Sonntag, 9. September 2012

Rampische Straße 31-33

Kommentare:

Petersburg hat gesagt…

Die Dresdner Innenstadt beginnt wieder zu leben - dank dem Mittel der wissenschaftlich korrekten Rekonstruktion.

mit freundlichen Grüßen

Petersburg hat gesagt…

Die Dresdner Innenstadt beginnt wieder zu leben - dank dem Mittel der wissenschaftlich korrekten Rekonstruktion.

mit freundlichen Grüßen

Perücke hat gesagt…

@ Petersburg,

wir wissen ja jetzt umfassend Bescheid wie großartig und intelligent Sie sind. Trotzdem haben Sie sich offenbar noch nicht ausreichend mit Baugeschichte befasst. Mit "wissenschaftlich korrekter Rekonstruktion" hat am Dresdner Neumarkt kein einziges Gebäude etwas zu tun! Man versucht sich dort mal mehr und mal weniger dem Erscheinungsbild des Vorkriegszustandes anzunähern. Die Gebäude selbst sind durchweg in aktueller Bauweise errichtet und mitnichten originalgetreu rekonstruiert worden. Man muss kein autoritätshöriger Antidemokrat sein, um diesen Umstand einfach nur festzustellen.

Stefan hat gesagt…

Grüß Gott Herr Petersburg,

was verbirgt sich denn hinter dem Neologismus der "wissenschaftlich korrekten Rekonstruktion"? Kunsthistorische Faktizität oder worauf spielen Sie an?

Sie hatten sich im einem vorangegangenen Kommentar über die "Modernisten-Propaganda" geäußert. Ich würde zwar eher Ihnen jenen sprachlichen Blendnebel der ständigen Wortneuschöpfungen unterstellen, aber da bleiben wir wohl Kinder jeweiliger "Denk-Cliquen". ;-)

Dennoch eine Buchempfehlung, sofern Zeit zum Lesen ist:
http://www.amazon.de/Die-Konstruktion-Feindbildern-Sprachgebrauch-neonazistischen/dp/3531335022/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1347446622&sr=8-5

Pörksen erklärt in Kapitel 2, 7 und 8 auf interessante Weise wie Neologismen im Meinungskampf notwendig sind: Sie wissen schon "Modernist" und andere Plattitüden.
Vielleicht hat der Autor (und in methodologischer Anwendung Sie) Recht und die "Modernisten"-Lobby sollte sich häufiger fingierter Faktizität aus der kleinen Baustein-Kiste der Propaganda/PR/ÖA/etc. bedienen.

Dann könnten "wir" auch besser Feind ("Modernist", etc.) und Segen ("wissenschaftlich korrekten Rekonstruktion" u.ä.) im Diskurs stiften.

Herr Petersburg, vor Kurzem war Ihnen ein falscher Dativ aufgefallen. Bitte schrecken Sie auch hier nicht zurück meine Interpunktion gegenzulesen. Auf diese Weise lerne ich am meisten über die Architektur Dresdens und die Notwendigkeit "wissenschaftlich korrekter Rekonstruktion".

Mit besten Grüßen,
Ihr Stefan

Anonym hat gesagt…

Liebe Diskutanten: Was gibt es denn zu den hier gezeigten Bildern zu sagen?

Sollte ein Architekturblog in seinem Kommentarbereich nicht eher Architektur zum Thema haben als endlose persönliche Rangeleien unter Kommentatoren?

Früher habe ich da zwar eifrig mitgemischt und mein Auftreten war provokant bis arrogant - aber inzwischen weiß ich: Es geht auch anders.

Ich bin sehr auf die Fertigstellung einer der schönsten Raumbilder Europas gespannt. Hoffentlich stört das Innside die kleinteilige Struktur & Raumirkung des Gesamtensembles nicht allzusehr.

Friedliche Grüße aus Freiburg,
The Woerth

Anonym hat gesagt…

(Hier der zweite Versuch diesen Kommentar zu hinterlassen, hoffentlich klappt es...)

Also lieber Herr Petersburg, wenn Sie schon den Deutschlehrer herauskehren müssen, lassen Sie sich von einem tatsächlichen Deutschlehrer sagen, dass Modernisten mit einem T auskommen und die Präposition außer keines Doppel-S´ bedarf.
;)
Zudem könnten Ihre oft verschachtelten Ausführungen ruhig das ein oder andere zusätzliche Komma vertragen. Leider kann ich auf (möglicherweise) weitere Fehlerchen nicht hinweisen, da ich Ihre Hymne auf sich nicht bis zum (vermutlich bitteren) Ende durchgehalten habe.

Doch vielleicht tatsächlich zurück zum Thema:

Im Bezug der momentan vorhandenen Bauten zueinander entfaltet das Zwingerforum gerade Richtung Theater eine angenehm begrenzende Wirkung, da es diese Seite des Platzes recht gut fasst und bereits jetzt dessen unangenehm zugige Weite mildert.
Recht gebe ich aber jedem, der die Eintönigkeit des Riegels moniert. Hier wäre sicherlich (noch) mehr drin gewesen.
Na dann: Auf treffliches Weiterstreiten! :)

Gruß aus Halle
Thomas

Anonym hat gesagt…

Sorry, dieser Kommentar sollte eigentlich in den letzten Postplatz-Thread. Pardon)

Aber da ich nun eben beim Schreiben bin: Ich freue mich schon sehr auf den Fortschritt des Kopfbaus - hier entsteht ein wundervolles Kleinod.
Der Blick allerdings, welcher sich rechts dieses Quartiers bietet, ist, nüchtern gesagt, sehr trist.
Während die grünliche Rasterfassade gen Georg-Treu-Platz noch halbwegs annehmbar ist, wirkt der Teil Richtung Süden einfach nur plump :(

Okay, dann noch einen schönen Tag und (nebenbei) herzlichen Dank an den Betreiber dieser tollen Seite :)

Thomas

Petersburg hat gesagt…

Stefan: Ebenso Grüss Gott :)

Hinter dem Begriff "Wissenschaftlich korrekte Rekonstruktion" verbirgt sich das von der Denkmalpflege anerkannte Konzept einer möglichst authentischen Rekonstruktion wie bspw. der Frauenkirche oder anderer weltberühmter Bauwerke. Der Herr Perücke hat übrigens diesmal Recht, wenn er sagt, dieses Prinzip wäre nicht konsequent am Neumarkt angewendet worden. Was er dabei leider verschwiegen hat, ist, wer daran schuld ist, nämlich die Ideologie, die er selber fortlaufend predigt: in der Neumarkt-Gestaltungskomission saßen ausschliesslich obrigkeitshörige Modernisten.

Ihrer Bitte Ihre Beiträge zu korrigieren möchte Ich leider nicht entsprechen, da ich mich hierfür nicht zuständig sehe. Ich habe aber einen Tipp für Sie:

www.duden.de

Ich hoffe, ihnen geholfen zu haben und wünsche einen schönen Tag.