Ablösegeldern werden der ÖPNV gefördert oder z.B. P&R-Parkplätze am Stadtrand finanziert. So lassen sich kommunale Bau- und Verkehrsplanung sinnvoll miteinander verbinden und die gut mit ÖPNV erschlossenen Innnenstädte werden von fließendem und ruhendem Pkw-Verkehr entlastet. Im Autoland Sachsen und besonders in Dresden muss es jedoch immer möglichst autogerecht sein, auch auf Kosten der Lebensqualität in den Innenstädten. Man ist geistig irgendwo in den siebziger Jahren stehengeblieben...

Anonym hat gesagt…

Dann lassen wir doch nun Petersburg Petersburg sein und wenden uns wieder Sachthemen zu. Ist manchmal echt schlimmer als beim Klatsch&Tratsch-Frisör hier...

peter s. burg hat gesagt…

Achtung - die Architekturpraktikantenkolonne der Lobby ist wieder unterwegs und macht Anfängerübungen in Stimmungsmache. Zu echten PR-Profis hat das Budget der Konzerne scheinbar doch nicht gereicht.

"Psychich krank, Dresden ist böses Disneyland, dumme Dresdner sind nostalgisch" - ach wie langweilig, Herr Perücke/Hubert/"RB" et cetera. Ach Gottchen! Dresdner sind alle psychisch krank weil sie ihre Stadt wiederaufbauen wollen, gell? Das kennen wir doch alles schon. Diesen ganzen Quatsch haben Sie uns schon 100 mal erzählt, Herr Perücke/Hansi/Hubert und wie immer sich morgen nennen werden.

Wenn man ihrem geistigen Wirrwar lauscht, dann sind also nicht Konzerne schuld am destruktiven Baugeschehen in Dresden - sondern schuldig sind Herr Schmidt in seinem Schrebergarten und die Rentnerin Müller mit ihren 300 Euro pro Monat. Genau, dies sind die wahren Feinde die die Politik in Dresden beinflussen. Mächtige Konzerne wie Kondor Wessels oder der milliardenschwere Volkwagen-Konzern haben ja überhaupt keine Finanzmacht und daher auch auf die Politik ja gar keinen Einfluss.

Mächtige Konzerne schreiben nur zufällig inzwischen bereits die Gesetze im Bundestag, Sie Scherzkeks. Ich empfehle Ihnen mal Financial Times zu lesen oder andere renommierte Wirtschaftszeitungen, jeder weiss, dass die Konzerne und Banken das Sagen haben, und nicht die Politikerclowns.

Übrigens, wenn Sie genau so kreativ bauen wie sie stündlich wechselnde Nicknames erfinden, dann wundert mich kaum dass sie Ihr Architekturstudium abbrechen mussten. Allerdings hätten Sie dann noch immer gute Chancen, im Dresdner Stadtverunstaltungsamt einen tollen Job zu bekommen. Gerade dort werden Leute die nicht planen und nicht bauen können, aber dafür brav den Willen der Konzerne und Baumafia herunterplappern, dringend gesucht.

Viel Spass beim Betonklotzentwerfen und beim Elbtalzerstören

mit freundlichen Grüßen

Anonym hat gesagt…

Lieber Herr Peter S. Burg. Vielleicht sollten Sie mal wieder auf den Boden der Realität zurückkehren und ein paar Stufen herunterschrauben. Wirre Verschwörungstheorien und Unsachlichkeiten können Dresden auch nicht mehr retten. Hier sind nur Kopf, Verstand und Sachlichkeit gefragt. Auch eine vernünftige Diskussionskultur gehört dazu. Und nein, ich bin weder Perücke, noch Hansi oder Hubert, ich bin nur der
Micha

Anonym hat gesagt…

Individualverkehr wird es weiterhin geben. Ein Grossteil der Leute kann wohl kaum darauf verzichten, auch wenn sie es aus ökologischen oder ökonomischen Gründen gerne wollen. Da ist dann Tiefggaragen bauen die einzigst sinnvolle Massnahme. Wenn sich der Individualverkehr bessert, kleinere eAutos vlt, muss er trotzdem nicht draussen vor den Gebäuden parken und die Sicht versperren oder den ebenerdigen Raum für die Menschen nehmen. Auch Parkinfrastruktur, Automaten oder Tanksysteme der Zukunft (elektrisch) stehen nicht vor den Bauten rum. Solche "Alltagssupportsysteme" sind besser ein oder zwei Etagen unter der Erde aufgehoben. Und sollte irggendwann doch der Individualverkehr Platz im eigenen Kleiderschrank finden oder wegfallen, kann man die Tiefgaragen immernochrückbauen.

Lieber zwei, drei dezente Tiefgarageneinfahrten pro Stadtgebiet als die ganze Blechlawinerei dauerhaft vor den Häusern an den Fusswegen.

Und ja, das Umland würde sich sehr freuen, überall P+R Parkflächen aufnehmen zu müssen. Landschaftsbilder wie in Bremerhaven …

peter s. burg hat gesagt…

Mein lieber Freund "Micha" oder wie immer Sie sich heute nennen:

Dass Banken und mächtige Konzerne politische Entscheidungen treffen und die eigentliche Macht in unserem Staat haben, ist Realität und schon lange Allgemeinwissen. Da hilft es Ihrer Argumentation auch nicht, wenn Sie sie mit dem Modewort "Verschwörungs- theorie" schmücken. Vielleicht beginnen Sie einfach mal, ihre "Disneyland" und "Verschwörungs"- Begriffe beiseite zu lassen und dafür die Zeit sinnvoller zu investieren indem Sie sich z.B. einfach über die Realität informieren. Mächtige Konzerne haben schon seit langer Zeit eigene Zimmer in den Bundesministerien, wo sie die Gesetze schreiben und diese den Politikern geben. Meistens sitzt der Minister im Nebenzimmer. Tolle Demokratie, nicht wahr? In Wahrheit sind wir längst eine Oligarchie. Selbst offizielle Medien wie Handelsblatt, Wirtschaftswoche und FTD (Financial Times Deutschland) schreiben bereits seit Jahren, wie Lobbyisten unsere Demokratie Stück für Stück gehijackt haben. Sie müssen es nur lesen, nicht nur vermuten.

Wenn an der im Auftrag des ADAC-Konzerns und der Volkswagen AG errichteten Herbert-Fessenmayr-Brücke kein Konzern und keine Spekulaten Millionen verdienen würde, stünde sie heute nicht da. So einfach ist das.

Anonym hat gesagt…

"...und wenden uns wieder Sachthemen zu."

Es scheint wirklich schwer zu sein. Muss man eigentlich wirklich immer alles und jeden kommentieren? Leben und leben lassen - und sich selbst auf die wesentlichen Dinge konzentrieren, das wäre erneut mein Ratschlag.

Anonym hat gesagt…

"Hier sind nur Kopf, Verstand und Sachlichkeit gefragt. Auch eine vernünftige Diskussionskultur gehört dazu."

Das wäre auch meine Bitte. Persönliche Angriffe und überdrehte Polemik helfen weder der Diskussion noch der Sache. Weg von Personen, zurück zu Sachthemen!

Klaus w. hat gesagt…

Ich möchte mich zunächst bedanken für die regelmäßigen und informativen Bilder aus Dresden. Sicher kann man immer wieder streiten ob architektonisch das Maximale am Neumarkt erreicht wird, aber das bisher erreichte schließt nicht nur eine große Wunde in dieser tollen Stadt, sondern bringt auch so etwas wie eine Seele zurück in diesen Bereich um die Frauenkirche.
Alle verständliche Kritik sollte aber konstruktiv und nicht polemisch sein, wenn wir bei der Gestaltung und Meinungsbildung etwas erreichen wollen.
Ich freue mich auf die nächsten Bilder

Fritz hat gesagt…

Kann mir mal bitte einer die "moderne" Architektur erklären! Um Licht in die Dachräume zu bringen werden Gauben gesetzt, siehe Bild 9. Dann werden die Lichteintrittsflächen aber wieder um ca 40% künstlich reduziert. Welchen Sinn macht das?

peter s. burg hat gesagt…

Herr Micha,

ich freue mich sehr über ihre Rückmeldung, kann Ihnen aber leider nicht weiterhelfen. Wenn Sie das Thema "Politischer Einfluss der Konzerne und Banken" oder das Thema "Straftaten im Baugewerbe" interessert, dann recherchieren Sie es. Wenn es Sie nicht interessiert, ist mir dies genau so Recht. Aber eine Entscheidung sollte man dann schon treffen, meinen Standpunkt kennen Sie.

Ich wünsche einen schönen Tag.

Anonym hat gesagt…

gut gelungen das gebäude!

Ravensburger hat gesagt…

Herr Peter S. Burg,

apropos wechselnde Identität: Schon lange frage ich mich, ob Sie mit Peter Thelen oder Peter Berlin identisch sind, deren Beiträge ich früher in anderen Foren las. - Danke!