Sonntag, 18. Dezember 2011

Busmannkapelle

"Update" Busmannkapelle:


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Schön die Kommunisten(Ulbricht) können ein Bauwerk(Kirche) aus de
n Stadtzentrum entfernen und dafür gibt es nur ein Betonfertigteil als Ersatz,versteckt hinter einen Beton-Neubau,grauslich....

Anonym hat gesagt…

Lieber Blogger, ich möchte mich sehr bei Ihnen für die regelmäßigen Updates aus Dresden bedanken. VIELEN DANK, dass sie uns so regelmäßig über Neuerungen, insbesondere auch vom Neumarkt, auf dem Laufenden halten.

Pollock hat gesagt…

Aus meiner Sicht und bezogen auf den jetzigen Bauzustand eine würdige und erlebbare Umsetzung des Mahnmalsgedanken (Das gute Wetter schmeichelt dem Weißbeton natürlich auch...)
Leider wird der Struktur ja wohl noch eine Stahl-Glas-Hülle übergestülbt, was die Idee des Fehlens eines ehemaligen Stadtbausteines dann wohl leider dem öffentlichen Raum entreißen wird, schade eigentlich.

Ich würde das Mahnmal in seiner jetzigen Unfertigkeit, gerahmt von einem begrünten Platz begrüßen, der Platz würde dann auch vielleicht die Gastronomie, die er benötigt, erhalten.

Anonym hat gesagt…

Ein unwirklicher Ort, der nicht zum Verweilen einlädt.

Das ist ein Armutszeugnis für Dresden.

Die ganze Trostlosigkeit zeitgenössischer Architektur ist hier versammelt.

Steril, nüchtern, abwaschbar, einfallslos, ideenlos,
langweilig, endlich, austauschbar,
impotent, dünnblütig, verlogen, unwahrhaftig,umbauwürdig,
ohne Vergangenheit, ohne Zukunft.

Anonym hat gesagt…

Ich arbeite direkt am Postplatz und muss leider regelmäßig an dieser "Herrlichkeit" vorbeilaufen.
Leider ist die gesamte Gegend zwischen Riegel und Bebauung an der Wilsdruffer eine Tote Ecke. es laufen kaum Dresden und noch weniger, bis fast keine, Touristen dort entlang.
Aber diese Situation ist leider schon seit min. 10 Jahren so. Meiner Meinung nach ist es ein Armutszeugniss von Stadtplanern wenn ein städtischer Raum der nur wenige Meter von Zwinger, Schloss und Neumarkt entfernt ist für Jahrzehnte (nun schon 2 nach der Wende) nicht entwickelt wird. Ich weiß nicht ob das an der monotonen Architektur liegt (aber wahrscheinlich trägt diese ihren Teil bei) oder an fehlenden Ideen aber es zeugt doch wohl von wenig Ahnung wenn ein weiterer monotoner Glaskubus dort entsteht. Liebe Stadtplaner, ich will mich nicht hinstellen und sagen die Dresdner wollen das die ganze Altstadt rekonstruiert wird, aber wenn man die Medien der letzten Jahre betrachtet, gab und gibt es immer wieder Aktionen bei denen um den Erhalt von Altbauten gekämpft wird oder für eine bessere Palnnung von Neubauten demonstriert wird welche sich rücksichtsvoller ins Stadtgebiet einfügen. Wie viel Demos gab es für Neubauten (nicht dagegen sondern dafür)?
Dresden ist eine Kunst- und Kulturstadt und solche Bauten sind ihr nicht gerecht, da Sie in jeder anderen Stadt zu finden sind.
Wenn die Stadtplannung nicht endlich Rücksicht nimmt auf die Vergangenheit Dresdens und weiterhin nur Frauenkirche und Neumarkt vermarktet dann, JA, haben wir leider ein Disneyland (ich hasse diese Begrifflichkeit jedoch passt sie hier leider wie die Faust aufs Auge) und keine historische Altstadt.

Anonym hat gesagt…

Geschmacklos und lediglich eine kommerzielle Entschuldigung für die angrenzende Profanbebauung.
Ich bekomme graue Haare, wenn ich daran denke daß dafür Geld ausgegeben wird.
Hier kann langfristig nur der Wiederaufbau der Kirche Heilung verschaffen. Vielleicht trägt dieser Betonschwachsinn wenigstens dazu bei, daß das nicht in Vergessenheit gerät!

Anonym hat gesagt…

Ganz einfach gesagt,eine seelenlose,kalte Betonbebauung,zum Vorkriegszustand nicht zu vergleichen....Schade

petersB hat gesagt…

Hey Leute sagt mal, ich glaub das Ding hier ist ein Scherz, oder? Allerdings ein schlechter.....Fritz Löffler und andere Wissenschaftler, die für den Wiederaufbau Dresdens gegen Diktaturen kämpften, würde es im Grabe drehen.....

Mal im Ernst, dieses Ding sieht ja absurd aus hoch zehn. Was hat diese groteske Irren-Landschaft bitteschön mit Dresdner Baukultur zu tun?

Ich habe schon auch schon einen Namen für diese Raketen-Abschussrampe: "Verrücktgewordene Plaste-Schüsseln, tanzend im Traum um ein heroisches Kriegsschiff".

(frei nach Dali's "Biene die um einen Granatapfel flog, 5 Min. vor dem Aufwachen")

Haben Modernistische Ideologen also wieder mal versucht, "Kunst" zu produzieren....? Dali konnte das wenigstens - die verstaubten "Zeitgenössen" und ihre Praktikanten versuchen es nur....Kunst kommt von "Können", sonst würde es "Wunst" heissen.

Die Sophienkirche kommt zurück - baut verrücktgewordene Plasteschüsseln nebst Raketenabschussrampen in die Altstadt soviel ihr wollt....

reli hat gesagt…

Die lange Flucht bzw. der Raum zwischen den modernen , stark unromantischen Gebäuden wird durch das Monument durch ein bißchen Vielfalt und Fluchtverkleinerung durchaus verbessert.
Das Denkmal läßt sich in Zukunft weiter ausbauen, beispielsweise als Lapidarium, oder auch eine
Gestaltung bzw. Weiterbau näher am historischen Vorbild.
Es ist mir unverständlich, dass die ehrenamtliche Initiative eines Vereins zur Verbesserung des Stadtraums und dessen Anziehungsmöglichkeit hier so kritisiert wird. Bin selbst ehrenamtlich tätig, und auch ohne Kritik wird einem irgendwann wegen Undankbarkeit und penetranter Nervensägen der Elan stark weniger.
Wem dieses Monument nicht gefällt, möge sich bemühen, selbst aktiv zu Verbesserungen im Stadtraum beizutragen. Vorbilder mit bewundernswerten Leistungen hierzu gibt es ja.

reli hat gesagt…

Die Gedenkstätte Busmannkapelle d.h. der Verein beabsichtigt, an die nicht mehr vorhandene Sophienkirche und die Zerstörung des historischen Dresdens erinnern. Des Weiteren erinnert dieses Denkmal auch an die weiteren 19 , teilw. nicht mehr vorhandenen Kirchen und ist auch als Lapidarium nutzbar.
Ein originalgetreuer Wiederaufbau mit Sandstein in originalen Größen würde derzeit niemand bezahlen können bzw. wollen. Bei anderen Reko-Projekten mit viel Sandstein, z.B. Pellerhaus in Nürnberg ist leider das Spendenaufkommen traurigerweise mehr als sehr gering.
Das hieße, es würde bei den hier formulierten Ansprüchen bzw. Forderungen gar nichts entstehen können und nichts für Besucher Dresdens im Sinne des genannten Gedenkens vorhanden sein, da ja die Ruinen (bis auf eine) sehr früh abgeräumt wurden.

Anonym hat gesagt…

Das wollen wir sehen:


Dresden - Sophienkirche by Generalfeldmarschall - Google 3D Warehouse


Ruft das mal auf und staunt wie schön es sein könnte, wenn hier in Dresden nicht so viele kleinbürgerliche Spießer das Sagen in der Stadtplanung hätten.

Anonym hat gesagt…

Ja wird schwierig die Sophienkirche u.s.w aufzubauen,weil die Kommunisten/Sozialisten ganze Arbeit geleistet haben,alles leergeräumt Bilder von der Prager Strasse,fast kein Haus stand mehrund somit sind Gebäude aus den Gedächtnis größtenteils gelöscht!
Also es wird schwer.....

Anonym hat gesagt…

@23.12.: Es wird nur schwer, weil der Wille fehlt.