Montag, 17. Februar 2014

Kindertageseinrichtung Uhlandstraße 34



Neubau einer Kindertagesstätte Uhlandstraße 34
Infos hier

Kommentare:

PSB hat gesagt…

Abbruch der Ost-Platte, Errichtung der West-Platte. Was ein Schwachsinn. Auffällig ist, dass die Entwürfe stets nur vage-verschwommen zu sehen sind, oder gar nicht (bsp. Herzogin Garten wo BAYWOBAU auf der eigenen Seite sich nicht veröffentlichen traut, was für einen Schrott sie am Zwinger vorhaben).

Liebes Stadtplanungsamt: Aus dem ehemaligen "Amerikanischen Viertel" hätte man so viel machen können, sogar jetzt noch wäre es möglich. Aber ich vertraue darauf dass ihr auch dieses Viertel noch restlos verhunzt.

Anonym hat gesagt…

@PSB hat gesagt...
Was meinen Sie mit "Errichtung einer West-Platte"? Dieser Kindergarten wird komplett in Holzbauweise erichtet. Nur das Treppenhaus, logischerweise aus mehren Gründen wie Brandschutz etc, wird mit Stahlbeton ausgeführt. Wenn schon unwissend dann bitte auf sinnlose Kommentare wie Ihrem bitte verzichten. Danke P.S. das unser Stadtplanungsamt der generelle Feind in diesem Blog ist, wird schon langsam langweilig und man merkt wie viel Unwissenheit auch bei diesem Thema herrscht. Ein Stadplanungsamt hat nur sehr begrenzte Möglichkeiten in die Gestaltung eines Gebäudes einzuwirken. Wenn alle Richtlinien und gesetzliche Vorgaben eingehalten werden liegt es letzlich am Bauherren selber wie das Gebäude aussehen wird. Und wenn es sch... aussieht dann ist das sehr ärgerlich für uns alle aber es ist nunmal so. Es gibt leider kein Gesetz zum "schön" bauen!

PeterSB hat gesagt…

Ein Herr "Anonym" wünscht sich, dass man das Stadtplanungsamt nicht kritisiert.

Kritik an schlechter Architektur NICHT erwünscht?

Hier scheint jemand Angst zu haben....

Anonym hat gesagt…

Da baut die Landeshauptstadt Dresden eine Kindertagesstätte und dann behauptet hier jemand, daß das
Stadtplanungsamt der Stadt Dresden nur begrenzte Möglichkeiten in die Gestaltung des Baukörpers hat.

Wie kann man hier so brutal Lügen?

Das haben wir als Leser nicht verdient.

Dresdner hat gesagt…

Angst vor Kritik entsteht nur dort, wo sie auch wirken kann..
In so einem Forum ganz sicher nicht.

Peter SB hat gesagt…

Lieber Herr Dresdner, da wäre ich an Ihrer Stelle mal nicht so sicher.

Internet ist meinungsbildend, und hat den Massenmedien schon längst den Rang abgelaufen - das haben auch Konzerne und Hochfinanz mitbekommen, und zwar schon vor Jahren. Dass Auftragsautoren bei bestimmten Themen in die Foren hineinfluten, ist schon lange wissenschaftlich belegt und kann sogar bei bestimmten Themen gut beobachten. Ganze Regierungen betreiben eine "army of bloggers" um Online-Inhalte zu manipulieren, und das lässt sich ganz einfach nachweisen - die geben das nämlich ganz einfach öffentlich zu:

http://www.youtube.com/watch?v=LofScCiJT4c


Und dass die Bauindustrie gerade in Dresden Angst hat vor der Kritik an ihrer Schundarchitektur, ist nachvollziehbar - sie mag keine Auflagen, Regelungen etc. von irgendwelchen verrückten "Nostalgie-Spinnern", hier geht es ums Geld. Kennen Sie nicht den Begriff
"Abschreibungsarchitektur"? Der wurde doch in Dresden geprägt. Ich denke, Sie sind Dresdner?

ji hat gesagt…

Unfassbar. Da steht die Brandmauer und schreit nach einer Blockrandbebauung und was macht man? einen Bunker irgendwo auf die Wiese setzen. MITTEN in einer Studentenecke! Uglaublich. Ich kenne die Ecke, habe dort gewohnt. Blockrand! So einfach ist das. Nein, da wird zerpflückt, dass die gegend alles andere als eine attraktive Ecke für STudenten wird. Eine wiederaufgebautes Amerikanisches Vierttel wäre eine zweite Neustadt an der Uni gewesen, attraktiv für jeden STudenten in ganz Deutschland, die WOhnungen würden einem aus der Hand gerissen werden, Aber was macht man? Irgendwelche Bunker hinsetzen. … Das macht doch alles keinen Spaß mehr …

Anonym hat gesagt…

PSB beschimpft die neue Kita als Westplatte,ji nennt ihn Bunker... kaum zu glauben was man hier lesen muss. Ich gebe dem zweiten Kommentar völlig recht. Erst informieren über ein Bauprojekt und dann schimpfen! Auf der Stesad-Seite ist dieses Projekt sehr gut bechrieben. Auch Bilder sind da zu sehen. Mit Westplatte und Bunker hat das nichts zu tun! "Kopfschüttel"... Gruss Dieter P.

Peter SB. hat gesagt…

an Herrn J.i.:

Ja ich teile 100 Prozent Ihre Meinung, ich bin froh zu sehen dass es neben den zahlreichen ungehobelten "anonyms" und ihren Modernismus-Gebetsmühlen noch einige Leute mit Verstand gibt.

Genau, Sie geben das richtige Stichwort, nämlich Blockrandbebauung. Dieses Wort wird ja seit Jahrzehnten von der Baulobby diffamiert, weil es angeblich "veraltet" sei. Aber Blockrandbebauung, die nämlich in diesem Viertel und fast überall in der Innenstadt, Pirnaische Vorstadt, Johannstadt usw. vorherrschte, ist genau das was in Dresden überall weggebombt wurde und was heute fehlt.

Die Blockrandbeauung ist Innentstadtadäquat, das Stadtplanungsamt hat leider noch immer nicht begriffen dass man nicht Kuh-Weiden und Vorstadt-Flair bzw. Schlafstadt-Flair in die Innenstadt holen kann, sondern wieder das Blockrandprinzip aufnehmen muss. Sämtliche Europäischen Großstädte sind so gebaut, nur in Dresden versucht man noch immer eine absurde "der Sozialismus siegt"-Architektur durchzudrücken. Sie haben auch völlig Recht wenn Sie sich über dieses Fehlprojekt aufregen, da es zerstörerisch und anti-menschlich ist. Es ist genau so eine Fehlplanung wie 90 Prozent der gesamten SPA-Planung.

Lassen Sie uns hoffen, dass es besser wird mit der Zukunft, und dass die Dinge sich wenden werden. Noch ist Hoffnung für Dresden! Allerdings sollten die Dresdner endlich ihre Stimmen etwas deutlicher erheben, nicht vergessen: WIR BÜRGER bezahlen Politiker und Stadtplaner - nicht umgekehrt! Die Dresdner sollten endlich mehr Selbstbewusstsein entwickeln, und den Politikern (die sich nachweislich nicht im Geringsten um ihre Wähler scheren) endlcih ein bischen auf die Finger klopfen.

mit besten Grüßen

PSB

ji hat gesagt…

@Dieter P.
Es ist ein Bunker mit Farbe dran. Das Ding ist ein Flachbau, direkt in einem eigenltich Blockrandviertel. Direkt nebenan steht das, was man in der Gegend bauen müsste, sodass der STadtteil endlich mal wieder das Leben bekommt, was er verdient. So viel Potential direkt zwischen Uni und Innenstadt und was macht man? Ein Mix aus Vorstadtindustriegebiet und Vorstadtwohngebiet. Absolut unpassend …