Dienstag, 5. Januar 2016

Äußere Neustadt | Holzhofgasse



Rundgang Äußere Neustadt: Georgenstraße-Glacisstraße-Bautzner Straße-Holzhofgasse-Pulsnitzer Straße-Martin Luther Platz

Kommentare:

SingerZ hat gesagt…

Bild 16 &17.Modern,klar und trotzdem mit Bezug auf Dresdner Traditionen ein wohlgefälliger Bau.Warum ,um alles in der Welt,will man am Wiener Platz den gegenteiligen Effekt erzielen!!???

Klaus hat gesagt…

Ein sehr interessantes Viertel.Für sehr gelungen halte ich den Neubau Bild 14.Es geht also doch, Neubauten mit traditionellen Formen,in eine architektonisch gewachsene Stadtstruktur einzufügen. Diese Art von historisierendem Neubau,wünsche ich mir auch für den Lückenschluss auf Bild 28.

Kees Heijkoop hat gesagt…

Gibts bald mehr von Neumarkt QVII? Danke. Kees Heijkoop

psb hat gesagt…

Das sind Super Aufnahmen! Das schöne an der fast unzerstörten Neustadt ist, man erhält so einen Eindruck, wie Dresden vor der Zerstörung ausgehen haben muss, auf der anderen Seite des Flusses. Das, plus Neumarkt, plus Gründerzeit in Prager Strasse und Postplatz und einigen Kleinoden wie Centraltheater und Kaiserpalast etc. würfele ich dann in meiner Vorstellung zusammen. Schon sehr schade, dass so viel zerstört wurde, ich beschäftige mich jetzt schon mindestens seit ca. 1992 mit Dresden (damals besuchte ich die Stadt das allererste Mal), und ich werde wohl nie aufhören zu bedauern, wie sehr viel schöner sie vor der Zerstörung gewesen sein muss.

Wobei ich sagen muss, seit das Neumarktviertel so phantastisch wiedererstanden ist, und es einige richtig gute moderne Projekte gibt (z.b. Grüne Strasse, Schützengasse, ich finde sogar das Knerer-Gebäude am Postplatz gut bis sehr gut, nur der Grundriss stört mich), schwindet das Bedauern etwas - weil man , trotz zahlreicher Verhunzungen, noch immer sehr viel aus dieser Stadt machen kann. Und dieses positive Gefühl führt dazu, dass ich dem alten heute weniger hinterhertraurere - wobei ich gestehen muss, es liegt eben auch daran dass mit dem Neumarktviertel eine ganze Fülle des Alten wiederkam.

Wie dem auch sei - Dresden hat das Potenzial, eine der erfolgreichsten Städte Deutschlands zu werden. Und eigentlich ist es zum Teil sogar schon eine der erfolgreichsten.

SingZ hat gesagt…

PSB,sie haben Recht.Allerdings frage ich mich,was sie Nachts 3:43 Uhr noch im Netz verloren haben.
Der Verlust wird einem umso bewusster,je mehr man sich mit Dresden vor 1945 beschäftigt.Mit einer unzerstörten Johannstadt und Südstadt hätte Dresden heute die schönsten Jugendstil-Viertel Deutschlands-vergleichbar mit Wien und Paris.Und leider war die Zerstörung so gründlich,daß nicht mehr als Fragmente am Nürnberger Ei und am Käthe-Kollwitz-Ufer erhalten blieben.Hoffen wir,daß DD seinem Potential bewusst bleibt(wird) und darauf baut.

Darki hat gesagt…

@SingZ: Von alleine wird das nicht geschehen. Der Dialog um die Bauprojekte und dem Städetbau allgemein wird auch weiterhin des kritischen Beitrages aus der Bürgerschaft bedürfen, so meine Meinung. Zurücklehnen ist da nicht.