Freitag, 18. November 2011

Lukasplatz

Wir waren den Lesern des Blogs noch Fotos von der fertiggestellten Seniorenresidenz am Lukasplatz schuldig.
Diese werden hier nun nachgereicht. Die vorherigen Etappen des Baus kann man sich nochmal hier ansehen.






Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das Beste zuerst,

es hätte schlimmer kommen können! Und es kam schlimmer. Die Fenster schmal und elender als in den "Stalinbauten"! Sieht zwar im Original von der Ostseite nicht mal schlecht aus.Aber wer denkt den an die Reiniger dieser und ähnlicher Objekte! Mein Gott das blecherne Gurtband, was Tolles für die Taubenfreunde und den Schädlingsbekämpfer wirds auch freuen!
Juchhöh so ein Murks, keine gelungene Symbiose sondern wie so vieles "gebaute Langeweile". Man könnte sich über so vieles aufregen aber sie können oder wollen es nicht besser.

René Dietze

ji hat gesagt…

Die Erdgeschossfassade ist toll geworden. Der Rest unterste Schublade … Die etwas modernere Gestaltung des Hauses nebenan Richtung Uniwohnheimhochhaus sieht da deutlich besser aus und entstellt die Gegend nicht sooooo sehr wie die Seniorenresidenz. Hätten die wenigstens noch irgendein Giebeldach draufgemacht, dann wärs wenigstens vom Gesamtkörper-Eindruck noch annehmbar gewesen. Aber so? Den Architekten fällt echt nichts mehr ein. Die müssen ja die Bauherren auch irgendwie beraten und können beeinflussen. Dass dann sowas rauskommt … … Jetzt sollte schleunigst mal ein Mäzen dazu beitragen, den Kirchturm nebenan wieder entstehen zu lassen, damit der Tristesse dort wennigstens etwas entgegen steht.

=(

Anonym hat gesagt…

Na ja, was will man erwarten. Einfallslos und nicht gerade hübsch anzusehen. Eben typische Gegenwartsarchitektur, Kästle bauen, ein paar Fensterschlitze, grau anmalen, fertig.
Hoffentlich muß der Architekt in dieser Tristess einst auch seine letzten Jahre verweilen! Und mit ihm das ganze Stadtplanungsamt, Baubürgermeister und sonstige Investoren...
Kerstin H.

Anonym hat gesagt…

Das meine ich auch und die Seniorenresidenz hat bestimmt aus "Kostenfaktoren" nur ein billiges Flachdach bekommen!
Die Kirche müßte eindlich ihre Turmhaube bekommen,es wird endlich Zeit...
Achso die billigen Hochhäuser im Hintergrund verschandeln alles!

Stefan hat gesagt…

"Die Worte hör ich wohl allein es fehlt der Glaube", dass man da wirklich etwas Historisches integrieren wollte. Es freut mich um das Haupttor und es ist schade, dass die Treppe offenbar in die Wand führt (oder täuscht das?).

Ansonsten haben die Vorredner alles gesagt. Verpasste Chance. Lieblose Ahnungslosigkeit...

Stefan

Anonym hat gesagt…

"sie können oder wollen es nicht besser"

wollen

Johanna hat gesagt…

...und wieder ein Schmuckstück in der Südvorstadt. Weiter so!

Anonym hat gesagt…

Der große Wurf ist es mit Sicherheit nicht - schlimm jedoch sieht anders aus! Vielleicht aber seid ihr in Dresden inzwischen schon etwas verwöhnt...

Anonym hat gesagt…

"schlimm jedoch sieht anders aus"

Wie denn?

"Vielleicht aber seid ihr in Dresden inzwischen schon etwas verwöhnt"

Ironie?

Daniel hat gesagt…

Ich finde es auch eine gute Lösung. Und schlimm sieht in der Tat anders aus. Das ist ein spannender Mix und gerade für so ein Gebäude ist die in großen Teilen sachliche und zeitgemäße Gestaltung absolut akzeptabel. Und das Endergebnis sieht gut aus und fügt sich gut in die Umgebung ein, finde ich.

Anonym hat gesagt…

"sie können oder wollen es nicht besser"

Dank Rampischer Gasse 29 wissen wir das Sie es NICHT BESSER WOLLEN, weil dort ging es ja und das durch einen Verein der sich durch Spenden finanziert (wer hier wieder das Geld-Argument anbringen will)

Gruß
Dresdner84

Anonym hat gesagt…

spannender Mix

zeitgemäße Gestaltung

nachgeplapperte Modernistenfloskeln

Anonym hat gesagt…

Immerhin vermittelt es gut zu den Studentenwohnheimen, das ist doch was.

ji hat gesagt…

Die Gegend früher.

http://www.bildindex.de/bilder/MI09488f11a.jpg

Man beachte die Gegend zwischen Kirche und Bahndamm dann im Hintergrund. Das amerikanische Viertel wäre heute mit dieser Bebauung ein Bilderbuchstudentenviertel. Heute ist die Gegend halbtot, weil Plattenbauten. Weiterhin beachte man mal die ganzzen Villen links im Bild. Dort gab es das Schweizer Viertel mit damals Top-Hotels und Restaurants. Bisschen was an alter Substanz steht da heut noch rum (wobei einiges vor sich hin gammelt und dank fehlender Altbaunachbarschaft wie ein abreissenswerter Schandfleck wahrgenommen wird). Der Rest ist Plattenbauödnis. Die ganze Gegend um die Kirche, auf dem Bild quasi Villenentwicklungsgebiet, hätte so aussehen können. Das Uniumfeld wäre der Hit gewesen!! Was hätte das an Renommee für die Uni gebracht!

Stattdessen verdichtet man das nun mit Kuben (ja, auch das Seniorenheim sieht aus wiie ein Kubus) und zementiert den Bauklötzchenlook der Plattenriegel und DDR-Zweckbauten oder saniert älteren Bestand mit aalglatten Putzfassaden und … ja und lässt dort Rentner wohnen … In den Plattenbauten wohnt auch wohl eher akademikerferneres. Schade um die Chance.

Steinlaus hat gesagt…

Es stecken viele gute Grundideen drin, aber in der Ausarbeitung wirkt es wie ein Kompromiss. Die Baumaterialien sehen leider billig aus, und das Dach passt nicht zu dem, was darunter ist: der Rücksprung über dem Erker wird im Dach nicht fortgeführt, aber auch nicht durch eine kräftige Horizontale eingerahmt.

Anonym hat gesagt…

"Es stecken viele gute Grundideen drin"

Zum Beispiel?