Sonntag, 13. Januar 2013

Chemnitzer Straße | Nürnberger Straße



Dieses Projekt scheint nun äußerlich auch weitestgehend fertiggestellt. Zur Erinnerung: Neubau + sanierte Villa als Sitz einer IT-Firma. 

Kommentare:

Kölner hat gesagt…

Welch hübsche Kiste ! Elbflorenz,nein, Elbkistenland wäre richtiger, wenn das in Dresden so weiter geht!

Stefan hat gesagt…

Wie man so etwas genehmigen konnte, ist mir auch ein Rätsel!

Heute gilt für Architektur anscheinen nur noch ein Motto: Je eckiger und schmuckloser, umso "gelungener".

Wann endet dieser Wahn endlich?

MfG, Stefan

Anonym hat gesagt…

Die Betonung der Horizontalen durch die versetzten Fensterbänder reduzieren das Haus auf einen reinen funktionalen Industrie-Bau.Schon zuviel des Lobes:Ästhetische Industriebauten findet man z.B.in Chemnitz.Der Lage hier völlig unangemessen.Die Naturstein-Verkleidung wirkt da eher aufgesetzt u.peinlich.

SingerZ

Anonym hat gesagt…

In Abwandlung von Gerhart Hauptmanns Worten:
- wer das Grauen verlernt hat sieht! es wieder beim Anblick des "Neuen Dresdens"

René Dietze

Ben hat gesagt…

Also mir gefällts Sieht doch total gut aus in dieser komischen architektonischen Tristesse drumherum. Hintendran diese Gebäude sind schrecklich. Aber darüber brauchen wir nicht mehr reden. Da kann man bestimmt unter tollen Bedingungen seinem Job nachgehen. Mir gefällt der Würfel sogar noch mehr, als diese unendlich langweilig in weiß gestrichene Villa.

Die Beiträge hier sind eh wie Schall und Rauch und keiner hier kann aufhalten, was in dieser Stadt gebaut wird, ob gut oder schlecht, hässlich oder schön. :-)

Paul hat gesagt…

...da fragt man sich doch, was ein Architekturstudium noch für einen Wert hat, wenn so etwas dabei herauskommt. Man könnte ja meinen man würde lernen auf Proportionen, Form und Gestaltung zu achten; Gebäude unter angemessenem Investitionsrahmen angepasst in die Umgebung einzufügen. Dass zumindest ersteres nicht so ist, wird hier ja eindrucksvoll bewiesen! Vermutlich wird wohl eher gelehrt, wie man das ganze schön redet.
Eine gründerzeitliche Villa schon allein nur in der Außendarstellung zu konzeptionieren ist natürlich eine Herausforderung - soweit muss man hier ja auch gar nicht gehen. Aber etwas mehr Rücksicht auf die Nachbarbebauung zu nehmen, wäre sicher nicht zuviel verlangt.
So einen Klotz wie hier designen Kinder mit Bauklötzen innerhalb von wenigen Sekunden - ohne Studium!

Andreas hat gesagt…

Mein erster Gedanke war: "Coool, sieht doch ganz gut aus. gerade die Natursteinfassade finde ich sehr gelungen und gibt dem Neubau Charakter." Mein nächster Gedanke: "Schau mal die Kommentare an, bestimmt wird auch dieses gelungene Gebäude wieder zerrissen". Die Realität hat dann meine Erwartungen nochmal übertroffen: Nur Gejammere und Genörgle, bis auf den Kommentar von Ben. Für mich absolut unverständlich wie hier alles (außer den 1:1 Rekos) immer nieder gemacht wird!

Anonym hat gesagt…

"Mir gefällt der Würfel sogar noch mehr, als diese unendlich langweilig in weiß gestrichene Villa."

Gefallen ist immer subjektiv. Darum finde ich es auch viel interessanter, was die städtebauliche Identität Dresdens stärkt - und was nicht. Die Villa mag Ihnen nicht gefallen, ist aber dennoch relativ typisch für gründerzeitliche Wohnviertel in Dresden. Das kann man vom Flachdachkubus nebenan nicht sagen.

Anonym hat gesagt…

En einfacher unpassender Bau,jetzt
kann jeder Bauen wie er will!
Schlimm,man sieht auf den ersten Bild einen zur Umgebung passenden Bau und jeder Bau weiter auf,den Foto,wird es immer geschmackloser und hässlicher!!
Des Bau passt nur zu den Plattenbauten aus der DDR-Zeit...

Gruss R.Helbig

Anonym hat gesagt…

Ich wette die Villa steht auch noch in 100 Jahren und der Würfel daneben nicht mehr.

Die Beiträge hier sind eh wie Schall und Rauch und keiner hier kann aufhalten, was in dieser Stadt bleiben wird. :-)

Anonym hat gesagt…

Tolle Villa, schön saniert. Der Schuhkarton daneben ist einfach ... "Fäkalwort".
Wer so etwas als Architektur verkauft, der offenbart seinen nihilistischen Geist. Den Verursacher würde ich dazu verdonnern, diesen Mist allein mit Hacke und Pickel wieder abzutragen - und wenn es zur Lebensaufgabe wird. Ein solches ... ich suche nach dem Wort, denn Bauwerk trifft es nicht... ist die Niedertracht in Sachen Stadtentwicklung. Einfach nur pervers!

Anonym hat gesagt…

... also ich finde , es hat was....vielleicht hätte es eine noch deutlichere Verbindung zwischen dem Gründerzeithaus und dem Würfel geben können, aber mal ganz ehrlich, es ist ja schließlich ein Rechenzentrum!!! Da müssen die technischen Parameter für die Räumlichkeiten auch beachtet werden. siehe Lüftungen im Obergeschoß. Und in die Umgebung passt es sich auch ein. Also aus meiner Sicht gelungener , als manche Pseudoreko....

Ulf hat gesagt…

oh Gott wie sie sich hier alle anonym abreagieren. Hier stimmt doch was nicht?!

also ich finde ihren "Klotz", ihre "Box", ihren "Würfel", ihren "Kasten" den man mit "Hacke und "Pickel" abreißen sollte - architektonisch sehr interessant.

Stefanius hat gesagt…

"Mein erster Gedanke war: "Coool, sieht doch ganz gut aus. gerade die Natursteinfassade finde ich sehr gelungen und gibt dem Neubau Charakter."

Was ist denn an dem Würfel Cool ? Ich war in den letzten Tagen in Budapest,Kopenhagen,Stockholm Turku und Rovaniemi unterwegs, und überall stößt man auf diesen Gebäudetyp.. deswegen meine ehrliche Frage... was ist an dem Gebäude aussergewöhnlich bzw. cool?

Anonym hat gesagt…

Wo ist den bitte auf den Fotos eine Villa?Ich sehe nur ein großbürgerliches Mietshaus,gebaut um 1895 .Eine andere Putzfarbe würde wärmer wirken in diesen Wintertagen.Aber an sich kein besonderer Bau ,daß sich Rechenzentrum so zurück nehmen muss mit seiner schlichten und völlig austauschbaren Erscheinung.

SingerZ

Helmut Hohlkopf hat gesagt…

verstehe die ganze Aufregung nicht ...wer diese Ecke kennt sollte sich bewusst sein, dass es sich nun wirklich um kein städtbauliches Kleinod handelt - dies ist einfach ein Zweckbau eingeschlossen in einem ZweckAldi, einem Zweckbürohaus, Zweck- 12Geschossern, einem Gebrauchtwarenhändler mit Zweckcontainern, einer 4 spurigen Straße ... --> wo sonst sollte also ein Zweckfirmensitz, der Arbeitsplätze entstehen lässt entstehen, wenn nicht dort ...

Petersburg hat gesagt…

Ist das eine moderne Toilette? Versteh ich nicht, selbst eine Toilette würde ich nicht so hässlich bauen.....Warum, liebe Modernistenlobby, muss Euer veralteter (unmoderner) Bauhaus-Schrott immer so hässlich sein? Warum so viel Zerstörungswut? Igitt sieht das abartig aus.

Ach übrigens, man sollte Architekten, die mit so etwas unsere Städte verhunzen, gerichtlich belangen und z.B. entweder mit hoher Geldbuße bestrafen (ich denke da an 100 000 Euro aufwärts) bzw. mit Haftstrafe aber OHNE Bewährung (mindestens 1 Jahr). Denn wenn sich die Konsequenzen des aggressiven Stadtzerstörens herumsprächen, Ekel-Klumpen wie diese würde es nicht geben, seien Sie sich versichert - denn die Herren "Künstler" würden beginnen, sich mehr Mühe geben :-)