Samstag, 28. April 2018

Postplatz

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Schön wie anpassungsfähig die Architektenschaft ist. Zumindest wenn man neben einer alten DDR Platte baut.

Löwe hat gesagt…

Nordkorea und das mitten in Dresdens Innenstadt...einfach nur wunderschön. Danke an die größtenteils zugezogene Architektengilde, die unsere Stadt derart'verschönert' hat. Ihr dürft jetzt wieder nach Hause gehen, danke für alles.

Regine hat gesagt…

Es sind sicherlich schon genügend Kommentare zum Postplatz abgegeben worden. Bei all den Bausünden, die diese Stadt schon ertragen muss, ist der Postplatz die Spitze. Katastrophal und unerklärlich, wie man ein solches Ensemble schaffen kann!? Ich bin so gar kein Gegner moderner Architektur, aber das ist wirklich nur schwer zu ertragen.

Anonym hat gesagt…

Gerade in unmittelbarer Nachbarschaft zum Zwinger (Weltkulturerbe)hätte bei der Neugestaltung des Postplatzes
eine architektonische Gestaltung vorgegeben werden müssen(Traditionell/Historisierend)

Marcel hat gesagt…

In ein-zwei Jahrzehnten werden wir uns fragen, wie wir sowas zulassen konnten?!

Beinhart hat gesagt…

@Marcel: ...nun, das frage ich mich schon heute!

Anonym hat gesagt…

Die dritte Zerstörung Dresdens ist in vollem Gange.

Anonym hat gesagt…

Bonjour Tristesse!!!

Harry hat gesagt…

Harry !
Ich muss allen mit Recht kritisierenden Lesern voll und ganz zustimmen - nur eine Katastrophe. Liest denn keiner der Verantwortlichen einmal diese Kritiken ?? In diesem Bereich auf "Wiedersehen", Du ehemals schönes Dresden
Gruß Harry

Petersburg hat gesagt…

Die Mary-Ann Apartments sind so ziemlich das schlimmste was ich jemals gesehen habe. Und da wir von Dresden genügend Scheußlichkeiten kennen, will das etwas heißen!

So ein ekelhaftes Ungetüm kann nur einem psychisch kranken Hirn entspringen.

Testbild hat gesagt…

Als Laie hab ich mal ein paar Fragen an die Experten hier im Forum:

.. ist der Zwinger wirklich Weltkulturerbe? Ich dachte immer der zwischenzeitlich aberkannte Titel war einmal dem Dresdner Elbtal zugesprochen worden und nicht einzelnen Bauwerken?

.. kann man architektonische Gestaltung in bestimmten Stilen vorgeben? Lässt das unser Baurecht überhaupt zu?

.. falls ja, wieso hätte man dann "traditionell / historisierend" vorgeben müssen, der Zwinger ist ja weder im einen noch im anderen Stil errichtet worden?

Stefanius hat gesagt…

"kann man architektonische Gestaltung in bestimmten Stilen vorgeben? Lässt das unser Baurecht überhaupt zu?"

Das ist keine Frage des Baurechts sondern des Grundstückseigentümers, ehe selbiger an einen potentiellen Bauherren verkauft.

" falls ja, wieso hätte man dann "traditionell / historisierend" vorgeben müssen, der Zwinger ist ja weder im einen noch im anderen Stil errichtet worden?"

Nein, aber auch diese Vorgabe wäre "besser" für das Bild von Dresden gewesen. Was da jetzt entsteht hat ja keinen Anspruch außer "Investorenarchitektur" zu sein.

Oder was gefällt Ihnen denn an den neu erstandenen Bauten?




Anonym hat gesagt…

Die Gestaltung des Postplatzes ist wirklich nicht schön. Ich denke, jedes der Gebäude hat im Einzelnen gewisse gestalterische Qualitäten. Aber diese würden wahrscheinlich an anderen Bauplätzen mit anderer Umgebungsbebauung jeweils besser zur Geltung kommen. Und als Ensemble an diesem Platz wirkt es leider überhaupt nicht abgestimmt.
Allerdings muss ich hier auch einmal die Architektenschaft etwas in Schutz nehmen. Denn die Gestaltung von Gebäuden liegt oft nicht ausschließlich in der Hand der Architekten, sondern wird sehr stark von den jeweiligen Investoren dahinter beeinflusst. Der Architekt unterbreitet zwar Vorschläge, aber die Investoren haben in der Regel allerdings sehr präzise eigene Vorstellungen. Außerdem ist es in einem solchen "Neubaugebiet" für die Architekten auch nicht gerade einfach, da sie natürlich nicht immer wissen, was nebenan gebaut werden soll. Eine anspruchsvolle Ensemblewirkung zu erzielen ist daher für die einzelnen Architekten nicht gerade einfach. Hier liegt es definitiv an der Stadt ein (gutes) Auge darauf zu haben. Einfluss kann sie in Form einer Gestaltungssatzung definitiv nehmen, wenn sie denn will. Allerdings ist es auch immer ein Drahtseilakt. Wenn die Stadt zu viele/strikte Vorgaben macht, kann das Investoren abschrecken oder verprellen. Macht sie zu wenige oder garkeine ist sie dem Gesaltungswillen der Investoren ausgeliefert. Einzige Vorgabe wäre dann das Baurecht, welches allerdings im Bezug auf Gesatltung sehr interpretationsfähig ist (BauGB §34).