Freitag, 5. September 2014

Grüne Straße



Max Wiessner/Stadthäuser Grüne Straße 12-14, abgerüstete Vorderseite
+ Teil II Campus Musicus Grüne Straße 13, Errichtung der Bodenplatte

Kommentare:

Ela hat gesagt…

Die Stadthäuser sehen sehr gut aus! Dieser Architekturstil fand bisher vor allem in Berlin Anklang und ich freue mich zu sehen, dass es nun auch in Dresden soweit ist. Leider paar Jahre zu spät aber immerhin!

Alt-Dresdner hat gesagt…

kann mal jemand erkunden wie die Frontplanung des Teil II Campus Musicus Grüne Straße sein soll ?

Alt-Dresdener hat gesagt…

kann mal jemand die Baureklame / Planung des Teil II Campus Musicus Grüne Straße erkunden ?

Anonym hat gesagt…

Ich tippe auf die selbe wie an der Schweriner Straße.

Mich würde viel mehr interessieren ob die alle 3 Flurstücke an der Grünen Straße gekauft haben

Anonym hat gesagt…

Die Neue Berliner Klassik ist nun auch (endlich) in der abgeblichen Kulturstadt von Weltrang angekommen, in der Hinterwäldler wie Hr. Kulka immer noch ihre rückwärtsgewanden Kuben bauen dürfen unterstützt von der Reaktion, welche im Stadtplanungsamt sitzt und welche sich zynischerweise Zeitgenossen nennen. Mehr davon (von der Neuen Berliner Klassik).

Anonym hat gesagt…

Dieser Stil ist in der Tat um Laengen besser als das, was sonst so in Dresden gebaut wird (siehe z.B. http://www.bausituation-dresden.de/2014/09/weieritzstrae-50.html ).

r. hat gesagt…

...schöne Architektur...sollten sich Knerer & Co. mal ne scheibe abschneiden!!!!

Anonym hat gesagt…

Habe es mir gerade eben mal Live angeschaut und ja, es sieht edel aus. Mal schaun, was mit der Mühle (oder was auch immer das daneben ist), passiert. Wenn die dieses Gebäude sanieren würden, dann hätte die Ecke durchaus Stil. Da würden auch die Plattenbauten dort kaum stören.

Bitte mehr davon in Dresden! Vor allem in Innenstadt-Nähe, da passt es.

Philipp hat gesagt…

Schließe mich meinen Vorrednern an: Man soll "moderne" Neubauten auch mal loben. Und diese hier sind gefällig, gut proportioniert, haben detailreiche Fassaden (heute leider eine Seltenheit). Nur etwas kräftigere Farben hätte ich mir gewünscht, dieses ewiggleiche grau-braun-beige nervt!

A. Spring hat gesagt…

Ich schließe mich ebenfalls meinen Vorrednern an. Hier wurde mit etwas mehr Anspruch an die Bauaufgabe gegangen. Dennoch habe ich Kritikpunkte, die mich am Ende stören und das Gebäude letztendlich nicht für sehr gelungen halten kann.

1. Ich sehe keinen Sinn darin die Metallbrüstungen (die in ihrer Banalität nicht besser sind als an anderen Bauten), so derartig unproportional hoch zu ziehen. Sie nehmen über die Hälfte der Fläche der Fenster ein und nehmen so jeglichen Charme jener Porte-Fenêtres.

2. Die Regenrohre könnten schlechter nicht platziert sein. Wie Katheter wachsen Sie in die (repräsentative) Fassade hinein, besonders unschön an den Loggien. Sicher: Loggien zu entwässern ist nicht die einfachste Disziplin, aber hat der Architekt nichts von einem Rohr-in-Rohr System gehört die locker an der Hauswand oder hinter der Stütze der Loggien versteckt werden könnte?

Mal abgesehen von den Grundrissen die ich anschließend begutachtete, die nur spärlich auf die Tradition Dresdner 2-Spänner eingehen, sondern mit seinem einfachen Zellen- und Flurgrundriss nicht besser ist als die ganze andere Investorenarchitektur in Dresden, da bleibt von dem guten ersten Eindruck, bei näherem hinsehen einiges von der möglichen schlichten Noblesse auf der Strecke.