Mittwoch, 12. Oktober 2011

Carolaplatz

Bilder vom Carolaplatz in der Dresdner Neustadt. Der Platz an sich dient heute nur noch als Verkehrsknotenpunkt. In dem Beitrag soll es aber um das auf den Bildern zu
sehende Hochaus, der ehemaligen pädagogischen Hochschule gehen. Dieses soll demnächst abgerissen werden. Dazu wird das Gebäude ab Ende Oktober entkernt. Ab
Anfang nächstes Jahres beginnt dann der eigentliche Abriss des Baus. Das Grundstück gehört dem Freistaat Sachsen, der auch vorhat es irgendwann wieder zu bebauen.
Genaue Pläne gibt es aber noch nicht. Ab September dürfen sich also die Regierungsbeamten über ausreichend Parkplätze freuen. Denn diese sollen auf dem Grundstück
entstehen. Im unteren Teil sieht man den Jägerhof.




Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wenn ich die Bilder sehe, hört sich der Abriss wie eine gute Nachricht an.

MK hat gesagt…

Es heisst zwar Carola-Platz, hat mit einem Platz aber gar nix zu tun. Es ist eine grosse Kreuzung, mehr nicht. Ohne das PH-Gebaeude wird es noch nackter aussehen. Ein Beamtenparkplatz ist ganz sicher nicht die Loesung.
Irgendwie verschwindet immer mehr von der Stadt, in der ich gross geworden bin...

Anonym hat gesagt…

Perfekt! Alles ist besser als dieser scheußliche Plattenbau aus vergangenen Tagen! Das Gebäude war mir bisher jeden Tag ein Dorn im Auge, wenn ich mit der Straßenbahn an der Haltestelle stand.

kadett hat gesagt…

Leere Plätze braucht die Stadt!! Es ist nicht nachvollziehbar wie in dieser Stadt mit gewachsenen Quartieren umgegangen wird. Das Hochhaus ist mit Sicherheit kein architektonischer Wurf, jedoch gestaltet es sich immernoch abwechslungsreicher als die neue und langweilige Dresdener Sandsteinarchitektur. Doch das Gute an dem Abriss ist: Wenn der Parkplatz für die Beamten nicht mehr benötigt wird, kann ein Aldi oder Lidl die Brachfläche umgestalten.

AX hat gesagt…

Im Grunde fügt sich der vorm Abriss stehende Plattenbau (leider) eigentlich ganz gut in seine Umgebung, dominiert aus anderen Plattenbauten und Bürokomplexen (abseits der herrlichen, neorenaissanten Staatskanzlei). Allein seine Höhe und die schäbige, verwitterte Oberfläche sprengen sich aus dem Kontext.
Ich würde mir wirklich wünschen, wenn die Uni hier mal einen neuen Bau hinsetzen würde (oder von mir aus auch ins Wiener Loch oder auf anderen Brachen, die es in Dresdens Innenstadt noch Zahlreich gibt), anstatt die Südhänge Dresdens voll zu betonieren. Verkehrsinfrastruktur liegt ja an. Raum und Geld für die Bildung!

Dresdner hat gesagt…

Gibt es denn keine Möglichkeit die überall stadtschneidenden Fernverkehrsstraßen zu verlegen, und ein Zusammenwachsen der einzelnen Teile zu ermöglichen...
Schlimm wie der Verkehr die ganze, gerade die ehemalige Altstadt, kaputt macht...

Anonym hat gesagt…

"Dieses soll demnächst abgerissen werden."

Tatsächlich? Ist das gesichert?

"Gibt es denn keine Möglichkeit die überall stadtschneidenden Fernverkehrsstraßen zu verlegen, und ein Zusammenwachsen der einzelnen Teile zu ermöglichen"

Äh, das Gegenteil ist der Fall. Dresdens Verkehrs- und Stadtbaupolitik ist in den 70ern hängengeblieben. Gerade erst wurde der vierspurige Ausbau der Königsbrücker Straße auf gesamter Länge beschlossen und somit die die inhumane Zerschneidung der Neustadt besiegelt. Leider sind die Dresdner ein tendenziell recht autofreundliches Volk. Mit einem großen Umdenken, das in vielen anderen Städten längst stattgefunden hat, ist hier eher nicht zu rechnen. Aber ich lasse mich gerne überraschen! ;)

Siehe auch hier: http://www.sz-online.de/Nachrichten/Dresden/Marx_plant_heimlich_Tunnel_am_Fetscherplatz/articleid-2885851