Mittwoch, 27. Mai 2015

Busmannkapelle



Busmannkapelle, Bauabschnitt 3

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das ist mal wieder ein schönes Beispiel für die absolute Unfähigkeit der Dresdner Stadtführung (nicht nur) in Sachen "Bauen".
Es ist eine ewige Baustelle, bei der es nur lichtjahreweise voran geht. Außerdem vollkommen deplatziert, inmitten der die Innenstadt verschandelnden Betonklötze.
Hätte man auf den von Anfang an (seit 20 Jahren!!!) leer stehenden Büroriegel hinter dem Taschenbergpalais verzichtet und statt dessen die Sophienkirche wieder aufgebaut, so hätte man die Busmannkapelle wunderbar in den Bau integrieren können.
Doch wehe, wenn die Stadt Dresden etwas baut. Mehr Unfähigkeit und Fehlbesetzungen gibt es wohl fast nirgendwo.
In Berlin oder Leipzig wäre die Sache ohne viel Trara schön vor Jahren fertiggestellt worden.

SingZ hat gesagt…

Auch in Berlin oder Leipzig hätte man keine vollständige Kopie einer Kirche mit neogotischer Turmfront nachgebaut.Der Verlust der Kirche bleibt schmerzhaft,aber eine Rekonstuktion in der Fassung von 1864 wäre Kulissenarchitektur.Deshalb wird als Erinnerungsort die -gotische-Busmannkapelle rekonstruiert ,ohne den Anschein von Authentzität.

psb hat gesagt…

Pfui, abartig. So etwas kann nur von psychisch verwirrten Personen kommen. Im Dresdner Stadtplanungsamt bzw. Stadtrat etc. gibt's davon offensichtlich mehr als genug. Was ein krankes Projekt. Absolut geistesgestört.

Anonym hat gesagt…

Das linke Gerüst auf Bild 1 und 3 sind das schon Arbeiten am Advanta Riegel?

Anonym hat gesagt…

Da hätte ich aber lieber die "Kulissenarchitektur", als die nichts sagenden Betonbunker, die nun an der Stelle stehen.
Komischerweise ist auch die "Kulissenarchitektur Frauenkirche" ein absoluter Touristenmagnet geworden, mit dem Dresden wirbt und glänzt.
Aber diese Tatsache wird leider von den so genannten "Experten" immer wieder außer Acht gelassen. Und das in Dresden in besonderer Weise.

Anonym hat gesagt…

Vernünftig wäre es gewesen die Busmannkapelle nach historischem Vorbild wiederaufzubauen. und zwar Stück für Stück, je nachdem wie Geld vorhanden ist. Die Busmannkapelle könnte dann in einen Wiederaufbau integriert werden. Das hier hat keinen großen Wert. Weder für die Alt-Dresdner die die Sophienkirche noch kennen, noch für die Neu-Dresdner. Sich Betonsäulen anzusehen mit ein paar historischen Steinen ist Quatsch. Wenigstens wird somit ein Teil des Grundrisses der Kirche freigehalten, das macht hoffentlich einen späteren Wiederaufbau der Sophienkirche möglich. Nochmal zur Erinnerung, die Sophienkirche war die älteste Kirche Dresdens!

Ich hatte mir als Kind immer den Wiederaufbau der Frauenkirche gewünscht, dass dies dann tatsächlich passiert ist ist für mich heute noch ein absolutes Wunder. Ich hoffe das Wunder wird sich eines Tages wiederholen.

psb hat gesagt…

SingerZ: Blödsinn von Ihnen, wie immer. Ihre Argumentation ist eine 100-prozentige Kopie der totalitär denkenden Architektenlobby und der von ihr vertretenen herrschenden Meinung. Können Sie auch selbständig denken, oder nur andere zitieren? Schon interessant,dass jemand dessen Argumentation eine reine Kopie ist, ausgerechnet über "Echtheit" belehren will. Dann sind Frauenkirche, Zwinger etc. auch "Kulisse", oder wie? Also am besten zerstören, und eine geschmackvolle Kulka-Shoppingmall mit Dronen, Überwachungskameras und McDonalds dahin, oder? Neben "Kulisse" haben sie übrigens "Disneyland" vergessen, die Sophienkirche wurde schliesslich von Micky Mouse und Goofy in Californien erbaut. Sorry, ich muss grade echt laut lachen über diesen Unmodernisten-Blödsinn.

SingZ hat gesagt…

Ach der PSB,wieder mit Schaum vorm Mund.Und vor lauter Geifer nicht bereit oder fähig,sich mit Realitäten auseinander zu setzen.Vielleicht ist Ihnen der Terminus vom -Archäologischen Wiederaufbau-der Frauenkirche ein Begriff.Ganz ohne Kulka und Kubus-Terroristen.Wenn sie nicht unterscheiden wollen zwischen Wiederaufbau aus der Substanz und einer vollständigen Kopie ,noch dazu als Sakralbau mit neogotischen Elementen und ohne Bedarf für eine Gemeinde ,kann ich ooch nüscht machen.Hätte die Sophienkirche die Zeiten als Ruine überdauert wie die Ruine der Berliner Nikolaikirche,würde sich niemand einem Wiederaufbau widersagen.

psb hat gesagt…

SingerZ ist ja bekannt für sein Herumgepöbel und sein Herumstänkern. In Kombination mit seiner Arroganz, gottgleiche Entscheidungen treffen zu wollen, wirkt das ziemlich lächerlich. Jetzt versucht er es über diese Schiene mit "Legimität" von Wiederaufbau. Weil die Frauenkirche ein paar "alte" Steine mehr hat, ist sie legitimer. Was ist das für ein Schwachsinn? Wer entscheidet denn über "Legitimität", Sie? Ein nobody, der sich für Gott hält. Mit der selben Argumentation hätte man z.b auch nicht die phantastischen Gebäude A.d. Frauenkirche 16 und 17 aufbauen dürfen. Sie stehen jetzt aber da. Wollen Sie sie abreissen? Na, dann mal los.

Nach dem Krieg stand ihre geliebte Ruine noch jahrelang da, selbst unter diesem Gesichtspunkt wäre ein Wiederaufbau also völlig legitim. In Berlin wird übrigens grade ein Schloss aufgebaut, von dem auch kein einziger Stein mehr auf dem Areal vorhanden ist. Aber davon haben Sie anscheinend nichts mitbekommen.

Ich kann es nur wiederholen: Blödsinn, wie immer von SingerZ. Ein dummer Mensch, der nur nachplappern kann, aber des selbstständigen Denkens nicht fähig ist, resistent gegen Realität. Lohnt sich eigentlich gar nicht, mit solchen Dummköpfen und Rekonstruktionshassern zu diskutieren.

Micha hat gesagt…

Den Hinweis "...einen freundlichen und sachlichen Umgangston...zu pflegen" scheint ein PSB völlig auszublenden. Andere Leute als wörtlich "...dumme Menschen..." zu beschimpfen empfinde ich jedenfalls als unerträglich! Andere Kommentatoren bezichtigt er des "Herumpöbelns und Herumstänkerns" aber selber nicht besser sein!
So, PSB, jetzt dürfen Sie mich wieder beschimpfen, der Verschwörung beschuldigen oder irgendwelchen imaginären Fake-Accounts zuweisen. Na los!

Micha hat gesagt…

@ SingerZ: Von den verbalen Ausfällen abgesehen, gebe ich allerdings PSB in seiner Kernaussage voll recht: Eine Rekonstruktion kann nicht nur an der Zahl der Überreste gemessen werden. Gebäude müssen auch wiederentstehen dürfen, wenn sie architektonisch bedeutend, historisch wichtig oder stadtbildprägend waren. Die Sophienkirche war als ältester Sakralbau Dresdens historisch bedeutend und zugleich stadtbildprägend. Leider wurde sie im Laufe ihrer Geschichte bis zu ihrer barbarischen Sprengung durch Ulbricht Opfer von gravierenden Um- bzw. Missgestaltungen. Vielleicht hätte die Sophienkirche ohne die Doppeltürme in ihrer ursprünglichen Gestalt samt Busmannkapelle wiederentstehen können. Jedenfalls waren bis in die 90er Jahre noch Reste ihrer Fundamente erhalten. Leider wurden auch diese 1995 mit dem Bau des unsäglichen Advanta-Riegels entfernt.
Bezüglich Busmannkapelle bin ich der Meinung, dass man vielleicht zu früh mit der Umsetzung mit dieser heutigen "Billigvariante" begonnen hat. Hätte man gewartet und noch mehr Spendengelder eingefahren, wäre sicherlich sogar eine originalgetreue Rekonstruktion der Kapelle möglich gewesen. Die jetzige Variante wird diesem Denkmal allerdings in keinster Weise gerecht.

psb hat gesagt…

Micha, Sie sollten nicht nur meine Reaktionen betrachten, sondern auf wen sie überhaupt erfolgen. Ich muss mir mit Sicherheit nicht das Herumgepöbel des Herrn SingerZ und seine ad-hominem Angriffe gefallen lassen.

Ich habe ganz klare Inhalte, wem mein Schreibstil nicht gefällt, Pech gehabt. Aber wenn jemand wie SingerZ nur hier hineinkommt um herumzupöbeln und Reko-Befürworter zu beschimpfen, dabei aber fast keine Inhalte äussert, und das noch in solch einem frechen Ton, dann erlaube ich mir sehr gerne darauf hinzuweisen, dass ich ganz klare Forderungen und Inhalte habe, und nicht wie Kulkas Diffamierungs-Truppe inhaltsleer spreche. Der einzige Inhalt der Hass-Tirade des Herrn SingerZ ist, dass es de-facto "verboten" sei, die Sophienkirche zu rekonstruieren, Begründung: "Es ist ja nichts mehr übrig von ihr".
Herr SingerZ: Genau eine solche Situation ist ja der Grund, warum man rekonstruiert....;-)

Die Sophienkirche wird wiederaufgebaut werden - ob es Ihnen passt oder nicht.

Schönen Tag noch, und viel Spass bei ihren Hass-tiraden gegen Rekonstruktion

SingZ hat gesagt…

Es ist schon lustig,wie der Pöbler himself sich von rationalen Argumenten angegriffen spielt und gleichzeitig mit neuer Vulgärsprache sein Füllhorn an Unterstellungen ausschüttet.Herr Micha:Es gab ja auch Pläne,die Ruine der Sophienkirche ohne Türme wieder aufzubauen.Leider schaffte Ullbricht vollendete Tatsachen.Leitbauten als Rekonstuktionen waren schon früh unter Hans Nadler wissenschaftlich präferiert worden.Auf das fertige Dinglinger-Haus freue ich mich natürlich auch.Aber.Nie war in der Denkmalpflege Sachsens die Rede ,eine Kirche wie die Sophienkirche wieder zu errichten,unabhängig von politischen oder ökonomischen Möglichkeiten.Für sinnvolle Rekonstruktionen,komplett oder nur als Fassade hat Dresden noch genug andere Baustellen.

psb hat gesagt…

"Geifer" und "Schaum vor dem Mund" und andere Unverschämtheiten stammen nicht von mir, Herr SingerZ. Stammt von Ihnen. Versuchen Sie nicht davon abzulenken, dass Sie den Menschen in Dresden die Rekonstruktion der Sophienkirche "verbieten" wollen. Begründung: Weil nichts mehr davon übrig ist. Wer sind Sie denn, dass Sie den Menschen vorschreiben wollen was zu tun ist? Sie sind nirgendwo demokratisch legimiert dazu. "Nie war in der Denkmalpflege Sachsens die Rede ,eine Kirche wie die Sophienkirche wieder zu errichten", ja und? Das ist doch eine rückwärtsgewandte Sicht, weil es immer so war, muss es immer so sein? Nein, Herr SingerZ, nur weil Sie und einige dogmatische Denkmalpfleger veraltete Doktrinen vertreten, heisst das nicht, dass es nicht möglich wäre, oder? Selbstverständlich ist es möglich, und ich bin dafür dass man diese groteske Mélange aus übelsten Investorenriegeln und einem Altar (!) möglichst schnell z.b. durch Dynamit aus dem Stadtbild entfernt, die Originalteile natürlich vorher sichern, aber dieser ganze "Gedenk"-Zirkus an ein Bauwerk ist nicht nur verlogen sondern blanker Hohn. Ihre Begründungen, Herr SingerZ, warum man die Sophienkirche nicht wieder aufbauen "darf", sind keine Argumente sondern nur Ihre subjektive Meinung. Ich bin dafür, die Sophienkirche zu rekonstruieren - sie gehört zu Dresden und ist für das Stadtbild unverzichtbar. So, und nun beschimpfen Sie mich ruhig wieder.

mit freundlichen Grüssen

Micha hat gesagt…

@SingerZ: "Für sinnvolle Rekonstruktionen...hat Dresden noch genug andere Baustellen."
Ja, da sehe ich z.B. noch das Neustädter Rathaus mit seinem bekannten Turm auf dem Dach als extrem wichtig für den Neustädter Markt und stadtbildprägend für Dresden an. Kellergewölbe sind ja noch erhalten. Anscheinend sieht das die Stadtführung leider etwas anders. Ansonsten hätte sie der Renovierung und noch weiterer Verunstaltung der Plattenbauten zusammen mit dem Florana-Murks nicht zugestimmt.
Insgesamt kann man sagen: Die Dresdner Stadtführung hat einfach keinen "Bock" auf Rekonstruktionen. Rekos in Dresden werden sich wohl nur auf den Neumarkt beschränken und das bisher leider auch nur mit sehr viel Kampf und Anstrengungen.