Mittwoch, 12. Oktober 2016

Geblerstraße 8-10 | Dresden-Trachau



Bauprojekt "Klassisch Wohnen in Dresden" Geblerstraße 8-10 in Dresden-Trachau
Bilder®

Kommentare:

Klaus hat gesagt…

Hier passen sich die Neubauten sehr harmonisch an die bauliche Umgebung an. Nur bilden diese Häuser eine von wenigen Ausnahmen des traditionellen Bauens in der heutigen Zeit.Sie passen sich nicht dem herrschenden Zeitgeist der Moderne an.Und gerade weil sie vom Strom abweicht,macht diese leicht klassische Architekturform sie so Interessant.

Phoebe hat gesagt…

Respekt - es gibt sie also noch! Architekten mit etwas Sinn für Schönheit! Danke - auf jeden Fall eine Bereicherung für die Stadt. Mehr davon bitte!

Löwe hat gesagt…

Danke für die Bilder, kannte das Bauprojekt noch nicht. Sieht harmonisch aus und fügt sich gut ein. Dazu noch das umliegende Grün mit den Bäumen. Wirklich sehr schöne Häuser, da kann man die Verantwortlichen nur beglückwünschen.

Twix hat gesagt…

Schönes Projekt!

wulke katastrofa hat gesagt…

Schlimmer gehts nimmer. Fällt unseren Architekten nichts bessers als Heimatschutzarchitektur ein.

Andi hat gesagt…

@Wulke: Für sie gibts die verglasten Bunkerbauten am HBF, die mit ihrem Charme an so manche Innenstadt-'Schönheit' im Westen des Landes erinnert.

PSB hat gesagt…

Hat der Rentner Kulka (der am Neumarkt vor "bösen Rentnern" gewarnt hatte und nun selber Rentner ist) wieder mal seine Praktikanten zur Internet-Propaganda beordert?

Heimat ist böse, Heimatlosigkeit ist modern. Wer glaubt Ihnen denn Ihren Blödsinn, Herr Praktikant Wulke? Gehen Sie doch an den Postplatz, dort kriegen Sie Betonkisten und ihren fake-"modernen" Schund so viel Sie mögen.

Sidonie hat gesagt…

Lieber Wulke katastrofa,
Heimatschutzarchitektur ist doch ein selten dämlicher Begriff. Sollte dieser Baustil nicht der Ihre sein?... Also, Sie haben in Dresden 1001 Möglichkeit, sich an sterilen, kalten und einfallslosen Betonbunkern zu erfreuen. Haben Sie sich schon um eine entsprechende Whg. bemüht, damit es nicht zu niedlich, zu heimatverbunden oder spießig wird.
Viele Grüße
Sidonie

wulke katastrofa hat gesagt…

Liebe Sidonie,
den Begriff Heimatschutzarchitektur will ich treffend stehenlassen. Ich habe so was ähnliches in einer Belegarbeit im 2. Semester meines Bauingenieurstudiums selber zu Papier gebracht. Von einem Architekten erwarte ich da Bessers. Zumal in diesem Stadtteil bis zur Intervention durch die Hakinger recht progressiv gebaut wurde.
Wenn Sie die Betonbunker ansprechen, gilt natürlich auch für sterile Glas- und Natursteinfassaden, stellt sich wieder die Frage an die Architekten. Wo ist die Kreativität? Wo sind die Ideen? Es ist einfach zu viel Mittelmaß in dieser Stadt. Der Baustoff ist dabei nicht das Problem.
Liebe Grüße

Sidonie hat gesagt…

Lieber Wulke katastrofa,
um noch einmal auf den Begriff "Heimatschutzarchitektur" zu sprechen zu kommen...
Ich finde es vollkommen gleichgültig, wo und wann dieser Begriff auftaucht, ich muss leider dabei bleiben, ich finde ihn dämlich. Meiner Meinung nach verunglimpft er eine, sagen wir nicht Architektur, aber Fassadengestaltung, die sich an "Schon-Mal-Dagewesenem" orientiert. Ob das einfallsreich ist, ist eine andere Frage, aber vermutlich ist es eine Antwort auf das Mittelmaß der Moderne oder Postmoderne, auf das, was die Menschen seit Jahrzehnten vorgesetzt bekommen. Ihnen sind beiläufig die Umfrageergebnisse von Touristen auf dem Neumarkt bekannt.... demnach kommt man nicht nach Dresden, um sich den Postplatz, die Prager oder Pirnaische Straße anzusehen. Dergleichen gibt es in Oberhausen, Bochum, Dortmund, Essen, Hannover, Stuttgart, Hamburg etc. Ich bin mit Ihnen absolut einer Meinung dahingehend, dass es in Dresden zu viel Mittelmaß gibt. ... wobei hier natürlich die Frage entsteht: Ist Dresden etwas Besonderes? Vielleicht ein bisschen Mythos vom Dresden vor 45, von einer Stadt, der man nachsagte, sie wäre eine der schönsten gewesen, nicht nur Deutschlands...
Auf jeden Fall sind die Architekten gefragt - eindeutig. Kreativität und Ideenreichtum, immer her damit, aber bitte nicht so, dass, wie so oft, damit zwanghaft schon provoziert werden muss. 'Gute' Architekten gucken auch mal was links und rechts steht, wenn sie z.B. eine Baulücke bebauen und benutzen Kreativität, um Vorhandenes und Neues miteinander zu verbinden. Das geschieht meiner Ansicht nach viel zu selten.
Viele Grüße von S.