Freitag, 31. August 2012

Neumarkt | Rampische Straße



Stand Rampische Straße

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Besten Dank!

Auf dem Plan ist immer noch das Gewandhaus eingezeichnet...

Anonym hat gesagt…

"Auf dem Plan ist immer noch das Gewandhaus eingezeichnet..." ... das liegt einfach daran, dass das Gewandhaus städtebaulich eben doch richtig gewesen wäre. Auf dem Plan kann man das noch einmal sehr gut erkennen. Die ganze Diskussion führte leider durch unangemessene Polemik und mangelnden Sachverstand in die völlig falsche Richtung. Traurig für Dresden.

Anonym hat gesagt…

"das liegt einfach daran, dass das Gewandhaus städtebaulich eben doch richtig gewesen wäre."

Was Du für richtig hältst, kann ich für falsch halten - und umgekehrt. Wüsste nicht, was der Plan damit zu tun haben sollte.

"unangemessene Polemik und mangelnden Sachverstand"

gab es wohl wie immer auf beiden Seiten.

"Traurig für Dresden."

Ich freue mich für Dresden. :)

Liebe Grüße aus Freiburch,
The Woerth

Anonym hat gesagt…

Wer das Gewandhaus für notwendig hält,muss
dann schon konsequent sein und auch den Wiederaufbau der Hauptwache vor der Frauenkirche fordern.

Harry hat gesagt…

Harry !
Geht die Diskussion über das moderne Gewandhaus wieder los ? Wieso kommen wieder die Worte "Sachliche Diskussion u. fehlender Sachverstand" hinein, es sind doch Giftpfeile, Bestand hat doch nur Sempers Fassadenansicht. Hier muß ich den Anonymus vom 04.09.12 - 00:37 recht geben, dann bitte schön, diskutiert auch über die Hauptwache !!! Zum Schluß:es werden immer wieder Diskussionen entfacht u. Störfeuer gelegt, die Modernisten geben einfach keine Ruhe, das KIP - Gebäude im Quartier V stößt sie mächtig auf ! Da war doch noch was, ach : daß moderne Gewandhaus !!!!

Anonym hat gesagt…

.. ich weiss zwar nicht warum man das "muss" aber völlig abwegig wäre das tatsächlich nicht. Wenn man sich Kleinteiligkeit und eine Zuwendung zum menschlichen Masstab im Städtebau wünscht, darf an dieser Stelle doch ohne weiteres ein Haus stehen!

Das schlagende Argument für eine Bebauung der Gewandhaus Parzelle ist doch die städtebauliche Raumbildung an dieser Stelle! Das Johanneum reagiert auf eine geschlossene Platzkante gegenüber und nicht auf eine halbe Fassadenfront. Man wird das am gebauten Ergebnis ja dann deutlich sehen! Hoffentlich wachsen die Bäume schnell genug, um den Misstand zu kaschieren!

Anonym hat gesagt…

"Wer das Gewandhaus für notwendig hält,muss dann schon konsequent sein und auch den Wiederaufbau der Hauptwache vor der Frauenkirche fordern."

Warum? :)

"Das schlagende Argument für eine Bebauung der Gewandhaus Parzelle ist doch die städtebauliche Raumbildung an dieser Stelle!"

Auch ohne Gewandhaus gibt es eine städtebauliche Raumbildung - eben eine andere. Und die kann man ebenfalls befürworten - oder ablehnen. Ich befürworte die großstädtische und repräsentative Weite des Platzes ohne Gewandhaus. Mit einer Rekonstruktion des originalen Gewandhauses hätte ich allerdings leben können.

Gruß The Woerth

Petersburg hat gesagt…

An Herrn Anonym:

Zunächst, die Tatsache dass Sie sich ängstlich anonym verstecken, beweist, dass Sie sich nicht trauen hinter Ihrer Meinung mit einem Namen zu stehen.

Zweitens, ich habe zahlreiche Beiträge von Ihnen gelesen, und Herr "anonym" widerspricht sich stets. Heute sind Sie für die Kubus-Kultur, morgen sind Sie dagegen. Das ist doch nicht ernstzunehmen, Entschuldigung.

Drittens heisst es nicht "Gewandhaus", sondern "Cheret-Entwurf", ein Haus steht dort überhaupt nicht, und edle Gewänder werden dort seit 200 Jahren nicht mehr genäht......kommen sie nicht ein bischen spät? :) Sie müssen nicht den von PR-Agenturen und Think-tanks erfundenen Euphemismus benutzen, nur weil die Herren Politiker dies sich so wünschen......ähnlich wie "Waldschlösschen"-Brücke, das Monstrum ist weder im Wald, noch ähnelt es einem Schloss, und ist schon gar kein "-chen".....ein typisches Hypnotisches Sprachmuster, beliebter PR-Trick zur Manipulation der dummen Masse, um zu suggerieren hier handele es sich um ein Efeu-umranktes schmiedeeisernes Brück-chen im verwunschenen Hain, das zu einem romantischen Schlösschen im Wald führt....wie dumm muss man eigentlich sein, um diese von Marketing-Strategen entworfenen Propaganda-Begriffe zu benutzen? Auch der "Kulturpalast" ist kein Ausdruck von Kultur sondern von Kulturbarbarei, und ein "Palast" sicherlich erst recht nicht.....das ist der "Hänsch-Bau"......ich verweigere die manipulative Terminologie der korrupten Elite.

Und, viertens, zu guter Letzt: dass der Cheret-Entwurf nicht "städtebaulich richtig", sondern eine Katastrophe für Dresden gewesen wäre, kann ein Blinder sehen. Daher ist der Entwurf auch vom Tisch, lieber Herr Cheret und Herr Marx: Thema verfehlt. Dass Sie, Herr Anonym, traurig sind, wundert mich nicht, Herr Cheret ist auch traurig dass sein Bankkonto jetzt nicht gefüllt wurde.....er braucht nämlcih viel Geld, um seine mit aufwendigem Stuck und herrlichen historischen Ornamenten verzierte denkmalgeschützte Altbauvilla zu finanzieren. Auf jeden Fall entbehrt Ihre Behauptung, dieses ekelhafte Betonmonstrum wäre "städtebaulich richtig" gewesen, jeder Vernunft und jeder Kompetenzt. Es ist ihre subjektive Fantasie, die Sie leider nirgendwo arggumentativ bzw. wissenschaftlich belegen konnten.

mit freundl. Grüßen

PS - Gewänder werden am Neumarkt nicht nur seit 200 Jahren nicht mehr hergestellt, sondern werden es auch in Zukunft nicht. Auch von daher wäre der Begriff "Gewand-Haus" völliger Unsinn und realitätsfremd. Aber der Entwurf ist ja, aufgrund seiner Erfolglosigkeit, schon lange vom Tisch. Sie sollten sich aktuellen, modernen Dingen zuwenden.

Phoenix hat gesagt…

Danke Petersburg, für ihre Beiträge. Ich mag ihren klar strukturierten, genau beobachtenden und humorvollen Radikalismus.

änstlicher anonym hat gesagt…

@Petersburg

Ein Meisterwerk des Blablaismus. Danke dafür!

Ich denke doch, dass der Rest hier sehr wohl weiß, wozu ein Gewandhaus früher gedient hat. Und.. nein, der Cheret-Entwurf war nicht gemeint, sonst hätte ich das erwähnt.

Petersburg hat gesagt…

an ängstlichen Anonym:

Darum ging es ja auch gar nicht, ob der "Rest" (wer immer das sein mag?) wüsste, wo und wann Gewänder produziert wurden. Es ging um eine von Machthabern und deren Think-tanks in Umlauf gesetzte Terminologie ("Waldschlössen-Brücke", "Gewandhaus" etc.) und deren Stellenwert in moderner Propaganda (Propaganda und "Public Relations", wie es heute tarnend genannt wird, sind das gleiche, aber jemand wie Sie weiss dsa natürlich nicht, daher helfe ich Ihnen hier etwas).

Aber es sagt ja einiges über Sie aus, dass Sie aggressiv meine Kommentare bewerten, ohne sie vorher gelesen zu haben. Ich jedenfalls finde Ihre Aggressionen sehr lustig, da Ausdruck Ihrer Hilfloskeit. Übrigens: Die "Moderne" ist am Ende.

mit freundlichen Grüßen