Freitag, 3. Januar 2014

Wohnpark Franklinstraße | Franklin Garden



Wohnpark Franklin Garden - Südvorstadt, Franklinstraße/Schnorrstraße
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Kommentare:

Robby hat gesagt…

Also ich finde es gut, dass hier etwas passiert. Die gesamte Gegend ist durch die sozialistische Neubebauung nach dem Krieg sowieso extrem hässlich. So kann es nur besser werden!

Anonym hat gesagt…

Die Gegend wirkt mausetot und hässlich, aber nicht wegen der sozialistischen Bebauung, sondern wegen weitgehender Überhaupt-Nicht-Bebauung. Zwar ist der Plattenbau an der Strehlener tatsächlich ziemlich schmuddelig, aber z.B. stellt der ebenfalls sozialistische jetzige Semperpark (Bild 4 Hintergrund, vormals Studentenwohnheim) eine beeindruckende Bebauung dar (Baujahr war 1956).

Ich finde außerdem, dass vernünftig sanierte Platten, wie z.B. die unweit stehenden Finanzämter, an diesem relativ zentrumsnahem, verkehrsreichen Ort einer Großstadt urbaner wirken, d.h. besser hinpassen, als diese niedrigen Würfelchen des Wohnparks mit 3 Etagen. Die tragen nicht dazu bei, in diesem Gebiet ein irgendwie stimmiges Stadtbild zu erzeugen, sondern unterstreichen die Fragmentierung noch.

Überhaupt scheint es seit der Wende in Dresden eine Aversion dagegen zu geben, (angemessen) in die Höhe, d.h. großstädtisch, zu bauen. Abgesehen vom WTC fällt mir kein Beispiel ein, statt dessen entstehen bevorzugt Flachbauten wie dieser lächerliche Bäcker-/Fleischerkubus an der Ecke Schnorrstraße / A.-Schubert-St.

Anonym hat gesagt…

Man kann nur hoffen, dass die hässlichen Platten bald verschwinden!

Anonym hat gesagt…

Ich finde diese kleinen Würfelhäusschen passen nicht dahin,sowas kann man am Rand einer Stadt errichten.
Es müßten größere Gebäude,so 3-5 stöckige Gebäude,mit schrägdach hingebaut werden.
Am besten sollte man sich an die Gebäude vor 1945 orrientieren und so ähnlich bauen.
Was jetzt dort entsteht sieht wie eine Bungalow Siedlung aus und das unmittelbar vom Stadtzentrum Dresden`s.
Das ist meine Meinung nach,nicht passend,einer Großstadt wie Dresden.

Gruß Ronny

Kölner hat gesagt…

Das Würfelhusten geht ungebremst weiter !

ji hat gesagt…

So sah es in der Ecke früher mal aus:
http://www.dnn-online.de/queport/jrs%3Fxpath%3Ddti/media/_1174688-20120309133501.jpg

Einfach nur ein Traum für jeden Studenten wäre so ein Stadtteil, quasi ein zweites Neustadt direkt an der Uni!!Und was macht man anstatt die Plattenbauten abzureißen und Rekonstruktion zu forcieren? Richtig! Gesichtslose Wohnkuben für gehobeneres Wohnen errichten. Absolut bescheuert …

Anonym hat gesagt…

Na wenn das so ist, sollten die Studenten einfach ordentlich was drauflegen, damit der Fassadenschmuck bezahlt werden kann.

Tom hat gesagt…

Die Studenten müssten das gar nicht bezahlen, wenn man die Grundstücke einfach verschenkt. Nur wäre das dann mit der Auflage verbunden, originalgetreu die Vorkriegsbebauung wiederherzustellen und anteilig Sozialwohnraum zu schaffen. Und wenn der beschenkte Investor nicht binnen - sagen wir mal - 12 Monaten mit bauen beginnt, wird er das Grundstück wieder los.
Das Geld was der Bauherr dann am Grundstückskauf spart, kann er dann in die Fassade stecken, wahrscheinlich macht er im Endeffekt noch Gewinn, weil die Fassade wohl kaum einige hunderttausend Euro (davon gehe ich mal aus bei der Lage, so nah am Zentrum) kosten würde.

Anonym hat gesagt…

…da sieht man mal, so einfach ist das also..
Wenn es erst einmal soweit ist, daß solche Grundstücke einfach verschenkt werden, haben wir vermutlich ganz andere Probleme…
Dieser Gedanke ist leider völlig weltfremd!
Die öffentliche Hand DARF das nicht tun, weil es schlichtweg den Interessen der Steuerzahler widerspricht, wenn öffentliches Eigentum nicht sorgfältig verwaltet wird. Private Eigentümer werden sich solche Großzügigkeit wohl kaum leisten können.

Tom hat gesagt…

Mal wieder typisch: keine konstruktiven Eigenideen haben, aber alles erstmal ablehnen.
Was soll denn dort noch verwaltet werden? Sollen die Brachen dort noch bepflanzt werden? Die Stadt soll sich dann wieder also auf profitgeile Investoren einlassen, die den Grundstückspreis schön drücken und das Blaue vom Himmel versprechen. Und aus Angst, dass der Investor abspringt, lässt man sich wieder breitschlagen. Wenn die Stadt stattdessen ein so verlockendes Angebot macht, wird das kein Investor ablehnen. Denn wenn die Stadt so großzügig ist, kann sie stärker die Bedingungen angeben, sprich Fassadengestaltung, anteilig Sozialwohnraum, keine weiteren Hotels o.ä. usw.
Dresden lebt nun mal vom Tourismus, kein Tourist fährt nach Dresden, um sich das Robotronareal oder die östliche Südvorstadt anzuschauen. Sie kommen wegen der kleinen Altstadt, Neustadt, Blasewitz, Loschwitz, Pillnitz usw. Mehr Touristen für Dresden bedeuten mehr Geld für Dresden. Je mehr Menschen sehen, wie schön es hier ist und wieviel schöner es immer noch wird, desto mehr wollen und werden hier wohnen.

ji hat gesagt…

Wenn man aber durch verschenken der Grundstücke und zwang des Aufbaus einen solchen Stadtteil schnell wiedererrichten kann, dann nimmt die Stadt durch Gewerbesteuern, schonmal ein und das dauerhafter als wenn jetzt gar nichts passiert. Auch schafft man attraktiven Raumm, der erst Leute in die Stadt ziehen lässt, die dann auch in der STadt ihr Geld lassen (Bahnfahrt, Ausgaben in anderem gewerbe, die dann steuern zahlen können) und die STadt kannd amit sogar noch den Aufbau regeln und ist nicht an die Hirngespinste der späteren Bauherren unterworfen (siehe Schrottinvestkisten wohin man sieht, die nach 10 Jahren einfach niemanden mehr hinterm Ofen vorlocken).

Und Tom, die Leute würden sich auch das amerikanische Viertel ansehen, wenn es denn so aussehen würde wie früher. Es ist klar, dass heute kein Tourist wegen der Südvorstadt kommt. Allerdings kommen die auch wegen der Neustadt und ein zweite Neustadt könnte man einfach auch in der Südvorstadt haben mit studentischem flair, wenn man denn einfach nur nach Bildern vor den Bombenabwürfen bauen würde! Die Deviese muss einfach heißen: Amputierte Gliedmaßen der Stadt wieder wachsen lassen und nicht irgendwelche Prothesen drüber stülpen, die aus dem Menschen Dresden ein „Ding“ machen. ;)