Montag, 1. Mai 2017

Wallstraße | Haus Merkur II + III



Postplatz/Wallstraße/Marienstraße
Bauprojekt der CTR Group
Bilder/Visualisierungen

Kommentare:

Regine hat gesagt…

Da zieht aber wieder ein Hauch von Gorbitz in die Innenstadt. Viel kann man in der Wallstrasse eigentlich nicht falsch machen, trotzdem wird das spielerisch geschafft. Respekt. ;)

Franz hat gesagt…

Ich bin zwar Zugezogener, aber wie man sich hier mit Plattenbau 2.0 und Strichcodefassaden die Innenstadt verbaut kann ich nicht verstehen.

Es gibt auch schöne moderne Architektur; aber das, was vor allem in Dresden gebaut wird, besticht meiner Meinung nach immer wieder durch Einfallslosigkeit, Strukturlosigkeit, ja manchmal hat man sogar das Gefühl, es entstünde eine neue Bettenburg, die genau so gut an jedem beliebigen Urlaubsort der Welt platziert werden könnte.

Wo sind die mutigen, ästhetischen Entwurfe, die sich in das Stadtbild einpassen und trotzdem Neues wagen?

Gerade an dieser Stelle: Auf der einen Seite sanierte Platte, auf der anderen 50er Jahre-Bauten und die moderne Altmarktgalerie mit Zentralhaltestelle. Es gäbe sicher einen Entwurf, der diese Teile verbinden könnte.

Diese 0815-Platte 2.0 schafft es jedenfalls in keinster Weise. Im Gegenteil.

Sylvio Thiele hat gesagt…

Den Investoren ist das relativ egal, hauptsache ordentlich Rendite + Gewinn.
Der Knackpunkt ist die Gestaltungskommision und die Bauaufsichtsbehörde der Stadt,
Hier müssen dringend andere Leute hin. Rot-Rot-Grün kann nur Platte bauen, das war früher schon so.

Und gewählt werden diese Leute in freien demokratischen Wahlen. Also scheint die neue hässliche Architektur der Stadt der Mehrheit der Bürger wohl zu gefallen.

Das beste Beispiel ist der Neumarkt. Wenn es hier keinen privat organisierten Verein gäbe mit engagierten Bürgern der Stadt, sehe dieser heute genau so aus.

Anonym hat gesagt…

"Rot-Rot-Grün kann nur Platte bauen." Was für ein Schenkelklopfer !
Der Unmut über diese Gebäude sollte nicht in plumpe CDU-Rhetorik münden.