Mittwoch, 19. September 2012

Ferdinandplatz

Kommentare:

Kölner hat gesagt…

Ferdinandplatz, Postplatz, Wiener(loch)platz, Pirnaischerplatz etc.. Mein Gott, was man in Dresden alles Platz nennt ! Grüße aus Köln, wo es in dieser Angelegenheit auch nicht besser aussieht !

Anonym hat gesagt…

Ferdinandplatz, Postplatz, Wienerplatz, Pirnaischer Platz sind alles Orte in Dresden die noch auf den grossen Umbau warten oder gerade mitten drin stecken.
Keiner dieser Plaetze soll so bleiben wie er gerade ist und wenn der Neumarkt und Postplatz irgendwann mal fertig sind, wird sich der Focus auf diese Plaetze richten. Was kommt wird wohl nicht allen gefallen aber alles wird besser sein als der jetzige Zustand.

Anonym hat gesagt…

"was man in Dresden alles Platz nennt"

Früher war's mal einer. Hier die Reste:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/24/Fotothek_df_ps_0000085_001_G%C3%A4nsediebbrunnen_gegen_Ruinen.jpg

Sonnige Grüße aus Freiburg!

Anonym hat gesagt…

So etwas noch als Platz zu bezeichnen, ist unter meinem Niveau. Und hier noch auf etwas Schönes zu hoffen, ist aussichtslos. Und nein, es wird auch nicht besser sein, als das was da ist. Danke für das Bild aus der Fotothek, selbst dieses zeugt trotz seiner traurigen Trümmerwüste noch von mehr Ästhetik als alles, was jetzt da ist. Der widerliche Geschäftsbau, den man in den 90ern für Millionen hingerotzt hat, ist die Messlatte für die eventuellen zukünftigen Neubauten, leider.

Trotzdem die schönste Stadt der Welt, nur eben nicht hier.

Schöne Grüsse
STA-DD

Anonym hat gesagt…

Dieser so genannte "Ferdinandplatz" ist, neben vielen anderen Orten in der Innenstadt, ein Schandfleck für Dresden. Er bezeugt mal wieder die absolute Unfähigkeit und Ignoranz der Dresdner Stadtführung. Die Fläche ist (mit dem angrenzenden Robotrongelände) größer, als der Potsdamer Platz in Berlin. Der galt mal als die größte Baustelle Europas. Dresden könnte hier locker mithalten. Doch daran ist leider nicht zu denken. Zuletzt sollte auf dem Ferdinandplatz ein Musicaltheater mit ca. 2000 Plätzen entstehen. Die Grundsteinlegung stand vor ca. 3 Jahren unmittelbar bevor. Doch wie so oft in Dresden blieb es mal wieder bei der Ankündigung mit viel Tra ra. Seitdem dümpelt der Platz so vor sich hin.
Seine einigermaßen befestigte Form verdankt er einzig und allein der Tatsache, daß vor etwa 5 Jahren hier der Dresdner Striezelmarkt stattfand, als man am Altmarkt die Tiefgarage baute. Wäre das nicht gewesen, hätte er wohl heute noch die charmante Aura einer von Dreck und Pfützen behafteten Brache. So eignet er sich nun wenigstens als Parkplatz. Wie schön!
Der größte Witz in diesem Zusammenhang war ein Zeitungsbericht, anläßlich der Eröffnung der (leider auch gefloppten) Centrumsgalerie. Dort schrieb ein Reporter sinngemäß: Mit der Errichtung der Centrumsgalerie wurde die letzte große Baulücke der Dresdner Innenstadt geschlossen.
Entweder war der liebe Mann blind, blöd oder niemals in Dresden.
Auf jeden Fall wird der Ferdinandplatz auch in den nächsten Jahren ein würdiges Aushängeschild für Dresden sein, befindet er sich doch direkt gegenüber des so ruhmreichen und entschlussfreudigen Rathauses.
Armes Dresden!!!

André hat gesagt…

Die Dresdner sollten einen Cybarock Architekturstil entwickeln, so eine Art Steampunk. Ferdinandplatz wäre ein super Experimentierfeld.

Jan hat gesagt…

Ein riesengroßer innerstädtischer Schandfleck. Aber halt, nicht bebauen! Wo soll denn dann der fußfaule Dresdner günstig parken? Aufv dem Ferdinandplatz kostet die Stunde doch nur 1 €. Muss er denn dann wirklich seine schweren Hollister- und Apple-Tüten mit der Bahn transportieren?