Samstag, 31. Oktober 2020

Güntzareal | Dresden-Johannstadt

Güntzareal/Dresden Johannstadt

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Kommentare:

Darki hat gesagt…


Wow gebaute Dystopie...kalt, abweisend, aseptisch. Das EG wirkt so gedrückt, dass man Angst haben muss, beim Betreten der Geschäfte vom Rest des Gebäudes erquetscht zu werden. Mit diesem Areal ist die Rasterhölle Berlins in Dresden angekommen. Bravo. Zum Davaonlaufen, arme geschundene Johannstadt.

SingerZ hat gesagt…

Darki@ Das Gefühl beschleicht mich auch . Beim Anblick zieht man automatisch den Kopf ein ,weil man denkt ,an die Zimmerdecke stoßen zu werden . Früher hat man über Arbeiter-Schließfächer in Gorbitz und der Johannstadt die Nase gerümpft ......

Sylvio T. hat gesagt…

Wird das wieder abgerissen? Das ist doch ein Schwarzbau! Für sowas bekommt man doch normal keine Baugenehmigung?

Olaf hat gesagt…

Städtebaulich ein Zugewinn, architektonisch eine Katastrophe !
Monoton, trist, abweisend, einfallslos übereinandergestapelte Wohnfläche.

Fancy hat gesagt…

Ich finde,dieser Komplex ist gut gelungen und passt hervorragend zur Johannstadt,die ja ohnehin von Neubauten geprägt ist. Wenn man bedenkt,was vorher für ein hässlicher DDR-Block dort Stadt,ist diese Mischung aus Geschäften,Wohnungen und Büros ein Lichtblick dieses Viertels.

Anonym hat gesagt…

Durch die Mischnutzung kommt hier vielleicht so etwas wie Urbanität aus. Allerdings ist es Architektonisch sehr beliebig und bedrückend eng. Die alten Platten, die da vorher Standen waren natürlich noch viel schlimmer aber anonym, monoton und steril wirkt auch das hier.

Sylvio T. hat gesagt…

@Fancy: Ja mag sein dass vorher ein hässlicher DDR-Block dort stand. Aber hässliche DDR-Blöcke können doch kein Maßstab für attraktiven Städtebau sein. Leider scheint das aber oft so, siehe Postplatz, Wiener Platz oder Straßburger Platz. Die Chance 1990 aus dieser ehemals prächtigen Stadt wieder eine zu bauen, wurde schlicht vertan. Das es aber auch anders geht, zeigt der Neumarkt. Warum sind denn Stadtviertel wie Striesen, Blasewitz, Loschwitz, Löbtau, Neustadt, Pieschen, Laubegast so gefragt? Sicher nicht wegen ihren "hässlichen" Fassaden.

Anonym hat gesagt…

Um Himmels Willen... wer genehmigt sowas, wer plant sowas und wer bitteschön lobt sowas?
Das ist Nutzzweckarchitektur für Nutzmenschen in Reinstform. Schlimmer gehts nicht!

Anonym hat gesagt…

This international style white block mimics, sadly, hundreds of other complexes around the globe. No individual character at all. And no human or natural elements that might soften the stark and ominous black and white blob that it is. It really represents second-generation commie block design that is utter and complete utilitarian and functional, but fails to function as a piece of art or visual enjoyment.

Reitschuster hat gesagt…

...und noch ein steriler, nichtssagender Kasten!
Unpassend soetwas Menschenfeindliches Architektur zu nennen!