Montag, 25. März 2013

Centrumgalerie



Stand der Umbauarbeiten in der Centrumgalerie/Prager Straße

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Weiß man denn schon, welche neuen Geschäfte einziehen werden? Es wurde ja schon oft von einem neuen Ankermieter gesprochen, allerdings gibt es doch in Dresden schon fast alles, was Rang und Namen hat....

Thomas W. hat gesagt…

Ich glaube "Primark" war im Gespräch...ist neben H&M das einzigste was Sinn machen würde. Ansonsten war der bisherige Branchenmix wirklich "bescheiden". Das einzigste für was ich da rein bin war der Mediamarkt und der Chinese im Untergeschoss. Und das Parkdeck (oben) ist auch nicht schlecht. Die restlichen Läden ließen mich kalt. Und immer stellt sich mir die Frage, wie so Läden wie "Karstadt Sports" überleben können. Selbst im dicken Weihnachtsgeschäft standen sich die Verkäufer(innen) die Beine in den Bauch.
Frohe Ostern - Thomas W.

Petersburg hat gesagt…

Beim Thema "Architektur" wird Dresden niemals mit etwas anderem assoziiert werden als mit der Schönheit seiner Altstadt - und zwar weltweit. Die "moderne" Architektur ist nicht auch nur ansatzweise in der Lage, es über 15 Km² mit der fantastischen historischen Architektur aufzunehmen. Jeder Versuch, wie der von Kulka, sich hier aggressiv ins Rampenlicht zu schieben, endet einfach nur in Peinlichkeit. Diese Shopping-Mall war so überflüssig wie ein Kropf, niemand braucht diese Shopping-Mall, von der Verschandelung fürs Stadtbild vom Dippoldiswalder Platz aus gesehen ganz zu schweigen (Für die Prager find ich es zumindest von Aussen OK, nicht aber von o.g. Platz). Wieviel "Shopping-Malls" wollen die unfähigen Gestalten vom Stadtplanungsamt eigentlich noch in die Dresdner Innenstadt hineinzwängen?

Die Stadtplaner haben offensichtlich noch immer nicht begriffen, dass diese Stadt ZERSTÖRT wurde, und noch immer nicht wiederaufgebaut ist. Man kann Europäische Stadtstrukturen nicht durch unpersönliche, ortlose, globalistisch austauschbare Amerikanisierungs-Architektur wiederherstellen. Dresden braucht normale Häuser - keine Burgerking-Bunker. Was ich unter "normalen" Häusern verstehe? Einfach mal in die Innenstädte von Paris, Prag, London, Budapest, Rom, oder sogar Berlin gehen....ja, Sie haben's erkannt: Traditionelle Formen müssen wieder her - Europäische. Das Monstrum von Herrn Kulka hat mit Europa genau so viel zu tun wie der Amazonas....

Anonym hat gesagt…

@Petersburg
Sie sprechen mir so sehr aus der Seele! Ich versteh es einfach nicht, wie sich Rathaus und irgendwelche selbsternannten Stadtverschändler die Klinke in die Hand drücken und einen hässlichen Betonklotz nach dem anderen bauen. Es gibt genug verlorene Kostbarkeiten in Dresden, die alle unendlich wertvoller sind als eine Centrumgalerie oder ein Karstadt mit Betone und noch mehr Beton. Oder ein Hotel am Postplatz (das Palasthotel Weber war den Herren im Rathaus wohl zu altbacken?) mit ganz viel Beton und schmucklosen Sandsteinen. Dabei sind es doch verzierte Sandsteine, die unserer schönen Stadt einst zu dem Weltruf verhalfen, den sie heute immer noch hat. Es gibt Pläne der verlorenen Kostbarkeiten, damit kann man den Stadtkern verdichten, nicht mit Beton! (Kaiserpalast, Kaufhaus Renner, Telegrafenamt, Hauptpostamt, Sophienkirche... *heul*)
Gruß aus Striesen
Tom

Anonym hat gesagt…

Ich stimme Thomas zu. Das rührt von Karstadts Größenwahn her, als sie noch dachten, sie sind der Platzhirsch in Dresden. In anderen Städten sind in solchen Galerien kleine attraktive Läden und nicht solche "Ausstellungsflächen", zumal es in der Nähe "Globetrotter" gibt mit tollen Angeboten.
Gruß Hannes.