Freitag, 9. März 2012

Hauptstraße 5a-7

Umsetzung von Thomas Knerers Entwurf für die Hauptstraße 5a-7/Ecke Heinrichstraße (Aktueller Zustand)




Kommentare:

Petersburg hat gesagt…

Was sollen diese verzogenen Fenster? Sieht einfach nur schlimm aus.....peinlich, wenn dem Architekten aus völliger Einfallslosigkeit nichts übrig bleibt, als absichtlich Fenster wild-planlos durcheinanderzuwerfen.....
eine Verlegenheitsarchitektur.

Der Herr Architekt residiert übrigens selber mit seinem Büro in einem - was sollte es anders sein - unzerstören Altbau....

Herr Zornig hat gesagt…

Ein Paar Statements aus einschlägigen Foren:

[...]...Nun sind die für so manche Verbitterung bei nicht wenigen Forumern verantwortlichen Bauten in der Hauptstraße fast fertig und beweisen, dass die ersten Visualisierungen noch schlimmeres hätten erwarten lassen können. So hat es Umplanungen gegeben, die sich in einem deutlich abgesetzten Sockel und einer klaren Traufkante, sowie einem passenden Farbton niederschlugen. Außerdem werden jetzt so manche schöne Details sichtbar, die den Bau durchaus auszeichnen könnten.
Leider aber bringt die brutale Kubatur einen weiteren Misston in das Stadtbild, der durch die selten erlebbare Nahsicht kaum aufzuwiegen sein dürfte. Der Bau ist zu hoch und besitzt nicht die den benachbarten Plattenbauten zum Vorteil gereichende Eigenschaft, durch eine Art Podium, die Geschäftsetage, etwas vom Straßenraum abgerückt zu sein. So erscheint der Bau unvermittelt als wenig gewinnende harte Architektur.
Die Reduktion um ein Geschoss und ein die kantige Silhouette abmilderndes Walmdach hätten hier, sofern denn der Wille vorhanden gewesen wäre, nicht nur eine Harmonisierung, sondern insgesamt eine bessere Einfügung des Baues in das gesamte Viertel bewirkt. Und so erfreulich das Schließen der Blöcke und das Wiederaufgreifen der Heinrichstraße auch sein mögen, so wenig glücklich sind die Übergänge zwischen den engen Seitenstraßen und der Allee gelungen. Zu brutal und nicht kaschiert durch ein wie auch immer geartetes sichtbares Dach, erhöht sich an dieser Schnittstelle der Block um zwei Etagen und zeigt damit nur eines: eine sagenhafte Ignoranz gegenüber dem "Barockviertel"!

[...]...Ich habe mir soeben den Knerer und Lang auf der Hauptstraße im "Original" angesehen. Die Bilder hier im Forum sind schönfärberisch. Der Bau ist unsagbar miserabel. Schlimmste Plattenbau-Ästhetik der 60er Jahre durch:

- dünnste Loggienwände, die zudem noch magenta-rot ausgemalt sind (so etwas gibts real in Johannstadt als Original-Platte)

- darauf dann ein krumm und schief aufgebrachter Kratzputz...

Der ganze Bau ist 60er Jahre in Reinkultur. Ich hätte nie gedacht, daß soetwas im Jahre 2012 und an einer solchen Stelle möglich ist. Hier geht auch und v. a. nicht um städtebauliches Versagen, denn städtebaulich ist der Bau ja "richtig". Sondern mit dieser "Ästhetik" liegt hier für Dresden ein kulturelles Versagen schlimmsten Ausmaßes vor...

Macht Ihr Internet-Freaks jetzt doch auch mal bitte mal was und schiebt was an (Leserbriefe, Umfragen etc)

Die Stadtplanung hat hier in der Neustadt mit ihrem kruden Sch... immer noch die Meinungshoheit. Ich glaube nicht, daß den Leuten, die ich eben dort etwas ungläubig davorstehen sah, das Ding gefällt.. [...]

Was macht StadtbildDD??? Leben die überhaupt nicht????

Ich bin gerade total fertig....[...]