Montag, 1. Februar 2016

Südhöhe | Döbraer Straße



Neubauten Südhöhe, entlang Döbraer Straße

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Außerhalb des stadtzentrums ist eine solche Bebauung in Ordung.Da mögen sich die Damen und Herren Architekten mit Klötzchen- und Schuhkartonformen ruhig austoben. Der Bauplatzliegt ja am Stadtrand, wo es kaum stört...

Anonym hat gesagt…

Für mich ist nicht egal, wie am Stadtrand gebaut wird.
Ein Stadtteit der nicht nur zum wohnen da ist, in dem man sich wohlfühlen kann, für den wünscht man sich auch den äusserlichen Wohlfühlfaktor in Form von Abwechslung fürs Auge (wie es uns die Natur mit dem Chaosprinzip vormacht).
Die neuen Gebäude der Südhöhe sind nun so schlecht nicht, aber viel
neuen Schwung und Farbe bringen sie nicht in die Gegend, die dem Wind ausgesetzt, auch so ohne alles Belebende auskommen muss.
Keine kleinen Geschäfte, keine Kneipen, die Grünflächen lieblos und abweisend etc.
Die Innenstadt beobachten halt alle, weil sie für alle die Mitte, das Zentrum des lokalen Lebens darstellt und weil dort noch eine Gegenüberstellung mit anderen Baustilen Vergleiche möglich macht.
In vergangenen Jahrhunderten hatte Stadtplanung halt noch Qualität.
Verschiedene Gewerke arbeiteten aus einem Guss.
Heute ist hier der Bauherr, da das Bauamt,da das Stadtplanungsamt, dort das Grünflächenamt, woanders die Denkmalpfege, irgendwo der Architekt, wieder an anderer Stelle und scheinbar weit weg das Rathaus mit Verwaltung, und weiter weg das Stadtparlament.
Einen neuangelegten, gelungenen Stadtteil, in dem die Einzelteile
methaphorisch ineinandergreifen und der zum Vereilen einlädt gab es wohl in ganz Deutschland seit mindestens siebzig Jahren nicht mehr. Ein wenig Selbstkritik würde der gesamten Baubranche und vor allem den Investorenarchitekten gut tun. Der von Erich Kästner beklagte Verlust von Schönheit in unserer Umgebubng schlägt schon lange auf unser Gemüt und unseren Charakter durch.

Micha hat gesagt…

"In vergangenen Jahrhunderten hatte Stadtplanung halt noch Qualität" - volle Zustimmung! Und ich füge ergänzend noch hinzu: Sie hatte vor allem Anspruch an ein Höchstmaß an Ästhetik!