Sonntag, 12. November 2017

Postplatz

Kommentare:

SingerZ hat gesagt…

Bild 10 sieht aus wie eine 3-Sterne-Bettenburg auf Ibiza aus.Aber nein,das Gebäude wurde im Zentrum Dresdens verbrochen.
Die Neubauten am Wall könnte man mit einer angedeuteten Attika aus Dachziegeln schon Tradionalisten und Modernisten versöhnen. Nein,man sucht die Konfrontation-Flachdach um jeden Preis.

Der böse Dresdner hat gesagt…

Der Postplatz ist eh architektonisch vollkommen versaut. So kann man sich nur damit trösten, dass wenigstens die Brachflächen endlich verschwinden. Das ist für Dresdner Verhältnisse schon sehr viel.

Anonym hat gesagt…

Das Gebäude auf Bild 10 ist doch kein Neubau! Das ist doch ein sanierter und gedämmter Plattenbau der 60er oder 70er Jahre. Ästhetisch ist die Sanierung meines Erachtens nicht gelungen, anscheinend aber energetisch. Zum Glück hat man heute aus den Fehlern früherer Jahrzehnte gelernt. So - kleine Fenster, lichtraubende Laubengänge - baut man heute nicht mehr! Zum Glück!

Der böse Dresdner hat gesagt…

Doch, das Gebäude auf Bild 10 ist ein Neubau und voriges Jahr entstanden.
Früher war an dieser Stelle ein Parkplatz.

Übigauer hat gesagt…

Himmel hilf. Die Buden am Wall sind wirklich ein Grauen. Und da fragt man sich ernsthaft, warum die Leute lieber den Neumarkt sehen wollen statt sowas. Das hat doch mit Architektur nichts zu tun. Das ist einfach Ramsch.

Anonym hat gesagt…

Bild 10: Da hat wohl jemand die Ironie des Voreintrages nicht verstanden...Nein, s o baut man heute wirklich nicht mehr!

Klaus hat gesagt…

Nur wenige Meter trennen diese Gebäude von Zwinger und Schloss.Krasser können die architektonischen Gegensätze nicht sein.Optisch gesehen betritt man innerhalb Dresdens städtebaulich unterschiedlichste Stadt und Architekturbereiche.Eben noch am Schloss dann ein paar Schritte weiter der Postplatz.Ja auch das ist noch DD und plötzlich keine andere Stadt.

Löwe hat gesagt…

Nordkorea ist doch so nah.

Wabu35 hat gesagt…

An Banalität sind die Neubauten in Dresden kaum noch zu übertreffen.Wenn eine Stadt jedoch den Architekten und Bauherren Freiräume für die Verwirklichung solcher Abschreibungsobjekte lässt, kann am Ende nur das überall sichtbare dabei herauskommen.
Wer sich zum Beispiel zum Herzogin Garten begibt, wird von einem weißen Klotz mit grauen Fensterrahmen und furchtbar hässlichen Metallgeländern begrüßt. Den Entscheidern der Stadt war es wohl nicht einmal wichtig, an einem solchen Ort, gegenüber vom Zwinger, dem Bauherren vorzuschreiben, wenigstens einen Topf Farbe (Weiß ist nach Johannes Itten, Zeichenlehrer am Bauhaus, eine Nicht-Farbe) für die Außengestaltung der Fassade zu nutzen. Modern ist nicht immer gleich schlecht, aber billig bleibt nun einmal billig.

Harry hat gesagt…

Harry !
Unsere modernen Architekten kritisieren immer sehr,sehr gerne den NM, aber wenn man zum Postplatz geht, bekommt man das "Grauen". Das ist moderne Architektur, die diese Könner preisen. Dazu noch der Hauptumschlagplatz der Straßenbahn an dieser Stelle ! , es fehlen einem die Worte.(Stimme den Übigauer vollkommen zu !)
Gruß Harry

Salto hat gesagt…

Mag mir mal jemand übersetzen, was Harry uns hier sagen will?