Sonntag, 9. Februar 2014

Freiberger Straße



Freiberger Straße/Hertha-Lindner-Straße/Palmstraße

Kommentare:

Dresdner hat gesagt…

Bei aller Toleranz dem momentanen Baustil gegenüber, für mich sieht das einfach nur grässlich aus. Auch wenn es zum Umfeld passt.

Peter S.B. hat gesagt…

Oh Gott, die Schizophrenie-Schachteln! Speziell in der 2. und 3. Reihe sieht man welche Fremdkörper im urbanen Gefüge diese Schachteln sind , aber in der 7. Reihe rechts sieht man es besonders drastisch.
Ich ahnte schlimmes, doch die Wahrheit ist noch grausamer als der Entwurf. Architekten entwerfen ihren rückwärtsgewandten 1920er-Jahre Unsinn nach wie vor im stillen Kämmerlein, getrennt von Zeitgeist und getrennt von jeglicher Realität. Diese völlig weltfremde Architektur hat nichts mit der Stadt Dresden zu tun! Moderne Architektur stellt sich der Realität und dem Urbanen Kontext, betet keine sinnfreien Dogmen der 20er Jahre herunter.

Besonders grotesk wirkt es, dass man gleich nebenan die alten Diktator-Ulbricht-Kisten als "Eigentumswohnungen - modernes City-Wohnen" verschachert, ironischerweise noch unter dem Firmenlogo von "Unser schönes Dresden". LOL! Die Freiberger Strasse wird noch auf Jahrzehnte für den modernen Städtebau in Dresden verloren sein. Habt ihr's schon gemerkt? Schachteln und Betonkisten nicht modern.....

Jan hat gesagt…

Die Wohnungen werden mit Sicherheit nicht verschachert, sondern finden reißenden Absatz? Warum? Lage, Lage, Lage! Ich hab mir auch eine Wohnung im 1. Hochhaus als Kapitalanlage gekauft.

Stefanius hat gesagt…

Glückwunsch, es bleibt aber trotzdem banale und langweilige Architektur, an welcher sich wohl die wenigsten erfreuen werden.

Vielleicht wird ja eines Tages die historische Bebauung der Innenstadt komplett durch diese Renditeversierten "Schmuckkästchen" ersetzt. Dann werden Sie sehen was Sie von der Lage in "Neu - Gorbitz" haben ;-)

PSB hat gesagt…

Lieber Jan, genau, Sie haben's erfasst: Das einzig gute daran ist die lage, lage lage. Dass Sie die "Schönheit" dieser Lakritz-Würfel nicht loben, oder die der Ulbricht-Platte die Sie gekauft haben, verwundert keineswegs.

Na dann viel Spass in Ihrer Betonwüste.....wenn ich mir eine Wohnung kaufe, wird es eine schöne sein, keine Horror-Schachtel.

PS - verschachern bedeutet "verkaufen", hat mit dem Absatz nichts zu tun. Klar ist es möglich dass sich viele Käufer für die Platte finden - weil viele gar nicht selber drin wohnen, die hässliche Architektur also gar nicht ertragen müssen.

Anonym hat gesagt…

Architektur (so bezeichnet man es wohl hochtrabend) von Ewiggestrigen für Nutzmenschen.
Arm!

Anonym hat gesagt…

Guten Tag,als erstes ein Lob! Ich lese schon Jahre hier mit und beobachte vieles sehr interessiert,tolle Seite!Was mir aber wirklich schon sehr lange auffällt sind einige Herren (Peter S.B "Petersburg")die alles und jeden Post negativ sehen und alles ach so häßlich finden!Was wäre Ihnen den am liebsten? Eine ganze Stadt im Neumarkt Style oder lieber doch alles Orignalgetreu wie vor dem Krieg? Wachen Sie doch mal bitte auf und ziehen Sie nicht alles und jeden Neubau in ein schlechtes Licht. Gefallen Ihnen die alten,runtergekommenen Plattenbauten etwa besser wie das was entsteht? Die DDR Zeit ist vorbei,freuen Sie sich an der Stadt oder fahren Sie auf das Land, da wird nicht so viel neu gebaut und alles bleibt wie seit Jahren gleich. Die Sanierung bzw. Erweiterung ist zugegeben kein Meisterwerk, aber was wollen Sie aus einem Plattenbau machen? Auf jeden Fall wird neuer Wohnraum geschaffen und alte dunkle Häuser werden modernisiert. Schönen Tag, M.Dresdner