Dienstag, 15. November 2011

Grabungen | Rampische Straße 31-33

Für die Archäologie Fans nochmal aktuelle Bilder der Grabungen auf den Grundstücken Rampische Straße 31-33.




Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Bin zwar kein Archaeologie-Fan, aber trotzdem immer wieder erstaunlich in welch gutem Zustand das freigelegte Mauerwerk zu sein scheint. Erstaunlich auch, wie knapp unter der bisherigen Erdoberflaeche das alte Mauerwerk beginnt. Das waren ja hoechstens 5cm.

Enis Francis/California hat gesagt…

Die Keller sind wunderbar erhalten! Bleibt nur zu hoffen, dass Dathe die in den Neubau integriert. Ich mach mir da bei USD weniger Sorgen (USD = Qualität).

In dem Atemzug sei nochmal an Frau Oexle aus Baden-Baden erinnert, die in ihrem Bildersturm einen Großteil der Keller des Neumarkts abreissen ließ. Intention war klar: den historischen Neumarkt in seinen Wurzeln verhindern, in dem man ihm seiner historischen Substanz beraubt. Und sowas wird vom Freistaat Sachsen mit übigen Gehalt finanziert. Sie gehörte davongejagt!

Anonym hat gesagt…

Kurze Frage eines unwissenden: Im ersten Bild kann man auf der linken Seite eine ziemlich große Freifläche erkennen. Soll darauf auch noch etwas gebaut werden?

Gruß

SchortschiBähr hat gesagt…

Schließe mich den Vorrednern an. Die Keller sind erstaunlich gut erhalten und der Keller des Eckbaus, im mindesten der große, rechteckige mit Gewölbeansatz gehört in den Neubau miteinbezogen! Ist die Planungen betreffend da schon was bekannt?

Temper hat gesagt…

@anonym 11.17 - Wir bedienen uns hier zu Aufklärung des Sachverhalts aus einem Zeitungsartikel der SZ vom Juli 2011, der u.a bei unseren Kollegen der GHND verlinkt ist. Darin steht:

"Freistaat will größtes Grundstück am Neumarkt verkaufen

Von Bettina Klemm

Es werden Interessenten für fast 9000 Quadratmeter Bauland gesucht. Auf dem Gelände soll wieder das Palais Hoym entstehen.

Bis zu seiner Zerstörung am 13. Februar 1945 war das Palais Hoym eines der größten und bedeutendsten Adelspaläste in Dresden. Es ist das einzige Gebäude auf der 8804 Quadratmeter großen Fläche an der Rückseite des Polizeipräsidiums, das originalgetreu errichtet werden soll. Am Freitag gab Sachsens Finanzminister Georg Unland das Startzeichen für eine große Vermarktungsaktion. Dazu wurde am Polizeipräsidium ein Fassadenbanner enthüllt. "Platz für Besonderes" ist darauf zu lesen. "Wir wollen den Markt erkunden und so sehen, ob und zu welchen Konditionen gebaut werden kann", sagte er. Die Fläche könnte ein Einzelinvestor bebauen oder ein Konsortium, dessen Mitglieder einzelne Grundstücke erwerben. Vom Verkauf einzelner Flächen hält der Freistaat aus Angst vor hässlichen Baulücken wenig. "Wir stehen unter keinem Zeitdruck", versicherte der Minister. Das internationale Verfahren zur Suche nach Interessenten soll bis zum 21. Oktober laufen. Für die Immobilienmesse Expo Real Anfang Oktober in München hat der Freistaat eine Broschüre in deutscher und englischer Sprache vorbereitet. "Vollenden Sie ein Juwel", steht auf dem Titel. "Juwel an der Frauenkirche" hatte auch die Baywobau Dresden ihren Gebäudekomplex direkt an der Frauenkirche genannt. An ihn soll nun angebaut werden.

Die Grundstückspreise sollen sich nach der Lage der Flächen und der Nachfrage richten. In der Regel geht der Freistaat von 2500 bis 4000 Euro pro Quadratmeter aus. "Für Investoren ist es die letzte große Gelegenheit, an diesem weltweit einmaligen Ort unmittelbar neben dem Wahrzeichen Dresdens, der Frauenkirche, zu bauen", wirbt der Minister. Für das Gebiet gibt es bereits einen beschlossenen Bebauungsplan.

Zur künftigen Nutzung der Gebäude will er sich nicht äußern. Er warte auf die Angebote und Konzepte. Eine Spielhalle und eine große Shoppingmeile schließe er aus.

Im Palais Hoym, das auch als Harmoniegebäude bekannt ist, gab es einen Konzertsaal. Ein diesbezügliches Engagement des Freistaates könne sich der Minister aber nicht vorstellen. Die Semperoper sei ihm lieb und teuer genug."

Gruß Temper

Phoenix hat gesagt…

@Enis Francis/California:

Haben sie noch ein paar Informationen zu Frau Oexle und zu der ganzen Thematik.

Finde da leider nichts.

Enis Francis hat gesagt…

Hallo Herr Phoenix!
Ich verweise Sie dahingehend auf folgenden Link: http://www.neumarkt-dresden.de/keller.html

Hier ist die ganze Thematik mit verschiedenen Zeitungsausschnitten der damaligen Zeit archiviert.

Viele Grüße Enis

Peter S. Burg hat gesagt…

Die Rampische ist ja ein wahres Schmuckstück! Ich wusste ja dass sie schön ist, aber auf dem zweiten Foto sieht man ganz deutlich was für eine wunderschöne und qualitativ hochwertige Baukunst dies ist!

Dresden lebe hoch!

Ich finde das dermaßen super dass sich die Dresdner Bürger/Innen am Neumarkt durchgesetzt haben, gegen eine vergreiste "Gestaltungskommission", die den Neumarkt mit allen Mitteln verhindern wollte. Die Mitglieder dieser "Verunstaltungskommission" (wie sie bereits im Dresdner Volksmund heisst) wohnen übrigens allesamt in unzerstörten Altbauvierteln wie die "intellektuelle" Frau Johanne Nalbach, die im Altbauviertel von Berlin-Steglitz residiert.....selber im Altbau wohnen, aber den "niederen" Mitbürgern eine dümmliche Kubus-Shoppingmall nach der anderen vor die Nase knallen. Verlogen hoch zehn.