Montag, 24. November 2014

Grüne Straße



Grüne Straße 12-14, sowie aktueller Stand der Bauarbeiten am Teil II Campus Musicus Grüne Straße 13

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Von hinten sehen sie zwar bissl trist aus, aber von vorn sind sie ein echter Hingucker. Ich bleib dabei, eine der wenigen modernen Neubauten in Dresden, die mir gefallen. Bitte mehr davon.

In der Live-Version sehen die beiden Häuser richtig gut aus. :)

Anonym hat gesagt…

Ein sehr schönes Beispiel für modernes Bauen das Max Wiessner Projekt.
Allgemein hab ich das Gefühl das die Grüne Straße sich in den nächsten Jahren hervorragend entwickeln wird.

Robby hat gesagt…

Das ganze Gebiet entwickelt sich zu einen schönen geschlossen Wohngebiet mit der Mischung aus Vorkriegsbebauung, DDR-Bauten und moderner Bebauung der aktuellen Zeit. Ist ist spannend zu sehen, was hier alles neues entsteht. Es ist immer schön zu sehen, wenn Baulücken geschlossen werden.

Anonym hat gesagt…

Eine ausgebaute Hutfabrik zwischen Grüner Straße und Schützengasse würde das ganze noch komplettieren. Etwas historischer Charme.

A. Spring hat gesagt…

Hier wurde mit ETWAS mehr Anspruch an die Bauaufgabe gegangen. ABER: Städtebau und Stadtreperatur sind das eine, vielleicht 20% der ganzen Aufgabe. Dennoch habe ich Kritikpunkte, die mich am Ende stören und das Gebäude letztendlich nicht für sehr gelungen halten kann.

1. Ich sehe keinen Sinn darin die Metallbrüstungen (die in ihrer Banalität nicht besser sind als an anderen Bauten), so derartig unproportional hoch zu ziehen. Sie nehmen über die Hälfte der Fläche der Fenster ein und nehmen so jeglichen Charme jener Porte-Fenêtres.

2. Die Regenrohre könnten schlechter nicht platziert sein. Wie Katheter wachsen Sie in die (repräsentative) Fassade hinein, besonders unschön an den Loggien. Sicher: Loggien zu entwässern ist nicht die einfachste Disziplin, aber hat der Architekt nichts von einem Rohr-in-Rohr System gehört die locker an der Hauswand oder hinter der Stütze der Loggien versteckt werden könnte?

Mal abgesehen von den Grundrissen die ich anschließend begutachtete, die nur spärlich auf die Tradition Dresdner Mietwohnungen eingehen, sondern mit seinem einfachen Zellen- und Flurgrundriss nicht besser ist als die ganze andere Investorenarchitektur in Dresden. Es mögen sich hier einige an dem aufgeklebten Styrodurgesims und sonstigem schlecht zitierten Architekturvokabular erfreuen. Mir aber bleibt von dem guten ersten Eindruck, bei näherem hinsehen einiges von der möglichen Noblesse auf der Strecke.

Anonym hat gesagt…

@A. Spring ...ganz meine Meinung. Nach den ersten Visualisierungen, Ansichten sah dieses Projekt sehr anspruchsvoll und hochwertig aus. Das Ergebnis ist mehr als ernüchternd selbst die Strassenseite. Die Regenrohre sind nur ein negatives Bsp. von vielen. Was mich aber am meisten stört und hier kaum Kritik findet ist die Hofseite. Ohne Übertreibung, die Fassade sieht aus wie ein sanierter Plattenbau vorallem auch mit der zweiter Farbe die die Fenster horizontal verbindet. Erinnert mich sofort an Genossenschaftswohnungen in Leuben etc. Das Objekt ist meiner Meinung total verhunzt worden. Da sind vielen anderen Häuser in der Umgebung wesentlich besser gelungen.