Samstag, 1. Dezember 2018

Postplatz



Postplatz

Kommentare:

Michael hat gesagt…

Wo einst das prächtige Gebäude der Oberpostdirektion Dresdens stand, stehen jetzt Bauwerke mit dem Charme übergroßer Chinesischer Schiffskontainer. Traurig, wieder mal eine verpasste Chance! Stadtverschandelung anstelle Stadtreparatur.
Das abgerundete Gebäude auf den Bildern 19 und 20 hingegen scheint der erste Neubau auf dem Postplatz-Gebiet zu werden, der wirklich gelungen ist. Ich bin jedenfalls auf die Fertigstellung gespannt.

Knubbl hat gesagt…

Das Gebäude mit der runden Ecke könnte noch ganz schick werden. Bei den anderen Komplexen bekommt man Komplexe. Zum fürchten, schlimmer hat man in den 70ern auch nicht gebaut.

Löwe1990 hat gesagt…

Schöne Impressionen aus Pjöngjang, danke.

Der böse Dresdner hat gesagt…

Wenn man diese Fotos sieht, weiß man genau, warum Dresden die "Barockperle an der Elbe" genannt wird.
Danke Dresden!

Klaus hat gesagt…

Als Barockperle reduziert sich DD Innenstadt nach dem Krieg eigentlich nur noch auf wenige Barocke Tradizionsinseln,um den engeren Bereich Neumarkt herum,Schloss,Zwinger,Brühlsche Terasse und vielleicht einige Barockgebäude noch in der Neustadt aber das war's auch schon im großen und ganzen mit Barock.

Felix hat gesagt…

Es gibt hässlichere Plätze-vor allem in westdeutschen Grossstädten. Da sieht unser Postplatz noch ganz moderat aus. Wenn er dann komplett fertig ist,strahlt auch dieser Platz seinen eigenen Charme aus und erhält einen Aufenthaltscharakter.

Sidonie hat gesagt…

Lieber Felix, dann machen Sie doch mal ganz konkrete Vorschläge, auf welche Weise am zukünftigen Postplatz ein 'Aufenthaltscharakter' entstehen könnte - möglicherweise auch für die Besucher unserer Stadt. Komischerweise suchen die immer wieder den Neumarkt und das "Residenzareal" auf, wieso eigentlich?... Am Straßburger Platz, in der Prager Straße, am Pirnaiischen Platz (ja auch ein Traum-a von einer platzverschwendenden - ich meine dieses idiotische Abstandsgrün zwischen den Fahrbahnen, das niemandem nützt und ja sehr urban wirkt - Autobahnauffahrt ähnlichen viel zu weitläufigen ausschließlich dem Verkehr vorbehaltenen Platzgestaltung), auch auf dem Altmarkt sieht man sie eher vereinzelt... oder täusche ich mich?? Das sogenannte Haus Postplatz (das abgerundete) kann ich auch akzeptieren, das finde ich gar nicht so furchtbar, zumal es auch nicht in sterilweiß gehalten ist, sondern durch die Klinker einen gebrochenen Farbton besitzen wird, aber bei den Wohncontainern dahinter muss ich Klaus, dem bösen Dresdner, Löwe, Knubbl und Michael mal wieder absolut Recht geben. Nun darf man noch gespannt sein, wie der Neubau wirken wird, der an der Stelle des gerade fertig rückgebauten Fernmeldeamtes? entsteht. Er trägt auch so einen schönen Namen, diesmal nicht 'Palais', etwas anders. Er hat viel Glas und sieht sehr modern aus, eigentlich nicht schlecht - auf den Bildern - wir werden sehen, wie er sich einfügt. Also Felix, ich bitte um ernsthafte Vorschläge, damit in Zukunft auch auf dem Postplatz sowohl wir Einheimischen als auch Touristen gleichermaßen gerne 'flanieren' oder sitzen oder einkaufen; aber bitte möglichst keine weiteren Teppichklopfstangen, Pylonen, Drahtseile oder irgendwelche Improvisationspflanzkübel... mehr durchdachtes platzgestaltendes Grün... insgesamt etwas, das zur Architektur des Zwingers hinführt, des Verbindenden wegen, vielleicht mal nichts pubertierend Provozierendes ...

Sylvio Thiele hat gesagt…

Es ist einfach nur eine Schande für diese Stadt. Ich habe es schon öfters erwähnt, der hauptsächliche Knackpunkt dieser Rendite-Architektur sind meiner Meinung nach, die nicht einheimischen Investoren, denen Optik, Fassadengestaltung, Lebensraum, Schönheit, Harmonie mit Nachbargebäuden Fremdwörter sind. Sie wollen einfach nur schnell viel Geld verdienen. Wenn es, was leider in dieser Preislage recht selten vor kommt, mal ein einheimischer Investor schafft zentral ein Grundstück zu bebauen, sieht man doch dass es geht, z.B. die Firma FIRA. Hier trägt die Stadt Dresden eine große Mitschuld. Die Stadträte sind von den Bürgern gewählte Vertreter, und wenn ich zusammenfasse was man in den Medien und den sozialen Netzwerken liest, gefallen den meisten Bürgern diese hässlichen Betonklötzer eher nicht. Es gibt jedoch auch Beispiele dass es besser geht, am Geld der Investoren kann es also nicht liegen. Und wer sich gute Architektur in einem Stadtzentrum nicht leisten kann, kann dort eben einfach nicht bauen.

robertogoulart hat gesagt…

Absolutely HORRIBLE!!! Perdão, mas isso é uma vergonha! Que falta de respeito pela rica História artística de Dresdem, que falata de respeito pelas pessoas, pelo mundo. Quem vai querer visitar essas caixas de vidro horrorosas, frias, desumanas, entediantes, previsíveis, sem beleza, sem nada?!?! Das ist Schade!!! Schade!!! Esperamos por décadas pela reconstrução de Dresdem e você constroem esse lixo moderno que existe em qualquer lugar do mundo. Ao invés de reconstrução, destruição!!1 Uma vergonha! O mundo inteiro está assistindo espantado esse crime ser cometido! Quem é que vai querer visitar Dresden para ver esses caixotes sem beleza, entediantes, sem graça, sem vida, sem poesia, sem fantasia?! Vocês não se envergonham disso?! Que Show de mediocridade, que pobreza!!! Uma oportunidade esperada por tanto tempo e desperdiçada com essa arquitetura banal, vulgar, fria, desumana!!! que horror!!! Tudo por causa da ambição de construtores criminosos!!! sim, criminosos!!! Isso jamais, jamais poderia ter acontecido em Dresden! vocês não tem amor por sua cidade, por sua História, por sua identidade!!! Esses prédios são horríveis. Essa arquitetura é pobre, medíocre, banal, sem graça, sem beleza alguma!!! Eu não consigo acreditar no que vejo aqui!!! Um lixo!!! vocês são desumanos, incompetentes, sem alma!!!

robertogoulart hat gesagt…

HORRIBLE!!!

robertogoulart hat gesagt…

horrible!!!

Petersburg hat gesagt…

Der Postplatz ist eine einzige Katastrophe.
Selten so viel hässlichkeit und rückwwärtsgewandte Walter-Ulbricht Retro gesehen. Diese Betonkästen sind primitives Bauklötzchen-Gestapel, und passen nicht in den heutigen Zeitgeist. Man baut heute wieder schön, wiessen Sie? Schönheit ist wieder stark im kommen, das ist modern. Diese ekelhaften betonkästen sind nicht modern, sondern total unmodern. Eine Schande über diese ekelhaften Architekten, die ihre aggressionen lieber am Ehepartner auslassen sollten. Widerwärtig.-


Zwei Ausnahmen:
Eine Ausnahme ist das Gebäude auf den letzten Bildern. Sieht zwar ein bischen aus wie Frankfurt am Main Bankenmafiaviertel, aber immerhin anmutige und geschwungene Formen. Wird nach Fertigstellung vermutlich ziemlich gut aussehen - es ist eine klare Absage an die Betonkastenideologie, und folgt ausserdem dem Grundriss des Platzes.

Eine weitere Ausnahme ist der Knerer-Bau. Dieses Gebäude ist eigentlich relativ gut, Material ist hervorragend und Fassadengliederung ebenso. Den Spruch ganz oben mit der Reise finde ich etwas albern, aber gut, warum nicht. (Vermutlich besserr als "der Sozialismus siegt", oder, wie es heute heisst "Wir schaffen das", ganz früher sagte man auch einmal "Der Endsieg kommt". Dann doch lieber den Spruch mit der Reise.

OK Spass beiseite, der Spruch ist etwas naiv aber mir egal. Das Knerergebäude hat eine sehr gute und fast filigrane Fassadengliederung, schön proportioniert. Leider ist ein TOTALER Faux pas von Knerer der Grundriss, sieht aus der Luft aus wie ein Korkenzieher, hat mit dem Platz überhaupt nichts zu tun und widersetzt sich völlig dem Grundriss des Platzes. Finde ich sehr schade, denn den Rest finde ich sehr gut. (Auf jeden Fall schöner als der primitive Brutal-Kubus, oder die hochgradig scheussliche Ecke der Altmarktgalerie zur Wallstrasse).

Von diesen beiden Ausnahmen abgesehen - von der der Knererbau auch nur mit Einschränkung gut ist da Weigerung sich dem Platz hin zu öffnen ansonsten aber schönes Gebäude - ist der Rest des Postplatzes eine der grössten Katastrophen in Dresden seit dem Bombenkrieg.

Anonym hat gesagt…



Was für ein Dreck.
Abfall.

Werner O. hat gesagt…

Zitat von Klaus:
"Als Barockperle reduziert sich DD Innenstadt nach dem Krieg eigentlich nur noch auf wenige Barocke Tradizionsinseln,um den engeren Bereich Neumarkt herum,Schloss,Zwinger,Brühlsche Terasse und vielleicht einige Barockgebäude noch in der Neustadt aber das war's auch schon im großen und ganzen mit Barock."

Eigentlich gibt es ja in Dresden kaum barocke Bauwerke. Selbst die Sempergalerie vom Zwinger ist purer Historismus. Genau wie große Teile vom Schloss und die gesamte Brühlsche Terrasse. Vom Coselpalais, der Semperoper und -genau genommen- auch der Frauenkirche mal ganz zu schweigen.

SingerZ hat gesagt…

Dresden ist ja auch mehr als Barock . Die Sempergalerie und die Opersind Neorenaissance vom Feinsten . Selbst das Schloß bekam seine homogene Renaissance - Hülle erst beim großen Umbau um 1900 . Man könnte bei dem Kommentar Werner O`s meinen,es hätte nie eine totale Zerstörung gegeben .

Werner O. hat gesagt…

Also mir ist das schon bewusst. Manch anderer scheint das aber zu verdrängen.

SingerZ hat gesagt…

Entschuldigung, Werner O.. Ich übersah,das Sie sich auf ein Zitat von "Klaus" bezogen haben . Man fand auch vor der Zerstörung - bis auf das "Waldschlösschen " keinen Barock am Dresdner Postplatz . Schließlich lag er außerhalb der Stadtmauern .